Mittwoch, 4. Februar 2015

Vergessen - 01 - Elke Pistor



Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (8. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548286100
ISBN-13: 978-3548286105
Preis: 9,99 €

Auftakt einer Krimiserie mit Kommissarin Verena Irlenbusch.


Kurzbeschreibung (Verlag):
Kommissarin Verena Irlenbusch steht unter Druck: Während sie einen hochintelligenten Psychopathen jagt, verschlimmert sich die Alzheimererkrankung ihrer Großmutter. Außerdem wurde ihr der schlechtgelaunte Kollege Christoph Todt an die Seite gestellt, dem sie jede Information aus der Nase ziehen muss. Doch Verena bleibt liebevolle Enkelin und professionelle Ermittlerin – auch wenn es sie fast zerreißt. Als sie schließlich auf die Spur des Mörders kommt, verfängt sich Verena in ein Netz aus lang vergessener Schuld und neuem Hass. Wird sie diesen Fall heil überstehen?

Meine Meinung:
Auch wenn ich nicht der Krimileser schlechthin bin - mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich fand es klasse, dass man nicht nur in die Ermittlungsarbeit einbezogen wurde, sondern auch einen Einblick in das Privatleben der Ermittler bekommen hat. In vielen Rezensionen wird ja gerade das bemängelt. Jeder empfindet das eben anders.
Meiner Meinung nach kann man sich besser auf die Story einlassen, wenn man weiß, mit wem man es zu tun hat, wenn man einige Hintergründe erfährt, um die Personen besser einschätzen zu können. Natürlich birgt das auch die Gefahr, dass man vielleicht nicht mehr ganz so oft von den Figuren überrascht wird, aber dieses Risiko gehe ich gerne ein, denn manchmal finde ich es besser, wenn der Weg das Ziel ist und dieser Weg dafür etwas ausführlicher und nachvollziehbar gestaltet ist.

Verena Irlenbusch erschien mir als Kommissarin sehr sympathisch. Sie ist eben ein ganz normaler Mensch mit „normalen“ Problemen, Ängsten und Wünschen. Wie sie den Spagat zwischen Privatleben und Beruf bewerkstelligt, hat mir gut gefallen. Gerade auch, weil nicht immer alles reibungslos verläuft.
Grundsätzlich fand ich auch ihren neuen Kollegen Christoph Todt nicht unsympathisch. Er war zwar anfänglich etwas brummelig und wortkarg, aber man merkte eigentlich von Anfang an, dass auch er nicht ohne Probleme durchs Leben geht und er wahrscheinlich gar kein schlechter Kerl ist.

Fazit:
Ein lesenswerter Krimi mit sehr menschlichen Kommissaren. Auch, wenn vieles vorhersehbar sein mag, so warten trotzdem noch genügend Überraschungen auf den Leser.



Bewertung



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