Freitag, 16. Mai 2014

Sternschnuppenträume - Julie Leuze



Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (3. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3863960653
ISBN-13: 978-3863960650
Preis: 14,99 €

Kurzbeschreibung:
Die 17-jährige Svea wohnt mit ihren Eltern auf einer kleinen Nordseeinsel und steht kurz vor dem Abitur. Ihr sehnlichster Wunsch ist es Meeresbiologin zu werden. 
Die Familie lebt in bescheidenen Verhältnissen und als dann auch noch das Gehalt von Sveas Mutter wegfällt, da diese überraschend die Insel verlassen musste, sieht Svea ihr Studium in weite Ferne rücken. Zusätzlich lastet es schwer auf ihr, dass sie mit niemandem über das plötzliche Verschwinden der Mutter reden darf. Niemand darf den wahren Grund erfahren, denn sonst ist auch noch ihr Vater seinen Job los.
Auf einer Strandparty versucht Svea für einen Abend ihre Sorgen zu vergessen, aber auf Knopfdruck abschalten ist dann doch nicht ihr Ding und so findet sie sich wenig später abseits von den anderen, in den Himmel starrend, an einem leeren Strandabschnitt wieder.
Dort entdeckt sie nicht nur eine wunderschöne Sternschnuppe, sondern auch Nick.
Den reichen Zahnarztsohn - Sonnyboy der Schule. Den, der normalerweise nichts anbrennen lässt. Was macht er dort so ganz allein?

Meine Meinung:
In „Sternschnuppenträume“ erzählt Julie Leuze eine entzückende Liebesgeschichte.
Am Anfang hat es mich jedoch sehr gestört, dass es wiedermal das arme unscheinbare graue Mäuschen sein musste, welches sich holterdiepolter den reichen (Insel)Schönling schnappt, den sie ja eigentlich überhaupt gar nicht haben möchte. 
An dieser Stelle würde ich mir doch mal was Neues/Anderes, Unerwartetes wünschen. Aber nun gut. Wenn man sich mit dieser Gegebenheit abgefunden hat, lässt sich die Geschichte wirklich sehr gut lesen. Der Schreibstil der Autorin ist einfühlsam, klar und teilweise leicht poetisch.
Abwechselnd berichten Svea und Nick aus ihrem Leben, über ihre Gefühle und über ihre Ängste, sodass man als Leser schnell einen Eindruck der beiden gewinnt. Und wenn man ehrlich ist, kann man die zwei auch nur gern haben. Beide scheinen auf den ersten Blick recht unterschiedlich zu sein, aber in Gefühlsdingen passen sie perfekt zusammen. Und was heißt schon auf den ersten Blick?
Eine Botschaft des Buches lautet z.B.: Maßgeblich ist nicht die Fassade, sondern das, was dahinter zutage kommt. Und dass diese Aussage gleich mehrere Bedeutungen haben kann, weiß man spätestens, wenn man das Buch beendet hat.
Sehr gut haben mir die Gespräche der beiden gefallen, obwohl ich auch oft dachte, dass Jugendliche wahrscheinlich nicht so miteinander reden würden. Und manchmal erschienen sie mir auch eine Spur zu vernünftig. Aber die Vernünftigen muss es schließlich auch irgendwo geben.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es werden viele Themen angesprochen und es gibt eine Menge, wo es sich lohnt mal wieder öfters darüber nachzudenken. 


Fazit:
Eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und das unermüdliche Festhalten an seinen Träumen. Eine Geschichte, die ermutigt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, auch, und ganz besonders, wenn das Schicksal es mal nicht so gut mit einem meint.

Bewertung


Montag, 12. Mai 2014

This Is Not A Love Story - Holly Bourne

Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423715855
ISBN-13: 978-3423715850
Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: Soulmates
Preis: 9,95 €

Kurzbeschreibung (Verlag):
An die wahre Liebe oder gar an Seelenverwandtschaft hat die 17-jährige Penny nie geglaubt. Bis sie eines Abends bei einem Konzertbesuch auf Noah trifft. Wie ein Magnet fühlt sie sich von ihm angezogen – und Noah geht es anscheinend nicht anders. Sie spürt die gewaltige Kraft der Gefühle und lässt Noah doch mit dem ihr eigenen Sarkasmus abblitzen. Erst als sie sich ein paar Monate später wiedersehen, ist klar: Penny und Noah können nicht voneinander lassen. Doch je näher sie sich kommen, desto gefährlicher scheint ihre Leidenschaft für sie und ihre Umgebung zu sein . . . Ist diese Liebe zu groß für sie?

Meine Meinung:
Die Geschichte lässt sich wirklich wunderbar lesen denn der Schreibstil der Autorin gefällt mir ausgesprochen gut. Jugendlich, flott und gut strukturiert lässt sie die 17-jährige Penny als Ich-Erzählerin aus deren Leben erzählen. 
Auch wenn es im weiteren Verlauf manchmal etwas länger dauert bis die Story weiter voran schreitet, wird es nie langweilig. Es macht einfach Spaß Penny zu begleiten und tiefer in ihre Denkweise einzutauchen. Was mir allerdings nicht so ganz einleuchten wollte ist Pennys Grundeinstellung. Wo kommt das her, dass sie so vehement NICHT an die Liebe glaubt? Zumal sie doch eine der wenigen Teenager ist, deren Eltern immer noch glücklich miteinander sind und zusammen leben. Aber nun gut.

Gleich nach dem 3. Kapitel wird Penny in ihren Erzählungen kurzzeitig unterbrochen und eine andere Person, die erstmal nicht mit Penny in Verbindung zu bringen ist, erscheint auf der Bildfläche und übernimmt das Kommando. Schnell wird klar, dass sich hier irgendetwas mysteriöses zusammen braut. Aber was?
Diese Unterbrechung - es wird noch weitere dieser Art geben - gibt der Geschichte einen zusätzlichen Kick.

Auch wenn hier das ,sich ineinander verlieben‘ mit all seinen Stolpersteinchen nicht neu erfunden wurde, so ist man von der Art und Weise, wie es geschieht, gefesselt und mag das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. 
Noah erscheint zwar teilweise viel zu gut für diese Welt und wirkt wie eine Traumgestalt, aber wenn die Liebe erst einmal zugeschlagen hat, geschehen halt manchmal Dinge, die man ansonsten nie für möglich gehalten hätte. 

Zum Schluss hält die Autorin noch mal eine Überraschung für die Leser bereit und ich muss gestehen, mir hat dieses Ende wirklich sehr gut gefallen. Es rundet die Geschichte zu einem passenden Ganzen ab. Verraten werde ich hier jedoch nichts.

Fazit:
Der Titel „This Is Not A Love Story“ scheint ein bisschen irreführend, denn im Grunde genommen handelt es sich sehr wohl um eine Liebesgeschichte ... aber eben um eine etwas andere. Das Buch lässt sich super gut lesen und überrascht mit einigen unerwarteten Wendungen. Wer nichts gegen einen Hauch Fantasy einzuwenden hat, wird sicherlich viel Freude an dieser Geschichte haben.

Bewertung


Freitag, 2. Mai 2014

Lese- und Lauschmonat April 2014


Hallo,

der April war war lesetechnisch etwas mager, aber das macht gar nichts, denn ich hatte einen wunderschönen Urlaub. (Ich fürchte, ich gehöre zu den wenigen Bücherwürmern, die im Urlaub NICHT lesen)
Ein paar schöne und lesenswerte Bücher haben diesen Urlaubsmonat dennoch bestens abgerundet.

  • Soul Beach 02 - Schwarzer Sand - Kate Harrison
  • Die Gilde der Schwarzen Magier - Die Meisterin - Trudi Canavan (Hörbuch)
  • Raum 213 O2 - Arglose Angst - Amy Crossing
  • Beautiful Disaster 01 - Jamie McGuire 
  • This Is Not A Love Story - Holly Bourne
  • Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte - Romain Puértolas  (Hörbuch)

Dann richte ich den Blick jetzt auf den Mai.
Das erste Buch, das ich lesen werde, wird "Die Bestimmung" sein. Keine Ahnung, warum ich solange damit gewartet habe. Aber der Vorteil ist, wenn es mir so gut gefällt wie den meisten von euch, kann ich gleich alle Teile hintereinander lesen. :-)

Liebe Grüße
MacBaylie