Freitag, 21. Februar 2014

Rezension - Kiss me, kill me - Lucy Christopher




Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Chicken House (24. Januar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 355152033X
ISBN-13: 978-3551520333
Empfohlenes Alter: 14 - 18 Jahre
Preis: 14,99 €

Kurzbeschreibung (Verlag):
Das kann nicht sein! Niemals hat Emilys Vater das Mädchen umgebracht, auch wenn alles gegen ihn spricht. Emily ist von seiner Unschuld überzeugt, aber sie weiß nicht, was wirklich im Wald passiert ist. Der Wald, in dem ihr Vater die tote Ashlee gefunden hat. Der Wald, in dem es dunkle Pfade und verbotene Spiele gibt. Der Wald, in dem Damon sich plötzlich mit ihr treffen will, obwohl er sie bisher keines Blickes gewürdigt hat. Emily muss vorsichtig sein, denn Damon war Ashlees Freund. Vielleicht will er sich rächen. Vielleicht ist da aber auch tatsächlich etwas - zwischen ihm und ihr. Und vielleicht kann Emily sogar herausfinden, was wirklich geschehen ist.

Meine Meinung:
Nichts ist so wie es scheint
Mir hat das Buch ein paar tolle Lesestunden bereitet und bis zum Schluss konnte ich rätseln, was denn nun wirklich in jener verhängnisvollen Nacht im Wald geschehen ist. War es tatsächlich Emilys Vater, der Ashlee getötet hat? Oder war es vielleicht sogar Damon selber, der im Drogenrausch nicht wusste was er tat? Oder gab es weitere Personen, die ein Problem mit Ashlee hatten? Oder war es gar völlig anders? Was hatte sie eigentlich mitten in der Nacht im Wald zu suchen?

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen von Emily und zum anderen von Damon. Da sie als Ich-Erzähler in der Gegenwart berichten, ist man als Leser immer hautnah dabei. Sieht was sie sehen, ist ihnen auf Schritt und Tritt auf den Fersen und erhält tiefe Einblicke in deren Gedanken und Gefühlswelten. 
Emily, sowie auch Damon haben schwer mit Verlusten zu kämpfen und beide sind auf der Suche nach Antworten, und der Wahrheit, auch, wenn es am Anfang vielleicht nicht die gleiche Wahrheit ist, die sie suchen. 
Dieser Zwiespalt der Charaktere ist der Autorin meiner Meinung nach ausgezeichnet gelungen. Die Unsicherheit der beiden, die düsteren Gedanken und wie sich immer wieder Hoffnung mit Hoffnungslosigkeit abwechselten, konnte beim Lesen richtig unter die Haut gehen. 
Die Autorin spielt nicht nur mit ihren Figuren, indem sie sie von einem extremen Gefühl ins andere schleudert, nein, sie spielt auch mit den Lesern, denen sie das Gefühlschaos von Emily und Damon um die Ohren haut und immer wieder neue Verdachtsmomente vor die Füße wirft. Das hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:
Spannend bis zur letzten Seite. Ein Gefühlschaos mit überraschenden Wendungen.


Bewertung



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen