Samstag, 11. Januar 2014

Themenbeitrag (Gruppenzwang) zu "Es wird keine Helden geben" - Anna Seidl



Hallo liebe Leser,

heute ist es also soweit und mein Themenbeitrag (Gruppenzwang) darf in die Welt hinaus.

Kurz zur Erinnerung:
Zum Erscheinen des Buches "Es wird keine Helden geben" hat Katja Koesterke (ka-sas-buchfinder) in Zusammenarbeit mit dem Oetinger Verlag diese Mega-Blogtour ins Leben gerufen.
Außer vielen Rezensionen (meine findet ihr HIER) und einer riesigen Buchverlosung, die gestern gestartet ist, gab es zu vielen Themen bereits Extrabeiträge. Die habt ihr zum Teil sicher schon entdeckt und falls nicht, seht euch ein bisschen um - es lohnt sich.


Heute geht es um Mobbing/Gruppenzwang





Ein wichtiges Thema in „Es wird keine Helden geben“ ist unter anderem, Gruppenzwang:

Seit Anbeginn der Zeit ist dies ein aktuelles Thema und solange es Menschen gibt, wird es wohl leider auch so bleiben. 

Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe kann durchaus etwas Gutes sein, es kann aber auch genau das Gegenteil bewirken.
Beinahe jeder möchte gerne irgendwo dazugehören und strebt nach Bestätigung und Anerkennung. Das ist grundsätzlich auch erstmal nicht verwerflich, sondern eigentlich ganz normal.
Gefährlich werden kann es, wenn man sich innerhalb einer Gruppe nur noch nach dem richtet, was die anderen machen, sich keine eigene Meinung mehr zugesteht, weil diese eventuell von der Meinung der übrigen Gruppe abweicht und man anecken oder sogar ausgeschlossen werden könnte. Dieses Verhalten kann soweit ausarten, dass man sich zu Dingen hinreißen lässt, die man ansonsten nie tun würde. Rauchen, Drogen, Alkohol, Diebstähle oder Mutproben gehören gerade bei Jugendlichen genauso dazu, wie das Mobben von Mitschülern - wie wir es in „Es wird keine Helden geben“ zu lesen bekommen.




Natürlich ist Gruppenzwang und Mobbing auch unter Erwachsenen weit verbreitet. Da es sich hier aber um ein Jugendbuch handelt, möchte ich meinen Beitrag auf Kinder und Jugendliche beschränken.

Es gehört oft eine ordentliche Portion Mut und Durchsetzungsvermögen dazu, sich auch mal gegen die Gruppe zu stellen, seine eigene Meinung zu vertreten oder einfach mal NEIN zu sagen. 
Die Möglichkeit, sich seine eigene Meinung bilden zu dürfen und diese auch zu äußern und zu vertreten, sollte man hüten wie einen Schatz. Man sollte sich immer vor Augen halten, dass die freie Meinungsäußerung bei uns ein Privileg ist, welches es weißgott nicht überall gibt. 
Früh sind bereits die Eltern gefragt, denn Prävention fängt schon in jungen Jahren an. Sie sollten ihre Kinder nicht zu willigen Ja-Sagern erziehen (auch wenn es manchmal vielleicht bequemer wäre), sondern sie dazu ermutigen, auch NEIN sagen zu dürfen ohne gleich mit absurden Strafen rechnen zu müssen. 
Aus gestärkten Kindern gehen auch gestärkte Erwachsene hervor.

Gerade für die etwas Jüngeren habe ich eine schöne Seite im Internet gefunden. (HIER) Von dieser Seite stammen übrigens auch die hübschen Zeichnungen :-)
Dort werden eben diese Themen angesprochen, aufgearbeitet und kindgerecht behandelt. Man bekommt unter anderem viele Anregungen, wie man mit diesem, aber auch anderen Themen umgehen kann und wie man seine Kinder stärken und unterstützen kann. 

Leider sind meine Möglichkeiten hier sehr eingeschränkt, aber ich denke es ist schon viel gewonnen, Themen wie diese öfter in Erinnerung zu rufen, darüber zu sprechen, sich auszutauschen und einfach mal etwas intensiver darüber nachzudenken.

Weitere Beiträge zum Thema findet ihr auf folgenden Blogs:

melbuecherwurm

 manjasbuchregal
 " Katies fantastische Bücherwelt"



Liebe Grüße
MacBaylie





Kommentare:

  1. Ein wichtiges Thema....
    Ich möchte auch keine stetigen Ja-Sager.... Meine Kinder bekommen das auch ganz gut hin. Sohnemann hat diesbezüglich ein "breites Kreuz", wie man so schön sagt. Wenn er sich einer Gruppe gegenüber sieht, die ihn wegen der anderen Meinung nieder machen will, dann ist ihm das recht egal.... Auch meine Tochter versucht sich nicht anzupassen, aber sie leidet noch sehr, wenn ihr dann auch Beschimpfungen etc. entgegen kommen.
    Da hilft nur positiv bestärken und abwarten....

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    1. Meine Kinder konnten sich da auch immer ganz gut durchsetzen. Klar ist das nicht immer einfach, aber im Großen und Ganzen haben die sich immer getraut ihre Meinung zu vertreten und auch etwas gegen Ungerechtigkeiten zu unternehmen.

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