Freitag, 10. Januar 2014

Blogger-Gewinnspiel zu "Es wird keine Helden geben"


Oetinger Verlag

Hallo ihr Lieben,

mal ehrlich, wer von euch hat in den letzten Tagen nichts von diesem Buch mitbekommen? ;-)

Am 20.01.2014 ist der offizielle Erscheinungstermin von Anna Seidls Buch „Es wird keine Helden geben“ und es ist mir eine ganz besondere Freude, euch im Rahmen unserer Mega Blogtour dieses tolle Gewinnspiel präsentieren zu dürfen. 

Einige von euch haben sicher schon Rezensionen oder den ein oder anderen Themenbeitrag (mein Beitrag erscheint übrigens erst morgen) der vielen teilnehmenden Blogger gelesen und mitbekommen, dass dieses Buch ziemlich viel in den Köpfen der Leser bewegt hat.
Bei diesem Buch geht es nicht nur um das reine Lesen einer fiktiven Geschichte, es geht um viel mehr. Es geht um Themen wie Freundschaft, Schuld, Liebe, Mobbing, Gruppenzwang, Wut, Hilflosigkeit, … , die einfach niemanden kalt lassen und jeden in irgendeiner Weise betreffen. 

"Es wird keine Helden geben" berührt, regt zum Nachdenken an und bietet jede Menge Gesprächsstoff. 

Aus diesem Grunde freue mich sehr, dass ich gleich 10 signierte Bücher an euch verlosen kann, damit ihr euch selber ein Bild von dieser Geschichte machen könnt.

Wer eins der Bücher gewinnen möchte beantwortet mir bitte per Kommentar folgende Frage:
Was fällt dir zum Thema Mobbing/Gruppenzwang ein? (Hast du vielleicht sogar schon eigene Erfahrungen damit machen müssen?) 

Bitte lest euch auch unbedingt die Teilnahmebedingungen und Datenschutzerklärungen durch. HIER
P.S. Ihr dürft natürlich auf mehreren Blogs teilnehmen, jedoch ist nur 1 Gewinn pro Haushalt möglich!

Anschließend bitte das Kontaktformular ausfüllen und absenden.

Das Gewinnspiel endet am 17.1.2014 23.59 Uhr damit die Bücher pünktlich zum Erscheinungstermin verschickt werden können.


Viel Glück


Kommentare:

  1. Hi,
    ich denke, dass es die Kinder heute z. B. an Schulen sehr schwer haben, was Mobbing etc. angeht, da in meinen Augen der Gruppenzwang (Kleidung, "Dazugehören-wollen" etc.) immer größer geworden ist. Der Stress allgemein ist für die Kids sehr groß und die "Mobbingmöglichkeiten" durch soziale Netzwerke ist sicherlich noch um ein vieles höher, als es zu meiner Schulzeit gewesen ist…. Ich selber bin bisher glücklicherweise von Mobbing verschont geblieben!
    Liebe Grüße,
    Olivia

    P.S. Hört sich wirklich nach einem sehr interessanten Buch an - ich habe "Wir müssen über Kevin reden" vor einiger Zeit gelesen. Vielleicht magst Du Dir die Rezension mal anschauen?
    http://lesen-und-mehr.blogspot.de/2013/01/wir-mussen-uber-kevin-reden-von-lionel.html

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  2. Hallo mein Liebe,

    Mobbing ist ein wirklich schweres Thema und es betrifft nicht nur jugendliche und Kinder. Es passiert in allen Altersschichten. Menschen im allgemeine und Kinder im besonderen können unheimlich gemein sein, selbst wenn sie es eigentlich gar nicht wollen. Ich glaube der Grad zwischen einem kurzen dummen Spruch und wirklichem Mobbing ist sehr schmal.
    Ich bin selbst bislang nicht selbst betroffen gewesen *dreimalaufholzklopf

    Noch kurz zu deiner Anfangsfrage - Ich habe bislang noch nichts von diesem Buch gehört, bin jetzt aber tierisch neugierig geworden :-)

    Liebste Grüße
    Nicole

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  3. Zum Thema Gruppenzwang fällt mir eine alte Begebenheit aus meiner Schulzeit ein, sie hat sogar ein wenig was mit Mobbing zu tun. Und zwar gehörte ich immer zu den "Außenseitern" einfach weil ich nicht rauchte und nicht immer die neusten Markenklamotten hatte. Ja, auch vor fast 20 Jahren waren Klamotten schon das A und O, natürlich hatte auch ich Freunde, aber es waren eben nicht die coolen und man wurde doch ein wenig gemieden was eine Art Mobbing war weil man nicht zur Gruppe gehörte.

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  4. In meiner Schulzeit kam es mir nie so vor als ob Mobbing ein Thema wäre ....leider musste ich nun in der Schulzeit meiner Jungs ganz andere Sachen erfahren .Unser ältester wurde so massiv gemobbt das er die Klasse wechseln musste ,ab da war es für ihn eine tolle Schulzeit !

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  5. Hallo,
    zum Thema Mobbing gab es an unserer Schule eine ganze Menge zu sagen, es kam nicht selten vor, dass einige Schüler mit allerhand Hänseleien konfrontiert wurden. Ich fand es aber gut, wie unsere Lehrer damals eingegriffen haben, das war bemerkenswert. Ich selbst war zum Glück nie betroffen.
    LG, Liesa

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  6. Hallo du :)

    Zum Thema Mobbing kann ich wirklich aus erster Hand berichten. Leider. Es ist hart, es ist schwer, es tut verdammt weh und es verändert dein Leben, es verändert dich und es prägt dich so nachhaltig, dass du nie, nie, nie davon los kommst.

    Ich wurde damals in meiner Klasse gemobbt, dass ich von allen Gemeinschaften ausgeschlossen wurde war noch das harmloseste. Dass die gesamt Klasse sich gegen mich verschworen hatte, dass da niemand war, der auch nur ein freundliches Wort für einen hatte, war noch zu ertragen - irgendwie. Aber die Demütigungen die Worte anrichten können, die psychische Gewalt die ausgeübt wir - von Mülleimern über dem Kopf ausleeren, über Schulbücher und anderes stehlen bis hin zur mutwilligen Zerstörung von Unterrichtsbeiträgen war alles dabei.

    Das prägenste waren aber nicht die Grausamkeiten der Mitschüler, sondern die in weiten Teilen vorherrschende Gleichgültigkeit der Lehrer. Die meisten haben es einfach ignoriert, drüber weg gesehen, vorgegeben nicht zu verstehen, was ein paar Schüler einem anderen Schüler antun. Und sie standen teilweise daneben, wenn man mir unschöne Dinge an den Kopf geworfen hat, wenn ich ausgelacht wurde, weil ich keine Top-Modischen Klamotten anhatte, wenn ich ausgelacht wurde, weil ich eine Brille trug, weil ich (angeblich?) hässlich war. Ein paar wenige Lehrer haben den Mund aufgemacht und sogar die Eltern angegriffen. Diesen Lehrern bin ich heute noch dankbar. Aber andere haben das Unterstütz! Sie haben mir Sprüche gedrückt wie: "Wenn man sich in Mathe so blöd anstellt wie du, dann hat man es nicht besser verdient". Sie haben gesagt: "Nun, einer hat halt immer Pech und in dem Fall bist es du. Leb damit!", Sie haben gesagt: "Was soll ich da machen, wenn sie dich auslachen? Lachen ist ja nicht verboten und es wird schon einen Grund haben." ... Ich weiß nicht was sie noch alles gesagt haben, ich habe vieles aus dieser Zeit verdrängt und meine Erinnerungen sind lückenhaft, aber ich glaube, wenn ich damals gekonnt hätte, dann hätte ich sie alle getötet, Irgendwann.

    Mein Glück war nur, dass es zu jener Zeit noch kein Internet gab. Ein Schulwechsel hat zumindest ein bisschen geholfen. Beliebt war ich nie, aber in der neuen Schule wurde ich wenigstens größtenteils in Ruhe gelassen. Manche Verhaltensmuster, manche Angst, manche Panik - die wird man nie wieder los Und ein gebranntes Kind wird schnell wieder zum Opfer.

    Ich habe 13 Jahre lang (Mit Kindergarten eigentlich sogar 16 Jahre) gelitten, gekämpft und gehasst. Ich lebe noch, der Hass ist irgendwann in Mitleid umgeschlagen, Mitleid, weil diese Kinder so wenige Liebe erfahren haben, dass sie nicht fähig waren sie an ihre Umwelt weiter zugeben. Aber die Angst und die Unsicherheit, die sind Teil meines Lebens. Die Panik, wenn jemand in meiner Nähe spricht und ich nicht hören kann worüber, die Panik wenn jemand Lacht und ich nicht weiß warum, die Panik, wenn Menschen mich betrachten und ich irgendwo im Mittelpunkt stehe. Die ist immer noch da. Und die wird für immer bleiben.

    ...

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    1. Oh mann, das ist sehr krass und traurig. :-( Mir ist was Ähnliches passiert, aber nicht in solch einer starken Form. Kinder und Jugendliche können solche grausamen Tyrannen sein, und das Schlimmste ist, dass sie einfach so weiterleben und ein gutes Leben führen und keine Ahnung haben, was sie bei einem anderen Kind zerstört haben und welchen Einfluss sie auf dessen Entwicklung genommen haben.

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    2. Ja, du hast Recht: Das schlimme ist, dass sie oft nicht wissen was sie tun. Traurig ist aber vor allem, dass ihnen auch kaum jemand sagt, dass es falsch ist was sie machen. Ich sehe es so oft, dass hier Kinder gemobbt werden. Meistens gehe ich dazwischen, wenn ich kann. Weil ich es so schrecklich finde, dass sich eine Gruppe von Menschen bzw. Kindern gegen ein anderes Kind zusammenschließt - meistens sogar ohne Grund.

      Aber ob die Täter zwingend ein gutes Leben haben? Das weiß ich nicht. Vielleicht werden sie Zuhause auch vernachlässigt, geschlagen, unterdrückt und versuchen das irgendwie zu verarbeiten. Nicht jeder der mobbt ist automatisch böse, manche kennen tatsächlich keinen anderen Umgang. DAS ist dann richtig traurig.

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  7. Stephanie Weibel-Wallner10. Januar 2014 um 20:18

    Ich muss sagen Toi Toi Toi bin ich bis jetzt in meinem Leben von Mobbing verschont geblieben. weder beruflich noch privat hatte ich je damit zu tun. Ganz im Gegenteil. Ich hoffe dass es in Zukinft auch so bleibt... Liebe Grüße Stephanie

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  8. Ganz ehrlich, ich habe noch nichts von dem Buch gehört, was aber auch daran liegen kann, dass ich einfach zu viel um die Ohren hatte in letzter Zeit. Allerdings interessiert mich das Thema Mobbing schon längere Zeit. Da ich mein Lebtag schon sehr zurückhaltend bis introvertiert bin, stand ich in der Schulzeit auch recht oft im Abseits. Zu richtigen Mobbingattacken kam es zum Glück nie, oder ich habe es verdrängt. Ich muss auch zugeben, dass ich schon bemüht war, mich im Dunstkreis der beliebten Mädels zu bewegen, in der Hoffnung, dass ein wenig Selbstbewusstsein auf mich abfärbt. Wer will schon immer der Loser sein? Heute bin ich sehr froh über das Internet und meine Kontakte dort, denn auf persönlicher Basis hapert es noch immer. Wie es wäre, wenn ich Kinder hätte, die auch auf diesem Weg dem Mobbing ausgesetzt wären, darüber mag ich lieber nicht nachdenken.

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  9. Hallo ihr Lieben,

    bis hier hin bedanke ich mich schon mal bei euch für die vielen ehrlichen und bewegenden Antworten.

    Liebe Grüße
    MacBaylie

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  10. Hallo!

    Ich liebäugle mit dem Buch schon, seit ich zum 1. Mal davon gehört habe, hatte aber bei der Leserunde auf LovelyBooks kein Glück. Deshalb möchte ich hier gerne in den Lostopf hüpfen.

    Bedauerlicherweise habe ich durchaus Erfahrungen mit Mobbing. Ich wurde als Jugendliche mit 15 Jahren in der Schule total gemobbt. Irgendein Depp hat mich auserkoren als perfektes Opfer, das ich wohl auch mangels Selbstbewusstsein dankenswerterweise war... Ca. 1,5 Jahre musste ich mir beim Gang durch die Schule und im Klassenzimmer fiese Sachen anhören. Gerade in diesem Alter ist man so beeinflussbar, und mich hat das Mobbing stark verändert. Ich habe einen starken Selbsthass entwickelt. Wenn man jeden Tag hört, dass man fett und hässlich ist, dann wird irgendwann so ein Schalter umgelegt, wo du in den Spiegel guckst und dir sagst: "Ja, jetzt sehe ich das auch, ich bin wirklich fett und hässlich, muss ja auch einen Grund haben, warum die das sagen!" Bis jetzt mit 32 Jahren habe ich keine Selbstliebe entwickeln können, ich kann mich zwar mittlerweile akzeptieren, aber mich nicht wirklich mit Wohlwollen betrachten... Lange Zeit, auch als ich aus der Schule schon draußen war, war es mir sehr unangenehm, an Gruppen vorbeizulaufen, da ich mir immer vorstellte, sie würden mir was hinterherrufen oder die Köpfe zusammenstecken und über mich lästern. Wenigstens das habe ich schon länger abgelegt.
    Ich hatte auch einen immensen Hass auf die Mobber von damals und habe mir lange Zeit vorgestellt, wie sie sterben und mir das sehr gewünscht... Das klingt vielleicht hart oder gar krank für Nicht-Betroffene, aber man kann sich nicht vorstellen, was für eine Wut und welchen Hass man entwickeln kann, wenn man unter so etwas zu leiden hat. Ich weiß nicht, ob ich damals etwas gemacht hätte, wenn man mir die Macht gegeben hätte, mich zu rächen, da ich eigentlich ein sehr harmonischer, friedlicher Mensch bin, der sehr empathisch ist und viel Mitleid hat.

    Das Schlimme ist, dass die Mobber meist gar nicht wissen, was sie anrichten. Ich frage mich auch, ob sie es dann lassen würden, wenn sie wüssten, wie sehr sie negativ auf einen Menschen einwirken durch diese oft Gedankenlosigkeit. Zum Glück gab es bei mir noch kein Internet bzw. es war nicht normal, dass man es daheim tagtäglich nutzte. Nicht vorzustellen, wie schlimm das ist mit Facebook etc. heutzutage (wie z. B. bei "Ich blogg dich weg!").

    Bei mir hat übrigens auch niemand geholfen. Meine Eltern hatten kein Verständnis und waren der Meinung, dass ich irgendwas mache, dass mich alle mobben. Die Lehrer haben es wohl nicht gemerkt, oder wollten es nicht merken. Damals war das auch nicht normal, dass es z. B. Schulpsychologen gab oder die Lehrer in sowas geschult waren.

    Interessanterweise hatte ich nie ein Problem mit Gruppenzwang. Trotz meines niedrigen Selbstwertgefühls habe ich es nie eingesehen, mit dem Strom zu schwimmen, ich habe weder mitgeraucht, noch mitgetrunken o.Ä. Vielleicht hat man das nicht nötig, wenn man eh der Meinung ist, dass die meisten einen sowieso nicht mögen und andersrum. ;-)

    Liebe Grüße,
    Bianca

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  11. Hallo!
    Ich finde ,dass Mobbing sehr schlimm ist .Es verletzt die Betroffenen sehr und wirkt sich somit negativ auf deren Selbstbewusstsein und auch auf ihre weiteren Entscheidungen aus.Leider habe ich schin Erfahrungen mit Mobbing gemacht, da an unserer Schule einige Mitschüler gemobbt wurden .Ich blieb davon zum Glück verschont hatte aber auch nie den Mut mich für die Opfer einzusetzten.Dies bereue ich heute zutiefst.
    LG

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  12. Leider ist Mobbing ja überall Thema. Mitterweile stelle ich mich schützend vor die Opfer. Man denkt nicht drüber nach was der ein oder andere Spruch in einem Mobbingopfer auslöst. Ich hoffe das Thema wird bald mehr Thematiesiert. auch schon in den Kindergärten.

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  13. Huhu,
    Mobbing ist wirklich schlimm. Eine Freundin von mir wurde mal gemobbt und musste deswegen Antidepressiva nehmen, sie war in Therapie und schließlich sogar arbeitsunfähig. Daher weiß ich aus erster Hand wie kaputt so etwas Menschen machen kann. Ich verstehe auch nicht wie gefühllos Menschen sein können, anderen Menschen so etwas anzutun. Es kann doch nicht sein das alle Mobber nicht verstehen was sie mit ihrem Verhalten anrichten.
    Gruppenzwang ist auf seine Weise auch schlimm. Wie viele Jugendlich fangen an zu rauchen und zu trinken um cool zu sein und dazu zu gehören. Später sind es dann genau die coolen die auf der Strecke bleiben und die uncoolen machen ihren Weg. Aber viele müssen traurigerweise erst erwachsen werden um das zu verstehen.

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