Donnerstag, 31. Oktober 2013

Top Ten Thursday 137


Alice im Bücherland

Hallo und guten Morgen,
beim heutigen Top Ten Thursday geht es um 10 Bücher vom Droemer/Knaur Verlag inkl. Pan, den es ja leider nicht mehr gibt.
Die Aktion stammt wie immer von Alice (Klick auf's Banner) und der Vorschlag für das heutige Thema kommt von Julia.

Heute haben es diese Bücher aufs Sofa geschafft:




  • Sternenfeuer 01 - Gefährliche Lügen -- Amy Kathleen Ryan
  • Die geheime Sammlung -- Polly Shulman
  • Neva -- Sara Grant
  • Die Insel der besonderen Kinder -- Ransom Riggs
  • Schattenstunde - Die dunklen Mächte 01 -- Kelley Armstrong
  • Es muss nicht immer Kaviar sein -- Johannes Mario Simmel
  • Der Verrat -- Val McDermid
  • Die Therapie -- Sebastian Fitzek
  • Ziemlich Whoopi -- Whoppi Goldberg
  • Schweig still, mein Kind -- Petra Busch

So, das war's bei mir für heute.
Wie sieht es bei euch aus, habt ihr eure Liste voll bekommen?

Nächste Woche geht es weiter in Sachen Verlage. 
Am 07.11.2013 geht es um 10 Bücher aus dem Fischer Verlag.

Liebe Grüße
MacBaylie

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Und dann kam Ute - Atze Schröder


Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: Wunderlich; Auflage: 2 (20. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3805250614
ISBN-13: 978-3805250610
Preis: 19,99 €


Hörbuch-Download - Audible
Spieldauer: 6 Std. 26 Min.
Format: Hörbuch-Download
Version: Ungekürzte Ausgabe
Verlag: Random House Audio, Deutschland
Sprache: Deutsch
ASIN: B00FA5RIAK


Kurzbeschreibung Verlag:
«Und du, mein Junge? Was ist mit dir? Wo ist deine große Liebe? Was läuft denn da eigentlich mit dir und dieser Ute, von der du andauernd erzählst?» Damit hatte ich nicht gerechnet. Diese Frage kam so überraschend, dass ich anfing zu stammeln. «Ja wie, äh ... was läuft da ... da läuft gar nix, Helga! Die ... die Ute, die ist äh ... ja, äh ... die ist okay ... also ich mag die, klar, äh ... aber nur so!» Helga schien sichtlich amüsiert über meine ungelenke Antwort. «Ach so! Du magst sie nur so, weil sie okay ist. Junge, ich kenne dich jetzt seit vierzig Jahren. Du hast ganze Herden von Stöckelschuh-Antilopen an meiner Wohnungstür vorbeigeschleust. Aber ich habe dich noch nie so über eine Frau reden hören wie über diese Ute.»

Meine Meinung:
Diesmal berichte ich wieder über meine Eindrücke zum gelesen, sowie zum gehörten Buch, und ich muss zugeben, dass es mir mehr Spaß gemacht hat, Atze Schröder zu lauschen, als seine Eskapaden selber zu lesen. Noch dazu ist der ungekürzte Download wesentlich günstiger zu haben, als das doch recht teure Druckwerk.

Was erwartet man, wenn man ein Buch von Atze Schröder kauft?  (Zumal, wenn da Roman darauf steht) 
Lustig, lockere Unterhaltung, ohne wirklichen Tiefgang mit vielen Gelegenheiten zum Schmunzeln und Lachen. 
Tja, was soll ich sagen: Genau das habe ich bekommen.

Auch wenn der ein oder andere Gag schon von seinen Bühnenprogrammen oder aus Funk oder Fernsehen bekannt war, in dieser Konstellation, also integriert in eine zusammenhängende (Liebes-)Geschichte, konnte ich genauso darüber lachen, wie wenn er nagelneu gewesen wäre. Es passte einfach.
Im Vorfeld habe ich des Öfteren gehört, es handle sich um einen Liebesroman und wenn ich es so bedenke, streng genommen ist es auch so. Meine Befürchtungen jedoch, Herr Schröder hätte hier schnulzig, triefende Liebesschwüre zu Papier bringen können, haben sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. 
Im Grunde genommen erleben wir Atze Schröder genau so, wie auf der Bühne. Sprüche, die teilweise unter die Gürtellinie gehen, Albernheiten, Klamauk, aber auch Vieles, was z.B an ganz alltägliche Situationen erinnert und gar nicht so weit weg ist von der Realität oder sogar zu 100% zutrifft. All das, schön aneinandergereiht und in Romanform verpackt.
Herr Schröder präsentiert sich gewohnt selbstsicher und schlagfertig, lässt jedoch auch seine gut gehütete „weiche“ Seite durchblicken.

Wie oben schon erwähnt kommt die ganze Szenerie, meiner Meinung nach, wesentlich authentischer rüber, wenn Atze Schröder selber erzählt - durch seine Stimme kann man sich dem einsetzenden Kopfkino nicht entziehen und schon mal kichernd im Supermarkt angetroffen werden. 

Zugegebenermaßen muss man aber auch in der richtigen Atze-Schröder-Stimmung sein und auch bereit sein, sich auf eine geballte Ladung Klamauk einzulassen. Täglich könnte ich das wohl nicht lesen oder hören, auch nicht mehrere Werke dieser Art hintereinander, aber diese Geschichte, in diesem Moment, hat mir gefallen. Wahrscheinlich, weil ich genau sowas erwartet hatte. Schon beinahe verwundert habe ich zur Kenntnis genommen, dass sogar der ein oder andere tiefgründigere Gedanke zu finden war.

Fazit:
Für Atze Schröder Fans unbedingt empfehlenswert. 
Für alle Anderen, wenn sie bereit sind, sich auf diese Art von Comedy-Story einzulassen und nicht darauf aus sind, alles bierernst zu nehmen.


Bewertung

Montag, 28. Oktober 2013

Drecksspiel - Martin Krist





Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (11. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548285376
ISBN-13: 978-3548285375
Preis: 9,99 €

Auftakt einer Reihe!!!

Kurzbeschreibung:
Hier eine kurze Zusammenfassung zu schreiben, ist schon eine enorme Herausforderung, denn die Geschichte besteht aus einer Vielzahl an Handlungssträngen und einer noch viel höheren Anzahl an beteiligten Personen.
Ich versuche es mal mit den Hauptsträngen ohne zu viel zu verraten:

Hannah wird von ihrem Mann Philip mit einer spontanen Urlaubsreise überrascht. Philips Werbeagentur steckt in der Bredouille, weshalb er in letzter Zeit wenig Zeit fürs Privatleben hatte. Mit Baby Millie soll es in das Ferienhaus am Müggelsee gehen, wo die beiden früher viele schöne Tage verbracht haben. 
Tino Risse erfährt von seiner Freundin Leyla, die als Prostituierte arbeitet, dass sie schwanger ist. Ein Schock für ihn. Kurz darauf geschehen jedoch Dinge, die seine zukünftige Vaterschaft als das kleinste Problem erscheinen lassen.
David Gross erhält den Auftrag die entführte Shirin wieder zu finden. Seit der ehemalige Polizist vor einigen Jahren untertauchen musste, arbeitet er verdeckt als eine Art Privatermittler.

Was all diese Leute und Situationen miteinander zutun haben, muss natürlich jeder selber herausfinden.


Meine Meinung:
Der Anfang gestaltete sich für mich nicht ganz so flüssig, obwohl ich diese Art von Aufteilung eigentlich ganz gerne mag. Vielleicht wurde hier einfach zu viel und zu oft gewechselt, sodass man gar keine Zeit hatte, das Gelesenen einzuordnen, oder eine Beziehung zu den Figuren zu verinnerlichen. So viele verschiedene Personen und sehr häufig wechselnde Örtlichkeiten und Handlungen, muss man erst mal kopfmäßig erfassen und sortieren. Zum Glück gibt es im Buch auf den ersten Seiten ein Personenregister. 
Dass die verschiedenen Handlungsstränge irgendetwas miteinander zutun haben müssen ist eigentlich klar. Nur was?

An Spannung mangelt es diesem Buch auf jeden Fall nicht und auch die Neugier wird durchgehend aufrecht erhalten. Zwei Drittel des Buches wird man quasi mit den verschiedenen Figuren und deren Problemen, die Weißgott nicht wenige sind, vertraut gemacht, um dann am Ende einen überraschen Showdown zu erleben.

Zwischenzeitlich wird man auch mal arg an seine Grenzen getrieben, wobei ich jetzt nichtmal die brutalen Szenen meine - die habe ich gewissermaßen erwartet. Grenzwertig fand ich die Flüche von Toni und auch die Dialoge von zwei Figuren, die mich extrem nervten. So oft wie Toni „verfickte Scheiße“ gesagt oder gedacht hat, geht echt auf keine Kuhhaut, und diesen „Straßenslang“ finde ich einfach nur furchtbar. Normalerweise stört mich sowas in Büchern gar nicht so dolle, aber hier wirkte es unnatürlich und aufgesetzt.
Schade eigentlich, denn dadurch war ich (Langsamleser) geneigt etwas zügiger zu lesen und die vielen, vielen kleinen Anspielungen und dezente Hinweise, die wie ich finde zum Teil zu gut versteckt waren, schlichtweg zu übersehen.
Nicht jeder bringt die Geduld auf, einige Passagen noch einmal zu lesen, was aber meiner Meinung nach, teilweise unbedingt nötig ist, um die Zusammenhänge deutlicher zu erkennen.

Auch die andauernd zitierten Liedertexte (die ich zum Teil gar nicht kannte), die natürlich ganz zufällig immer die augenblickliche Stimmung widerspiegelten, konnten mich nicht überzeugen.

Leider werden am Schluss nicht alle Fragen beantwortet, und gerade das, was mich als Leser besonders interessiert hat (was ist mit David Gross los?), wurde wahrscheinlich auf das nächste Buch (erscheint voraussichtlich Oktober 2014) verschoben. Das war dann der Moment, an dem ich mitbekommen habe, dass „Drecksspiel“ der Auftakt einer Reihe um den „Problemlöser“ David Gross ist. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich das Buch gelesen hätte, wenn mir diese Tatsache im Vorfeld bewusst gewesen wäre, denn ich bin nicht unbedingt der Serien-Leser.

Trotz dieser Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben, mochte ich das Buch aber auch nicht mehr aus der Hand legen.


Fazit:
Eine sehr komplexe Geschichte, die zu Beginn, aufgrund der vielen Personen und Handlungsstränge, ziemlich verwirrt, aber ohne Frage mit reichlich Spannung aufwarten kann. Als Leser muss man jedoch acht geben, die unendlich vielen kleinen Hinweise nicht im Wechselstrudel zu verlieren.


Bewertung



Mehr Infos über Martin Krist bekommt ihr HIER

Samstag, 26. Oktober 2013

Die Verschworenen 02 - Ursula Poznanski




Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Loewe Verlag; Auflage: 1 (16. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785575475
ISBN-13: 978-3785575475
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
Preis: 18,95 €

Teil 2 einer Trilogie (Teil 1 Die Verratenen)


Kurzbeschreibung:
„Die Verratenen“ endete damit, dass Ria und ihren Freunden Zuflucht in der Stadt unter der Stadt gewährt worden war. Nahtlos knüpft Teil 2 „Die Verschworenen“ daran an.

Wirkliche Sicherheit bietet diese Zuflucht jedoch nicht. Erschwerend kommt hinzu, dass Menschen für ein Leben unter der Erde, also ohne Licht, nicht geschaffen sind.
Neben einigen kleinen verbotenen Ausflügen an die Oberfläche, sucht Ria weiter nach Jordans Chronik. Sie erhofft sich davon, endlich Antworten auf ihre ganzen Fragen zu bekommen.
Aureljo hingegen ist davon überzeugt, diese Antworten in den Sphären zu finden und bereitet sich akribisch darauf vor dort hin zu gelangen.

Meine Meinung:
Da es sich um einen zweiten Teil einer Trilogie handelt möchte ich zum Inhalt gar nicht so viel verraten.

Wie schon erwähnt geht es nahtlos da weiter, wo Teil eins geendet hat. Zu Anfang hatte ich ja die Befürchtung, dass ich vieles im Laufe des Jahres, das inzwischen vergangen ist, vergessen haben könnte, aber dem war absolut nicht so. Mit den ersten Seiten war ich schon wieder ganz bei Ria, ihren Freunden und bei Quirin und Sandor. Das versteckte Leben in der Stadt unter der Stadt ist wahrlich kein Zuckerschlecken und die Beklemmungen, die unsere Freunde zwangsläufig bekommen mussten, waren deutlich spürbar. Frau Poznanski beschreibt die Szenerie wunderbar bildlich ohne großartig auszuschweifen. 

Meine zweite Befürchtung war, dass dieses Buch einen "klassischen" Mittelteil abgeben könnte. In vielen Fällen entpuppen die sich ja als recht langatmiger Füllstoff. Aber auch hier wurde ich eines Besseren belehrt. Dieser zweite Teil war einfach atemberaubend, vielschichtig und abwechslungsreich. Viele neue Eindrücke, Antworten auf Fragen aus dem ersten Buch, neue Fragen, und reichlich Unerwartetes, was mich immer wieder aufs Neue überrascht hat.

Fazit:
Ein super abwechslungsreicher Mittelteil, der unbändige Lust auf das Finale schürt.


Bewertung



Weitere Infos zu Buch und Autorin HIER

Donnerstag, 24. Oktober 2013

TTT 136 - 10 Bücher vom cbt/cbj Verlag

Alice im Bücherland

Hallo ihr Lieben,

nach einer kurzen TTT Abstinenz bin ich nun auch endlich wieder dabei. Irgendwie ist im Moment einfach keine Zeit für nix :-( Da sich das voraussichtlich auch in nächster Zeit nicht ändern wird, ignoriere ich das einfach mal und schmücke mein Sofa heute mit 10 Büchern vom cbt/cbj Verlag (ein Vorschlag von Julia) Wäre ja noch schöner, wenn ich mir von dieser alles fressenden Zeit den Spaß verderben ließe.
Okay, schmücken ist vielleicht ein bisschen übertrieben, obwohl , nein. Die Bücher sind allesamt toll, nur das Foto lässt leider arg zu Wünschen übrig. Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Ich war wohl noch nicht ganz wach, als ich es mittags gemacht habe. 
;-)





  • Lilienblut - Elisabeth Herrmann
  • Die Bestimmung - Veronica Roth
  • Engelsnacht - Lauren Kate
  • Über mir der Himmel - Jandy Nelson
  • Sieben Minuten nach Mitternacht - Patrick Ness
  • Sixteen Moons - Kami Garcia
  • Emerald - John Stephens
  • Wir beide, irgendwann - Jay Asher
  • Blood Magic - Tessa Gratton
  • Der letzte Engel - Zoran Drvenkar

Die meisten Bücher werdet ihr sicher, zumindest vom Cover her, kennen oder haben wir diese Woche sogar mehrere Gemeinsamkeiten in den Listen?

Womit es in der nächsten Woche weiter geht, war beim Schreiben dieses Posts noch nicht klar. Das erfahrt ihr, wenn ihr oben auf das Banner klickt und/oder auf die Seite von Alice geht. (Oder ich trage es später nach)

Liebe Grüße
MacBaylie

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Phobia - Wulf Dorn




Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (9. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453267338
ISBN-13: 978-3453267336
Preis: 19,99 €

Kurzbeschreibung (Verlag):
Eine Dezembernacht im Londoner Stadtteil Forest Hill. Sarah Bridgewater erwacht, als sie ihren Mann überraschend früh von einer Geschäftsreise nach Hause kommen hört. Doch der Mann, den sie in der Küche antrifft, ist nicht Stephen. Er trägt jedoch den Anzug ihres Mannes, hat dessen Koffer bei sich und ist mit Stephens Auto nach Hause gekommen. Der Fremde behauptet, Stephen zu sein, und weiß Dinge, die nur Sarahs Mann wissen kann.
Für Sarah und ihren sechsjährigen Sohn Harvey beginnt der schlimmste Alptraum ihres Lebens. Denn der Unbekannte verschwindet ebenso plötzlich wieder, wie er bei ihr aufgetaucht ist, und niemand will ihr glauben. Nur ihr Jugendfreund, der Psychiater Mark Behrendt, kann ihr jetzt noch helfen. Ein psychologisches Duell mit dem Unbekannten beginnt. Und von Stephen Bridgewater fehlt weiterhin jede Spur …

Meine Meinung:
Da ich bisher alle Bücher von Wulf Dorn gelesen habe, musste natürlich auch „Phobia“ her. Welche Gelegenheit bot sich da besser an, als das Buch bei der Crime Cologne zu erstehen und signiert nach Hause zu tragen.
Ich war total gespannt, was es mit diesem scheußlichen Puppenkopf auf sich hat, denn ich hatte mal genau die gleiche Puppe und habe mich als Kind schon davor gegruselt. Brrr...

Der Anfang versprach schonmal viel Spannung. Wie verkraftet man es, wenn plötzlich ein wildfremder Mann in den Sachen des des eigenen Ehemanns in der Küche steht und sich auch noch genau wie dieser verhält. Woher weiß dieser Fremde all die Dinge, die eigentlich nur der richtige Ehemann wissen kann? Da kann man schon mal an sich selber zweifeln, besonders, wenn man wie Sarah sowieso schon unter Panikattacken leidet.
Wulf Dorn gelingt es immer wieder hervorragend nicht nur die Psyche seiner Figuren, sondern auch die seiner Leser in Wallung zu versetzen. 

Die Polizei will nicht ganz glauben was Sarah in ihrem eigenen Haus widerfahren ist, also muss Sarah wohl oder übel selber etwas über den seltsamen Narbenmann heraus bekommen. Ihr Jugendfreund Mark Behrendt, den man schon in „Trigger“ kennen lernen durfte, will ihr dabei helfen. Dies macht er jedoch nicht ganz uneigennützig, denn er selber hat auch noch mit einigen Altlasten zu kämpfen.

Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Die vielen kleinen Kapitel und der angenehme Schreibstil haben sicher dazu beigetragen. Jedoch hatte ich in diesem Buch des Öfteren das Gefühl, dass mir einige Dinge zu konstruiert oder gar unnötig vorkamen. Auch einige Dialoge wirkten nicht wirklich frisch und lebendig.
Zum Ende kann ich jetzt natürlich nichts sagen, aber diese Art von geballter Auflösung bevorzuge ich normalerweise nicht, wobei ich zugeben muss, dass es hier noch mal ganz anders ist, als in diesen Filmen, wo der Täter am Ende vor seinem Opfer steht und alles haarklein auflöst bevor er das Opfer dann beseitigen will. Wie gesagt, ich kann es an dieser Stelle leider nicht deutlicher erklären ohne zu viel zu verraten.

Fazit:
Für Wulf-Dorn-Neueinsteiger sicher ein fantastischer Psycho-Thriller. Psychische Abgründe à la Carte. 
Diejenigen, die schon mehrere Bücher von ihm gelesen haben, werden, meiner Meinung nach, akzeptieren müssen, dass ein Autor sich nicht immer nur steigern kann - es kann auch mal ein Schrittchen rückwärts  oder seitwärts geben. 
Nichtsdestotrotz ein schaurig spannendes Leseerlebnis.



Bewertung



Freitag, 18. Oktober 2013

Buchmesse Frankfurt 2013 (Sonntag)

Hallo ihr Lieben,

auf zur letzten Runde.
Mein dritter Tag auf der Buchmesse (Sonntag)
Erst am Sonntag hat es uns nach Brasilien verschlagen, aber ich muss gestehen, dass ich auch nicht wirklich angetan war. Irgendwie hatte ich mir die Präsentation dieses Landes anders vorgestellt - wie man meinem "Blick" unschwer entnehmen kann :-)





Auf dem Weg nach Nirgendwo haben wir Iny Lorenz im Signier-Zelt entdeckt.
Tja, aber da ich nicht so gerne Historisches lese, habe ich leider auch noch kein Iny Lorenz Buch gelesen. Vielleicht sollte ich das mal ändern, denn die Beiden sind super sympathisch. 




Die Koffeinsucht trieb uns dann wieder in eine der Hallen und da sind wir dann quasi über Atze Schröder gestolpert.
Wie ihr euch vorstellen könnt, war es dort natürlich brechend voll und wir haben uns nicht ganz so lange aufgehalten. 
Das Hörbuch "Und dann kam Ute" höre ich gerade. Atze liest selber und ich denke, das gibt der eh schon total witzigen Geschichte den letzten Kick.
In mein Büchlein hat er leider nicht geschrieben - eine Stunde anstehen, war mir dann doch zu lang. Aber vor ein paar Minuten habe ich erfahren, dass ich beim Rohwoldt Verlag eine signierte Ausgabe des Buches gewonnen habe. *freu*





Wo wir schonmal bei Hörbüchern sind; damit ging es auch weiter.
Bei Loewe/Script5 waren zwei Lesungen angekündigt, die wir uns gerne anhören wollten.
Den Anfang machte Julian Greis, der aus Legend 02 - Schwelender Sturm gelesen hat. Teil 1 hat mir schon sehr gut gefallen, da will man natürlich auch wissen, wie es weiter :-)
Es hat wirklich Spaß gemacht ihm zuzuhören, auch wenn wir leider etwas zu spät am Stand eingetroffen sind und nicht von Anfang an lauschen konnten.
Zu meiner Freude gab es im Anschluss an die Lesung für alle Zuhörer eins dieser niedlichen Legend-Notizbücher, die ich immer schon so schön fand.
Nun ist eins davon meins :-)




Für die nächste Lesung mussten wir uns nicht durch enge Hallen kämpfen, nicht rennen um nicht zu spät zu kommen, nicht mal aufstehen - wir konnten einfach sitzen bleiben. Sehr erholsam und fußschonend :-)
Florens Schmidt hat aus Maggie Stiefvaters "Wer den Raben ruft" gelesen. Das Hörbuch habe ich inzwischen gehört, aber das Buch muss dennoch her.
Florens Schmidt hat klasse gelesen, was mich total gefreut hat, denn als er "Rot wie das Meer" gelesen hatte, war ich nicht 100% zufrieden. Auch die anderen Sprecher: Birte Schnöink, Jona Mues und Christian Rudolf haben mich überzeugen können.
Eigentlich wollte ich ein Foto von Florens' Buch machen, aber das wollte ich euch dann doch nicht antun. Euch hätte das Herz geblutet. :-(





Nachdem wir so schön ausgeruht waren, ging es wieder nach draußen und im Signier-Zelt saß Henni Nachtheim (Badesalz) recht einsam in der Gegend rum. Das habe ich dann schnell genutzt, um ihn in mein Büchlein schreiben zu lassen.
Sein Buch "Dollbohrer" werde ich mir demnächst sicher mal genauer anschauen, denn was ich so mitbekommen habe, hörte sich schon ziemlich abgefahren an :-)






Ursula Poznanski ist uns auch mehrfach über den Weg gelaufen.
Ihr neues Buch "Die Verschworenen" lese ich gerade :-)






Zu guter Letzt habe ich noch einige Cosplayer für euch. Die gehören einfach dazu. Ohne die vielen bunten Gestalten würde der Buchmesse was fehlen.





Jetzt hätte ich beinahe die "mächtigste" Person des Tages vergessen :-)




So, das war es von mir für dieses Jahr. 
Nein, nicht alles ;-) nur die Berichterstattung von der Frankfurter Buchmesse ist somit abgeschlossen.
Vielen Dank an meinen Mann, der die tollen Fotos gemacht hat!!! :-)

Ich hoffe, es war für jeden etwas dabei.
Was hat euch denn am besten gefallen? Oder hat euch vielleicht was gefehlt?

Man sieht sich in Leipzig.

Liebe Grüße
MacBaylie

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Die Wahrheit des Blutes - Jean-Christoph Grangé




6 Audio CDs - 6 Std. 22 Min.
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Audio); Auflage: Aufl. 2013 (19. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 378574790X
ISBN-13: 978-3785747902
Originaltitel: Kaiken
Preis: 19,99 €

Kurzbeschreibung Verlag:
Olivier Passan, Polizeikommissar und Einzelgänger, steht kurz davor, einen raffinierten Serienkiller zu stellen, der es auf schwangere Frauen abgesehen hat. Zugleich versucht er zu begreifen, warum die Ehe mit seiner japanischen Frau Naoko offenbar gescheitert ist. Als in ihrem gemeinsamen Haus bedrohliche Dinge geschehen, vermutet Passan zunächst einen Racheakt des Killers. Doch dann stellt sich heraus, dass die Anschläge mit der geheimnisvollen Vergangenheit Naokos zu tun haben -

Meine Meinung:
Das war das erste Buch, das ich von diesem Autor gehört/gelesen habe. Normalerweise halte ich mich von französischen Geschichten fern. Ich mag die Sprache einfach nicht. Auch französischen Filmen kann ich nicht viel abgewinnen. Eben alles viel zu französisch. Dieses Buch hat mir seltsamerweise aber ganz gut gefallen. 
Oliver Passon war zwar mehr oder weniger der Kommissar, den man schon aus vielen Büchern kennt - halt der Rebell, Einzelgänger mit reichlich eigenen Problemen, aber irgendwo hatte er auch was interessantes an sich. Keine Ahnung ob es an seiner japanischen Frau Naoko lag, obwohl sie in der Story zunächst ziemlich blass blieb, oder eher an Martin Keßler (Synchronstimme Nikolas Cage, Vin Diesel uva.) , der die Geschichte super gut, atmosphärisch und absolut überzeugend gelesen hat.

Die Story an sich war aber auch nicht ohne. Zuerst dieser Psychopath, der es auf schwangere Frauen abgesehen hat und Dinge mit ihnen anstellt, die man sich eigentlich nicht vorstellen mag, und dann noch die seltsamen Auffälligkeiten in Oliver Passans privatem Umfeld.
Sehr gut hat mir auch der kleine Ausflug nach Japan gefallen. Sitten, Gebräuche und Traditionen. Diesen Teil hätte ich mir jedoch etwas ausführlicher gewünscht.
Im gesamten war aber alles sehr stimmig, obwohl man aus diesem Stoff sicher auch zwei Geschichten hätte machen können.

Fazit:
Eine spannende Geschichte - klasse gelesen.


Bewertung



Mittwoch, 16. Oktober 2013

Buchmesse Frankfurt 12.10.2013 (Samstag)


Hallo ihr Lieben,

heute habt ihr die Gelegenheit ein kleines Stückchen in die Vergangenheit zu reisen. :-)
Das war mein/unser 2. Messetag: (Diesmal hatte ich meinen Mann dabei, der viele schöne Fotos gemacht hat)
Es war verdammt kalt, aber das hat uns dennoch nicht davon abhalten können, viel Zeit draußen zu verbringen.

Als erstes haben wir uns die Lesung von Katrin Lanker angesehen. Passend zum Wetter hat sie ihren neuen Jugendroman "Frozentime" vorgestellt.




Weiter ging es gleich im Anschluss mit Gerd Ruebenstrunk. Er hat aus "Assassino" gelesen.
Ihn kenne ich ja nun schon eine Weile, aber auf ein Treffen freue ich mich jedesmal aufs Neue.




Nach Gerd Ruebenstrunk waren die Herren Heitz, Hohlbein und Peinkofer an der Reihe.
Schändlicherweise muss ich zugeben, dass ich von diesen Autoren noch nichts gelesen habe, was sich aber sicher noch ändern wird.




Sehr gefreut habe ich mich, als ich Yves Grevet getroffen habe, denn die Méto-Trilogie hat mir richtig gut gefallen. Und natürlich hat auch er in meine kleines feines Büchlein geschrieben. 




Keine Messe ohne Sturmtruppen :-)




Als Nächstes stand Jennifer Benkau auf dem Plan. Ich hatte damit gerechnet, dass es voll werden würde, aber wer nicht schon etliche Zeit vor der Lesung am Stand in der Reihe stand, hatte leider Pech. So schön ich diesen Hochstand von Loewe/Script5 auch finde, aber für Lesungen mit viel Andrang ist er äußerst unvorteilhaft, denn alle, die keinen Platz ergattern, haben keine Chance überhaupt irgendetwas mitzubekommen. Vielleicht könnte eine Videowand bei nachfolgenden Messen Abhilfe schaffen!!! :-)





Nachdem es bei Jennifer Benkau in Halle 3 eng und heiß war, ging es wieder nach draußen, zum Treffen mit Arno Strobel. 
Eine Menge Leute haben sich eingefunden und für mich war es ein nettes Wiedersehen mit Arno und einigen Bloggern, die mir schon bekannt waren. Sehr schön fand ich aber auch, dass nun weitere Blogs ein Gesicht bekommen haben. :-) Die Gemeinde wächst.
Auch Dominik Meissner war wieder dabei. Wer ihn noch nicht kennt, sollte sich unbedingt die tollen Sachen anschauen, die er aus Büchern, Geldscheinen oder sonstigen Papiersachen zaubert. Wahnsinn!




Zurück in Halle 3
Das Treffen mit Kim Winter war äußerst amüsant. Leider war es sehr laut um uns herum, sodass ich nicht alles verstehen konnte. Sie hat einiges über ihre gerade beendete Sternen-Trilogie erzählt, ein kleines Quiz veranstaltet und uns die von Alex (Bloggerin) farblich zu Sternenstaub bemalten Schuhe präsentiert. Die sind echt klasse geworden und Kim hat sich sehr darüber gefreut.




Noch einen Kaffee, ein wenig Schlendern, und schon war auch dieser Messetag wieder zu Ende.

Der Sonntag folgt demnächst.

Liebe Grüße
MacBaylie





Montag, 14. Oktober 2013

Buchmesse Frankfurt 11.10.2013 (Freitag)


Hallo ihr Lieben,

eigentlich würde ich gerne einen etwas ausführlicheren Bericht schreiben, aber ich fürchte, bis ich dazu komme (habe gerade Dienste ohne Ende), möchte niemand mehr etwas über die Buchmesse lesen; oder Leipzig steht schon vor der Tür ;-)
Drum versuche ich wenigstens ein paar Eindrücke bebildert zusammenzufassen.
Vielleicht hat ja trotzdem der eine oder andere Spaß daran.

Freitag Morgen bin ich mit meinem Mann in Frankfurt eingetrudelt und weil er leider keine Karte hatte, hat er mich irgendwo im Nirgendwo (hinter Halle 10 oder so) rausgeworfen ... ähm ... aussteigen lassen.

Dann bin ich gleich mal in Wulf Dorn "hineingelaufen". Keine Ahnung, warum er dort rumstand. Hab ihn auch sofort wiedererkannt (ich bin normalerweise furchtbar im Erkennen von Leuten), denn wir haben uns schon öfter gesehen. Das letzte Mal erst kürzlich in Köln. Gemeinsam habe wir dann den ersten Fußmarsch des Tages Richtung Halle 3 bestritten.
Dort habe ich direkt wieder ein bekanntes Gesicht gesehen. Tanja Geyer. Oh Wunder, auch sie habe ich gleich erkannt. Mir scheint, ich hatte einen Erkennungslauf ;-)
Mit ihr bin ich dann gemeinsam zum Blogger-Treffen beim Blanvalet Verlag marschiert. Hatte mich dort zwar nicht angemeldet, da ich noch gar nicht sicher wusste, ob ich Freitag überhaupt schon in Frankfurt sein würde - war aber sehr nett dort. 
Ganz viele Blog-Namen haben nun Gesichter und bevor ich mich jetzt in die Nesseln setzte und jemanden vergesse, schmeiße ich mit allgemeinen Grüßen um mich. 


Danach war ich bei der Lesung von Julie Leuze "Geschmack von Sommerregen" 
Das Buch hatte ich ja schon gelesen, nun wollt ich gerne mal wissen, wer denn so dahinter steckt und diese wunderbaren Worte zu Papier gebracht hat.
Eine sehr sympathische Autorin. Und ui, sie hat sich sogar an meine Rezension zu ihrem Buch erinnert :-)
In mein Büchlein hat sie mir auch geschrieben. 
Alle Bücher mitzuschleppen habe ich mir abgewöhnt - da bekommt man nur Rücken - drum trage ich seit letztem Jahr nur noch mein Signierungs-Büchlein mit mir rum - sehr entspannt und wunderschön.




Dann ging es weiter. 
Mal hier schauen, mal dort schauen. Hach, das war wirklich schön.

 Bei Antje Babendererde bin ich dann erstmal stecken geblieben. Ich glaube es war auf meiner ersten Buchmesse, als ich sie das letzte Mal gesehen habe.
Ebenfalls eine sehr sympathische Autorin, die tolle Geschichten schreibt.
Diesmal entführt sie uns nicht ins weit entfernte Amerika sondern in den Thüringer Wald.





Anschließend hat es mich weiter durch die Hallen getrieben.

Mein nächster Halt war bei Christiane F.
Ohweh, welch ein Presserummel. Dass dort nicht mit Kameras um sich geschlagen wurde war alles. Aber den ein oder anderen blauen Fleck gab es garantiert.
Das Buch (eine Sonderausgabe) hätte ich mir glatt dort gekauft (kann man nur über den Verlag direkt beziehen), wenn ich nicht mein Geld (außer ein bisschen Klimpergeld, welches ich in der Hosentasche hatte) nebst meinen Visitenkärtchen im Auto vergessen hätte. Also habe ich es halt vorhin bestellt.





Zum Abschluss habe ich noch die Veranstaltung im ARD Forum mit Andreas Eschbach besucht. Darauf hatte ich mich sehr gefreut, denn Herr Eschbach wohnt in Frankreich und kommt nicht so häufig nach Deutschland. 

Wolfgang Joop (umringt von einigen Bushido-Clonen als Bodyguards), der vorher dran war, fand ich dagegen eher uninteressant. 



18 Uhr - Schluss.


Tja, wie ihr seht, gibt es sehr wenige Fotos, aber wie ihr ja schon mitbekommen habt, mein Fotograf musste draußen bleiben, und ich bin immer etwas zögerlich mit dem Fotografieren. (Vielleicht, weil ich mich selber so ungern fotografieren lasse). Außerdem hatte ich nur die kleine Hosentaschenkamera dabei.
Nun ja, jedenfalls hatten wir dann auch nicht schwer zu schleppen, als wir die gut 5 Km zum Hotel zu Fuß gelaufen sind. 

Wenn ich es schaffe, gibt es morgen Tag 2 (Samstag) der Messe - mit mehr Bildern :-)

Liebe Grüße
MacBaylie

Dienstag, 8. Oktober 2013

Eine kleine Hilfe

Hallo ihr Lieben,

vielleicht ist euch das neue Widget (oben links) schon aufgefallen - was hat es damit auf sich?
Ein kleiner Spendenaufruf für eine schöne Sache! Unterstützung für eine Förderschule.
Musical statt Resignation, Langeweile und Zerstörungswut. 
Es kann wesentlich mehr Spaß machen, Bühnenbretter zu bemalen, als Bushaltestellen und Häuser zu beschmieren, sich singend und tanzend auszupowern, anstatt sich beim Weglaufen mit der Schnelligkeit des Dorfpolizisten zu messen. 

Schaut euch einfach die Seite von Antonia Michaelis an, die kann das viel besser erklären als ich :-) außerdem erfahrt ihr dort alles über das Musical-Projekt an der Förderschule Wolgast.

Jetzt könnt ihr natürlich sagen: "Och nö, schon wieder will einer an mein Portmonee!" aber vielleicht schaut ihr es euch trotzdem mal an. Es geht hier auch nicht um Unsummen - jeder Euro zählt.

Des Weiteren gibt es auch eine Möglichkeit zu Helfen, ohne in den Geldbeutel zu greifen - ein kleiner Klick, der nicht weh tut.
Sobald du votest, zeigst du deine Unterstützung. Du verpflichtest dich dadurch NICHT zur finanziellen Unterstützung.
Die ersten 25 Projekte mit 250 Votes bekommen bis zu 500 € Startkapital.


Also ran an die Mäuse :-)
Liebe Grüße
MacBaylie




Sonntag, 6. Oktober 2013

Der Verrat - Val McDermid





Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: Droemer (2. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426199696
ISBN-13: 978-3426199695
Originaltitel: The Vanishing Point
Preis: 19,99 €

Kurzbeschreibung Verlag:
In Val McDermids neuem Roman "Der Verrat" muss die Schriftstellerin Stephanie Harker am Flughafen von Chicago hilflos mit ansehen, wie ihr fünfjähriger Adoptivsohn Jimmy von einem Unbekannten entführt wird. Als sie, außer sich vor Verzweiflung, aus der Sicherheitsschleuse ausbricht, wird sie für eine Attentäterin gehalten und von der Security überwältigt. Erst die FBI-Agentin Vivian McKuras glaubt ihr. Doch da ist der Entführer mit dem kleinen Jungen schon längst verschwunden ...

Meine Meinung:
Als ich die Kurzbeschreibung und eine Leseprobe des Buches gelesen hatte, dachte ich - wow, das hört sich mächtig spannend an, das musst du unbedingt lesen. Und da ich bisher noch kein Buch der Autorin kannte, fiel die Entscheidung dafür nicht schwer. 
Dann kam jedoch rasch die Ernüchterung, denn direkt im Anschluss an die Leseprobe begann die Geschichte sich zu wandeln. Anstatt einer aufregenden Suche nach dem verschwundenen Kind, erzählt Stephanie in einem Verhörraum des Flughafens in aller Seelenruhe die Geschichte von Jimmys Eltern, und wie sie selbst zu seiner Adoptivmutter wurde. Über Stunden berichtet sie haarklein und in jeder Einzelheit, so als würde sie ein Buch schreiben - mit einem Bericht von Fakten, anhand derer man den Jungen eventuell finden könnte, hatte das jetzt nicht wirklich viel zu tun. 
Über eine sehr lange Strecke (2/3 des Buches) bekommen wir also eher eine sozialkritische Milieustudie zu lesen über ein Thema, das mich eigentlich überhaupt nicht reizt. C-Prommis aus irgendwelchen Big-Brother-Formaten. Zudem tummeln sich in der Geschichte bis auf zwei Ausnahmen nur problembehaftete Figuren, und diesen beiden Ausnahmen wird am Ende dann auch noch schnell ein Problem angedichtet.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich das Buch trotz allem ganz gerne gelesen habe. Es war nicht so uninteressant, wie es sich im ersten Moment anhört, auch wenn vieles irgendwie vorhersehbar war. Nur, wenn man einen spannenden Thriller erwartet und die Geschichte sich dann allenfalls als ein Psychothrillerchen entpuppt, kann man eine gewisse Enttäuschung nicht verbergen. Hinzu kommt noch, dass ich den Schluss absolut unpassend fand.
Was ich auch jedem Leser, der sich für dieses Buch entscheiden sollte, empfehlen möchte - lest auf gar keinen Fall als Erstes den Klappentext, dann könnt ihr euch wenigsten noch ein bisschen Spannung für den Mittelteil bewahren.

Fazit:
Kein Thriller, bestenfalls ein Psychothrillerchen. 
Wer gerne Familiengeschichten ergründet, wird an diesem Buch Freude haben. Wer jedoch einen spannungsgeladenen Thriller lesen möchte, sollte sich besser für ein anderes Buch entscheiden.


Bewertung



Benefizlesung zu Gewinnen

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch auf eine tolle Aktion von Elke Pistor aufmerksam machen.
Zu ihrem neuen Buch "Kraut und Rübchen" verschenkt die Autorin eine Benefizlesung. Meiner Meinung nach eine klasse Idee, die unterstützt werden sollte.
Wenn ihr also jemandem (Verein, Kinderheim, Hospiz etc.) etwas Gutes tun möchtet und zudem auch noch ein nettes Plätzchen für möglichst viele Zuhörer (soll sich ja auch lohnen) zur Verfügung habt, macht doch einfach mit.
Schaut euch das Video an, dort wird noch mal erklärt, worum es geht und wie ihr teilnehmen könnt.
Weitere Infos findet ihr HIER auf der Webseite der Autorin

Liebe Grüße
MacBaylie





Mittwoch, 2. Oktober 2013

Lese- und Lauschmonat September


Hallo ihr Lieben,
bevor es gleich zur Arbeit geht, möchte ich schnell noch festhalten, was ich im September gelesen und gehört habe.
Bei mir ging es wiedermal gut gemischt zu. :-)



  • Sternenstaub - Kim Winter
  • Silver Linings - Matthew Quick  (Hörbuch)
  • Schwarzer Rauch - Stefanie Hasse  (eBook)
  • Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren - Sarah N. Harvey
  • Angelfall - Susan EE   (Hörbuch)
  • In einem Boot - Charlotte Rogan
  • Isegrim - Antje Babendererde  (Hörbuch)
  • Der Verrat - Val McDermid
  • Die Wahrheit des Blutes - Jean-Christophe Grangé  (Hörbuch)


Liebe Grüße
MacBaylie


Dienstag, 1. Oktober 2013

Isegrim - Antje Babendererde - Hörbuch




4 Audio CDs / Gesamtspielzeit ca 291 Minuten
Verlag: JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH (27. September 2013)
Sprache: Deutsch
Gelesen von: Carla Swiderski, Bernd Stephan, (Jona Mues?)
ISBN-10: 3833732075
ISBN-13: 978-3833732072
Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

Gebundene Ausgabe: Arena Verlag

Kurzbeschreibung:
Die 16-jährige Jola lebt in einem kleinen Dorf im Thüringer Wald. Ihr Vater ist Förster und so ist es kein Wunder, dass sie mit der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt vertraut ist, den Wald als Zufluchtsort betrachtet. Dort hat sie Ruhe und kann ihre Alltagsprobleme hinter sich lassen. Dort fühlt sie sich sicher. 
Eines Tages jedoch bemerkt Jola Veränderungen. Sie fühlt sich beobachtet. Ist es die Wölfin, die sich unbemerkt angesiedelt hat, die ihr dieses Unbehagen beschert? Oder der Junge, der zeitgleich aus dem Nichts auftaucht? Oder gibt es da noch etwas anderes?

Meine Meinung:
Bisher kenne ich von Antje Babendererde nur die Geschichten aus den Indianerreservaten, die mich immer sehr bewegt und berührt haben.
Diesmal befinden wir uns in heimischen Gefilden. In einem fiktiven Dorf im Thüringer Wald. Eine überschaubare Menge an Häusern, Bewohner, die alle glauben sich zu kennen, ein Badesee, ein Dorfladen, Wald und ein stillgelegter Truppenübungsplatz bilden das Umfeld in dem Jola sich bewegt. Das hört sich ja erstmal recht langweilig an, aber Langeweile kommt in dieser Geschichte gewiss nicht auf.
Eine vermisste Freundin, ein Wolf, ein seltsamer Junge und ein Schulprojekt sorgen neben den alltäglichen Problemen, die Jola mit ihrer überängstlichen Mutter und ihrem recht anhänglichen Freund Kai hat, für ordentlich Aufregung.
So wie die Wölfe, die in dieser Gegend schon längst vergessen waren, so tauchen auch andere, schlimmere Dinge auf, die längst vergessen waren. Beides ist den Dorfbewohnern ein Dorn im Auge und sollte schnellstmöglich entfernt und wieder vergessen werden. Aber Jola lässt nicht locker. Wie engmaschig die Vergangenheit mit der Gegenwart verwoben ist soll sie dann am eigenen Leib zu spüren bekommen.

Die Autorin schafft es immer wieder all ihre Figuren lebendig und lebensnah erscheinen zu lassen. Jeder erhält einen Hintergrund, der dessen Handlungen und Taten nachvollziehbar macht. Was allerdings nicht bedeutet, dass man dieses Handeln unbedingt tolerieren muss. Das gefällt mir sehr gut. Niemand wird ohne Grund zum Guten oder zum Bösen abgestempelt. 

Gelesen wird das Hörbuch von Carla Swiderski was für mich leider ein kleiner Schwachpunkt war. Mit ihrer Stimme, besonders bei den Sequenzen der wörtlichen Rede, konnte ich mich nicht wirklich anfreunden.  Die Einschübe von Bernd Stephan hingegen fand ich ausgezeichnet gewählt. Die Stimme von Jona Mues fehlte mir gänzlich.

Fazit:
Eine fesselnde Geschichte, die deutlich macht, dass die Gegenwart der Vergangenheit nicht davon laufen kann. Eine Geschichte über ein mutiges Mädchen, das nicht alles als gegeben hinnimmt und nach Antworten sucht, auch wenn diese unbequem sind.


Bewertung