Dienstag, 17. Dezember 2013

Weil ich Layken liebe - Colleen Hoover

Weil ich Layken liebe 01 - Colleen Hoover

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423715626
ISBN-13: 978-3423715621
Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 9,95 €

Kurzbeschreibung:
Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…

Meine Meinung:
Meine Erwartungen waren nicht wirklich hoch, denn zu oft passiert es, dass ein Buch, welches vielfach überschwänglich gelobt wird, nicht halten kann, was es verspricht.
Das ein oder andere Fazit hatte ich im Vorfeld zwar gelesen, aber ansonsten bin ich absolut unwissend an die Geschichte herangegangen.
Überraschenderweise hat mich die Geschichte aber von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. 
Layken, eine ganz normale junge Frau von gerade mal 18 Jahren wird aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen. Nicht nur, dass sie den plötzlichen Tod des Vaters verkraften muss, nein, sie soll mit ihrer Mutter und dem kleinen Bruder auch noch in einen völlig anderen Bundesstaat umziehen. Das zehrt schon arg an den Kräften, um so schöner ist es, wenn man beim neuen Zuhause gleich netten Menschen begegnet. Dass diese netten Menschen gleich einen solchen Eindruck hinterlassen, ist zwar nicht alltäglich, aber sowas kommt durchaus öfter vor, als man denkt.
Was daraus allerdings für Probleme entstehen ist wahrlich alles andere als schön und in mir stiegen kurzzeitig die Befürchtungen, dass die Geschichte für mich von nun an nur schlechter werden könnte (die Konstellation S.... und L.... gefällt mir normalerweise nicht). Aber weit gefehlt. Vieles war zwar vorhersehbar, einiges aber auch nicht und ich kann nicht mal benennen, warum mir hier Dinge gefallen haben, bei denen ich ansonsten wahrscheinlich nur noch augenrollend weiter gelesen hätte. Vermutlich lag es am Schreibstil.
Der Schreibstil ist einfach bezaubernd, betörend, gefühlvoll, aber auch realistisch und teilweise hart zu lesen. 
Will kam mir zwar oft einfach zu glatt, zu lieb, zu perfekt vor, aber dennoch hat er viel in mir bewegt. Und seine Art, sich übers Slammen zu offenbaren, hat mir sehr gut gefallen.
Layken hätte ich in ihren teilweise trotzigen Phasen des Öfteren mal schütteln mögen und sie auf so einige mögliche alternativen Denkweisen aufmerksam gemacht. Allerdings wäre die Geschichte dann wahrscheinlich nur halb so lang und halb so gut geworden. Alles in Allem war also alles genau richtig. 
Das ist es doch auch, was gute Geschichten ausmacht. Dass man als Leser mitfiebern kann und sich hin und wieder auch mal zu lauten Aussprüchen der Freude oder Verzweiflung und zu ein paar leisen Tränchen hinreißen lassen kann. 

Fazit:
Eine gefühlvolle Geschichte, bei der sogar die Klischees überraschend gut gelungen sind und Wirkung zeigen. Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt. Ich bin gespannt, was sich die Autorin weiterhin für Layken und Will ausgedacht hat.

„Weil ich Will liebe“ soll im Mai 2014 erscheinen.


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