Dienstag, 17. September 2013

Schwarzer Rauch - Stefanie Hasse




Format: Kindle Edition
Dateigröße: 443 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 314 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00E2QYYAK
Preis: 3,99 €

Kurzbeschreibung (Amazon):
»Ich sehe ein Mädchen, eine junge Frau. Dasselbe Gesicht, das mir jeden Morgen im Spiegel begegnet, nur frisch und unverbraucht.
Ich sehe mein junges Ich und ein längst vergessen geglaubtes Leben: meine Jugend.«
In der Nacht ihres Rufes kehren Victorias Erinnerungen an ihre Vergangenheit zurück. 
Sie ist ein Kind des Mondes, ein wichtiger Teil dieser magischen Welt.
Mit mächtigen Fähigkeiten ausgestattet, soll sie ihrer göttlichen Bestimmung folgen.
Ihre Liebe zu Darian verändert jedoch alles.

Meine Meinung:
Der Prolog ist spannend und verspricht eine sehr interessante Geschichte - macht Lust auf mehr.
Leider ist dann aber auch schon ein wenig die Luft raus. 
Der Schreibstil von Stefanie Hasse erinnert mich teilweise an die Berichte, die wir damals in der Schule, im Anschluss an irgendwelche Ausflüge, anfertigen mussten. Mir fehlt da die Leichtigkeit, Pfiffigkeit, mitreißende Spannung, eben das gewisse Etwas,
Ich denke aber, mit ein wenig mehr Übung, dies ist ja ein Erstlingswerk, wenn ich recht informiert bin, ist da noch einiges mehr rauszuholen.

Die Idee von den Mondkindern hat mir supergut gefallen, so etwas hatte ich bisher noch nicht gelesen, aber die Umsetzung war leider nicht so ganz mein Fall. Zu viel Unwichtiges wurde ausführlich beschrieben aber die wichtigen Details fehlten mir. Ich konnte mir keine richtige Vorstellung von dieser seltsamen Vereinigung und deren Welt machen, denn die Charaktere waren mir allesamt bis zum Schluss relativ blass und fremd. Da fehlte einiges an Tiefe und meines Erachten waren alle austauschbar. Außerdem waren für meinen Geschmack zu viele verschiedene Wesen mit zu vielen Talenten unterwegs.
Zum Ende hin wurde Victoria mir „wenigstens“ mal ein kleines bisschen unsympathisch. Sie kam recht überheblich daher, was Darian, ihrem Freund, auch kurzzeitig mal auffiel. Will heißen, zum Ende hin haben sich endlich mal ein paar Charakterzüge ausmachen lassen. 
Dann sind mir noch die teilweise recht langen „Erklärbärpassagen“ aufgestoßen. Sehr oft musste ich Sätze wie: Wie ihr euch denken könnt ... wie ihr vielleicht wisst ... wie ihr euch vorstellen könnt ..., lesen. Und die Sachen, die dann erklärt wurden, waren häufig schwammig, nicht nachvollziehbar oder einfach nur hintergrundlos. Ich würde mir hier lebendigere, beiläufigere, nachvollziehbarere Erklärungen wünschen, denen man nicht sofort anmerkt, dass es welche sein sollen.

Fazit:
Klasse Grundidee, deren Umsetzung mich leider noch nicht überzeugen konnte. Vielleicht war hier einfach zu viel gewollt auf zu wenig Raum. 

Bewertung



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