Mittwoch, 14. August 2013

Antonia Michaelis - Special Tag 1





Hallo liebe Leser,

heute möchte ich mit einem kleinen Special zu den beiden neuesten Werken von Antonia Michaelis beginnen. Okay, so wirklich klein ist es nicht - da muss sich still und heimlich ein Wachstumshormon eingeschlichen haben :-)

Ich bin schon total aufgeregt und sehr gespannt, wie es euch gefällt und hoffe auf viel Feedback (natürlich auch, wenn es euch nicht gefallen sollte) und vielleicht auf die ein oder andere Diskussion oder sonstigen Austausch :-)

Zum einen wäre da "Paradies für alle" zum anderen "Nashville oder das Wolfsspiel"

Als erstes möchte ich euch natürlich die Bücher und die Buchtrailer vorstellen, damit jeder weiß, wovon hier überhaupt die Rede ist.
Zu beiden Büchern gibt es sage und schreibe je zwei Trailer und damit alles schön zusammenpasst, gibt es auch zu beiden Büchern jeweils zwei Buchbesprechungen. Meine Tochter Rebecca, die gerade im passenden Studentenalter ist, hat sich sehr gerne an diesem Special beteiligt.


Hier und heute ein Tipp für Schnellentschlossene:
"Nashville oder das Wolfsspiel" als eBook, gibt es bis einschließlich Donnerstag den 15.08.13 (ohne Gewähr) für nur 3,99 €  HIER :-) 



Beginnen wir mit meiner Besprechung:




Gebundene Ausgabe: 480 Seiten

Verlag: Oetinger; Auflage: 1 (30. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3789142751
ISBN-13: 978-3789142758
Empfohlenes Alter: 16 Jahre
Preis: 17,95 €





Kurzbeschreibung:
Die 18-jährige Svenja studiert Medizin und ist im Begriff in Tübingen ihre erste eigene Studentenbude zu beziehen. Gleich zu Beginn muss sie feststellen, dass sie nicht allein in der Wohnung ist. Ein verwahrlost wirkendes Kind steht Kopf im Küchenschrank und blickt sie mit dunklen Augen an, spricht jedoch kein Wort.
Ihr erster Gedanke, wie werde ich dieses seltsame Kind wieder los, erweist sich schwieriger als gedacht. Und als dann auch noch die Leiche einer Frau, mit der der Junge augenscheinlich in Verbindung zu bringen ist, gefunden wird, beschließt Svenja dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Nicht ahnend, dass sie sich damit selber in Gefahr bringt.


Meine Meinung:
Wiedermal konnte Antonia Michaelis mich mit einem ihrer Werke überzeugen und ich konnte gar nicht so schnell lesen, wie ich es gerne getan hätte.
Die Geschichte um Nashville und Svenja hat mich sehr beeindruckt, denn beide Charaktere fand ich einfach nur faszinierend und glaubhaft dargestellt. 

Mit ihrem Auszug von Zuhause musste Svenja sich nicht nur von ihren Eltern, ihrer Heimat und ihren Freunden verabschieden, sondern auch von ihrer kindlichen Vorstellung von der kleinen heilen Welt, in der sie bisher zu leben glaubte. Kaum war klar, dass sie nach Tübingen geht, haben sich ihre Eltern getrennt. 

Dieser Schock hätte eigentlich erst verdaut werden sollen, aber dafür blieb keine Zeit. Stattdessen fühlte sie sich für einen verwahrlosten kleinen Jungen verantwortlich, der ihr mehr als nur Zeit abverlangte.


Svenja schüttelte den Kopf. »Nein«, flüsterte sie. »Ich habe nicht gesagt, dass du hierbleiben kannst. Hörst du? Du. Kannst. Nicht. Hier. Bleiben.«  (Zitat)

Er blieb.
Wenn auch mit einigen kleinen Unterbrechungen, in denen er heimlich verschwand. 
Irgendwann wollte Svenja wissen, wohin der Junge, den sie aufgrund seines T-Shirt-Aufdrucks „Nashville“ nannte, immer verschwindet und folgte ihm. 
Aber meistens war er schneller. Beinahe unsichtbar.

Der Wind spielte Worte auf der Flöte der Äste: Such ihn nicht. Geh nach Hause. Du willst nicht finden, was du suchst. (Zitat)


Wie in jedem ihrer Romane, führt Antonia Michaelis uns auch hier wieder menschliche Abgründe vor Augen, ohne mit aller Deutlichkeit darauf hinzuweisen und vor allen Dingen ohne die eine oder andere Seite zu verurteilen. Für alle Taten, oder eben auch für das, was nicht getan wird, gibt es Gründe, die wohl für immer ein Geheimnis der undurchschaubaren, unberechenbaren menschlichen Psyche bleiben werden.

Eine kleine Dosis dieser Geheimnisse träufelt die Autorin uns jedoch mit wunderbaren Worten tröpfchenweise in unsere Leseköpfe.

Natürlich gibt es auch in dieser Geschichte wieder Vieles, was man rein- raus oder uminterpretieren kann und auch diese Geschichte wird wieder für reichlich Gesprächsstoff sorgen, aber sind es nicht genau diese Geschichten, die wir lesen möchten? Die wir lieben? Ich kann diese Fragen nur mit einem dicken JA beantworten.


Fazit:
„Nashville oder das Wolfsspiel“ ist eine außergewöhnliche Geschichte. Spannend, emotional und unglaublich menschlich. Die Charaktere bekommen Gelegenheit sich frei zu entfalten und werden nicht dazu verdonnert, sich trockenen, moralischen Denk- und Verhaltensweisen unterzuordnen. 



Trailer 1



Hier die Besprechung meiner Tochter Rebecca.
Lieben Dank dafür :-)
Ihr neues deutschsprachiges Blog findet ihr HIER


Inhalt:
Svenjas Leben ist dabei sich zu Verändern. Sie zieht von zu Hause aus, um in einer fremden Stadt Medizin zu studieren. Zu allem Überfluss steht dann eines Tages ein Kind auf dem Kopf in ihrem Küchenschrank.
Svenja versucht herauszufinden, was es mit dem Jungen auf sich hat, den sie Nashville nennt. Schnell muss sie erfahren, dass Kinder ganz und gar nicht einfach sind und dass manche Wahrheiten lieber verborgen bleiben.

Meine Meinung:
"Das Messer ist scharf."
Schon der erste Satz verrät einem, dass man mit "Nashville oder Das Wolfsspiel" nicht mit einer Komödie rechnen kann. 
Antonia Michaelis beleuchtet komplexe Themen wie Obdachlosigkeit und Verantwortung neu und bereichert die Denkweise eines Jeden durch die manchmal unkonventionellen Handlungsweisen ihrer Charaktere. Gerade weil Svenja und ihre Freunde nicht immer völlig regelbewusst handeln, wirkt alles so glaubwürdig. Es geht um junge Erwachsene, die bereit sind eigene Entscheidungen zu treffen für die jeder auch sehr wohl seine eigenen Gründe hat. Mittendrin ist der 11-jährige Nashville, der schon lange erwachsener denken muss als der Rest. Die Privilegien, die Leuten wie Svenja und Friedel zu Gute kommen, wird Nashville nie erfahren und ich persönlich finde, das ist etwas worüber jeder noch einmal genau nachdenken sollte. 
Im Verlauf der Handlung wird man öfter auf die falsche Fährte geleitet. Die Frage, wem man vertrauen kann spielt eine große Rolle und wird durch das Titelgebende Wolfsspiel noch verstärkt. Dadurch werden Charaktere und die Geschichte an sich aufgewühlt und so spannend gemacht.  
Zum Ende möchte ich natürlich nichts verraten, trotzdem würde ich gerne erwähnen wie unerwartet alles aufgelöst wurde und wie sehr es mich bewegt hat. Ähnlich wie bei "Der Märchenerzähler" gelingt es Antonia Michaelis, dass man als Leser erstmal im Leeren steht und nicht aufhören kann über die Protagonisten nachzudenken. (Ganz so schlimm wie beim "Märchenerzähler" hat es mich bei "Nashville" aber nicht getroffen - ich verschwende seit zwei Jahren jeden Tag einen Gedanken an diesen fiktionalen Typ namens Abel Tannatek...)
Antonia Michaelis Handschrift zieht sich natürlich wieder durch den ganzen Roman. Vielleicht habe ich zu viel Zeit im Kunst-Leistungskurs verbracht, aber wenn ich ihren Schreibstil malen müsste, käme dabei ein sehr buntes Bild mit vielen Ecken und Kanten heraus.

Ich möchte noch kurz anmerken, dass ich die mitunter heftige Kritik anderer Leser im Bezug auf Svenja nicht nachvollziehen kann. Sie ist immerhin 18 Jahre alt und nur weil man (Medizin) Student/in ist, heißt das noch lange nicht, dass man alles unter Kontrolle hat und jedem gerecht werden kann. Ist es nicht wunderbar, dass sie schwere Konflikte mit Hilfe ihres Gefühles löst? Soll wirklich jeder Mensch zu Eis mutieren und nur das tun was uns allen hier tagtäglich als richtig vorgeschrieben wird? Leider ist die Welt doch voll genug von solchen Menschen.
Gerade Bücher leben von Charakteren wie Svenja und es ist eine Schande, dass sich manche so schwer damit tun aus der Norm zu fallen oder mal ein bisschen über den Tellerrand hinaus zu gucken.

Fazit:
An "Nashville" ist eigentlich alles neu und allein deswegen lohnt es sich in jedem Fall das Buch zu lesen. Man wird als Leser überrascht und zum "Überdenken" inspiriert. 
"Nashville oder Das Wolfsspiel" verschafft einem wieder die Ehre in Antonia Michaelis bunte Gedankenwelt zu blicken, was mir persönlich bisher immer aufs Neue eine Freude war.


Trailer 2




Außerdem kann man sich noch Sirjas Lied, natürlich in 2 Versionen :-), mit Gesang, auf Antonias Webseite , oder gleich hier anhören :-)
  Sirja a (mp3, 3 MB)      Sirja b (mp3, 3MB)


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Meine Besprechung zu "Paradies für alle"

Broschiert: 480 Seiten
Verlag: Knaur HC (1. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426213672
ISBN-13: 978-3426213674
Preis: 14,99 €

Kurzbeschreibung (Verlag):
Das Paradies ist machbar, glaubt der 9-jährige David. Man müsste nur das Geld ein wenig umverteilen. Oder die Kühe von nebenan freilassen, die noch nie auf der Weide waren. Dass David begonnen hat, seine oft wilden Pläne in die Tat umzusetzen, erfährt seine Mutter Lovis erst, als er nach einem Unfall im Koma liegt. Sie findet seine Aufzeichnungen und beginnt zu kämpfen: um ihren Sohn, um ihre zerrüttete Ehe und um das Paradies auf Erden, das zu scheitern droht.

Meine Meinung:
Mit „Paradies für alle“ hat Antonia Michaelis wiedermal ein wundervolles Buch veröffentlicht. Diesmal ein Buch für Erwachsene, welches aber unverkennbar die Handschrift der Autorin erkennen lässt. Auch diese Geschichte ist anders, als man es im Vorfeld erwarten würde. Eben typisch Antonia Michaelis.

Dezent wird man als Leser auf Unzulänglichkeiten hingewiesen, bekommt Denkanstöße und hinterfragt unwillkürlich das eigene Verhalten. Könnte mir das so auch passieren? Gibt es womöglich Parallelen? Hätte ich an Lovis Stelle etwas anders machen können oder sollen?
Diese Denkanstöße bekommt man aber nicht mit erhobenem Zeigefinger und auch nicht in deutlicher Klarheit vor Augen geführt, auch fühlt man sich nicht, als würde man unbedingt belehrt werden müssen. Nein, hier geht es sehr subtil zu. Mit kleinen, feinen Äußerungen, die oft wunderbar poetisch aber auch gleichzeitig unendlich hart sind, oder besser gesagt vollkommen unverfälscht und unvorbereitet auf einen niedergehen. Ein bisschen ist es so, als müsse man sich alles genauso erarbeiten wie z.B. Lovis, Davids Mutter, es musste.


„Auf der alten Pflasterstraße, an deren Ende unser Haus steht, lag der Sonnenschein in Frühlingspfützen.“ (Zitat)

Antonia Michaelis schafft es wie keine andere, Gefühle von Kindern, Jugendlichen und auch von Erwachsenen zu erkennen, zu hinterfragen und auf zauberhafte aber auch unendlich ehrliche Weise auf den Punkt zu bringen und auf Papier zu bannen. Den Leser selbst mit in diese Welt zu ziehen, die einem Anfangs oft seltsam erscheinen mag, dann aber ganz schnell den Blick auf viele verschiedene Sichtweisen eröffnet. Es geht nicht um Gut oder Böse, Schwarz oder Weiß. Es geht um alles was dazwischen zu finden ist und darum, dass man sich selbst, seine Einstellung und die Farben eigentlich jederzeit ändern könnte. 

Fazit:
Die Geschichte besticht durch eine fantastische Idee, unglaublich fantasievolle Töne, wunderbar bildliche Beschreibungen und einfühlsam gezeichnete Charaktere, die mit jedem Satz an Tiefe gewinnen. 



Trailer 1



Hier kommt meine Tochter wieder zum Zuge:


Inhalt:
Der 9-jährige David bemerkt langsam aber sicher, dass so einiges schief läuft. Mit Hilfe seiner Freundin Lotta versucht er etwas zu ändern und die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Zuerst widmet er sich den kleinen Dingen und bemüht sich sein Heimatdorf in ein Paradies zu verwandeln; irgendwann ist ihm das aber nicht mehr genug und Davids Ideen führen ihn auf eine Autobahn.
Erst als er im Koma liegt, erfährt seine Mutter Lovis von Davids Plänen und der "Werkstatt zur Verbesserung der allgemeinen Gerechtigkeit". Lovis macht es sich zur Aufgabe herauszufinden, was mit David passiert ist und gerät somit selbst in seine Ideenwelt vom Paradies für alle.

Meine Meinung:
Mit "Paradies für alle" hat Antonia Michaelis eine Geschichte erschaffen, die mit ihren liebenswürdigen und gleichzeitig skurrilen Charakteren besticht und den Leser über den Horizont hinaus zum Mitdenken anregt (für so etwas eignen sich Kinder als Protagonisten ja immer sehr gut ;)).
Von der ersten Seite an ist man mitten im Geschehen, wodurch der Einstieg in die Geschichte sehr leicht fällt. Mit Lovis geht man auf eine Entdeckungsreise, die einem manchmal Herzklopfen, oft aber auch Herzschmerz bereitet. Schnell muss jeder feststellen, dass sich Davids Pläne vom Paradies nicht so einfach verwirklichen lassen und damit beginnt die "Tragik". Die Tatsache, dass Lovis' Sohn im Koma liegt und keine Besserung in Sicht ist, macht alles nur noch schlimmer. Dazu muss ich betonen, dass das an sich absolut kein negativer Aspekt eines Buches ist - ganz im Gegenteil: Geschichten, die ich lese, können voll von Tragik sein; im "echten Leben" hingegen, möchte ich darauf aber lieber verzichten, was mich auch zu einem dieser Menschen macht, die sich das Paradies herbeiwünschen. Davids Gedanken kommen nicht von ungefähr und ein solch schwieriges und komplexes Thema durch Kinderaugen zu betrachten finde ich erstaunlich. Wie Lovis mit den Erkenntnissen umgeht macht viel vom Reiz des Buches aus.  
Ohne aber zu viel von der Geschichte zu verraten, möchte ich noch auf den Schreibstil eingehen. Antonia Michaelis sticht besonders wegen ihres Stils aus der breiten Masse hervor. Noch nie habe ich beim Lesen von fiktionalen Texten das Gefühl gehabt, mir wäre schwindelig und mein Kopf muss zu viele Dinge auf einmal aufnehmen und verarbeiten - Antonia Michaelis schafft das immer wieder und fordert den Leser auf eine gewisse Weise, was unheimlich viel Spaß macht.
Das Cover hätte mich persönlich auf den ersten Blick nicht angesprochen. Es verrät nicht zu viel über den eigentlichen Inhalt, was einerseits gut, andererseits aber auch ein bisschen Schade ist.  

Fazit:
"Paradies für alle" ist eine einzigartige Geschichte voller Fragen, auf die sich der Leser Antworten suchen muss. Man wird quasi zum Nachdenken gezwungen und nimmt dabei etwas von den liebevoll gestalteten Charakteren mit. Zum Schluss verbleibt man mit einem lachenden und einem tränenden Auge, denn im Leben ist halt nicht alles schwarz und weiß. 




Trailer 2





Jetzt würde uns natürlich brennend interessieren, wie euch der heutige Beitrag gefallen hat. War er zu lang, zu kurz, interessant oder vielleicht total langweilig?

Was sagt ihr zu den Trailern? Schaut ihr euch überhaupt Trailer an - oder habt ihr einen Favoriten? 
Fragen über Fragen :-)

Fragen über Fragen ist auch das Stichwort für den morgigen Special-Tag, denn

da geht es dann weiter mit einem super interessanten Interview, welches ich mit dem Namen "Richtigrum" versehen habe. Was es mit dieser Namensgebung auf sich hat, erfahrt ihr morgen ... oder übermorgen :-)
Also schaut wieder vorbei, lasst euch überraschen, inspirieren, wach rütteln oder einfach nur unterhalten.

Bis dann
Becky & MacBaylie



Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    tolles Angebot, wer einen Reader hat..schnief ich leider nicht.

    LG..Karin..

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  2. Ach, das ist alles sehr schön. Die Photocollage mag ich auch.
    Am besten gefällt mir Rebeccas Besprechung zu Nashville. Das hat man in der Leserunde bei Lovelybooks schon gesehen, dass es Leser gibt die alles sehr unrealistisch finden und für andere ist es aus dem Leben gegriffen. Da kann man wunderbar mitstreiten. Bücher von Antonia Michaelis polarisieren eben immer. Und das ist auch gut so.
    Doch, ich kann euch nur zustimmen. Ich weiß nicht wie alt Rebecca ist, aber genau darum, weil beide Bücher ein solches Kopfkino auslösen, weil sie anregen, darum sind sie so wertvoll. Das trifft den Kern dessen wie ich Nashville gelesen habe sehr.
    Deine Besprechung zum Paradies gefällt mir auch sehr.
    Langweilig? Bestimmt nicht. Die Besprechungen knnten von mir aus auch alle doppelt so lange sein.
    Na dann, bin ich mal gespannt auf das Special zum Tag 2.

    Hasselnuss

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    1. Liebe Haselnuss,

      ja, die Rezension von Rebecca gefällt mir auch am besten!!! Sie hat an all das gedacht, was mir im entscheidenden Moment nicht eingefallen ist. Sie ist übrigens 22 :-)

      Liebe Grüße
      MacBaylie

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    2. Liebe MacBaylie,

      ah ok, dann kriegt sie keinen auf den Deckel von den Nashville-Hassern, weil sie noch zu jung ist.

      Ich hätte beim ersten Mal lesen des Buches nie gedacht, dass sich so viele über Svenjas Verhalten aufregen. OK, bei den Sex-Szenen war das vorhersehbar, aber das ist in meinen Augen Absicht, dass Svenja es so beliebig mit allen treibt, hat schon auch die Funktion den Kontrast zur Liebe zu Nashville aufzuzeigen. Wobei das dann wiederum viele als gleich gelesen haben: "Jetzt macht sie auch noch mit Nashville herum". Was sie ja eben nicht macht.

      Aber kiffende und trinkende Studenten? Ist das so ungewöhnlich? Man muss ja nicht alles so machen und leben wie Svenja & Co. Aber ich kenne auch genügend Menschen die so sind. Das ist schon auch die Frage die ich mir immer stelle: Nur weil man anders lebt als die Charaktere in einem Buch, sind diese doch nicht unrealistisch. Genau, "über den Horizont hinaus gehen". Dafür sind Geschichten auch da. Aber das steht auch schon alles in meiner "Warum eigentlich?" Rezension bei Amazon.

      Ich bin froh, dass in den Büchern von Antonia Michaelis Menschen immer etwas machen das ungewöhnlich ist, dass sie aus der Reihe tanzen. Handstände in Küchenschränken, Kinder aufnehmen, 15 Kühe befreien, versuchen die Welt zu retten. Und eben auch Entscheidungen treffen, oder Dinge tun, die man gar nicht gut findet wie Szenen in Bootshäusern oder auf Autobahnen.

      Sehr schönes Projekt hier.

      Hasselnuss

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  3. Klasse, hat mir sehr gefallen!!

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    1. Das freut uns :-) Vielleicht bist du am 2. Tag ja auch wieder dabei.

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  4. Ok ... ich glaube ich sollte dringend mal ein zweites Buch der Autorin lesen ... Nashville klingt erstmal sehr interessant.

    Allerdings gefallen mir die Trailer nicht. Die Musik erinnert mich irgendwie an Kirmes und dadurch nerven sie mich eher, so dass ich abgebrochen habe.

    Aber das Buch werd ich mal näher im Auge behalten. Danke für den Tipp

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    1. Huhu Fabella,

      wenn ich mich recht erinnere hast du den Märchenerzähler gelesen, oder?
      Dann wird dir Nashville auch gefallen - ganz sicher :-)
      Das mit den Trailern ist wirklich Geschmacksache (viele mögen Trailer generell nicht) und eine "ähnliche" Aussage zum Nashville Trailer kam sogar von Rebecca (finde ich auch völlig in Ordnung)
      Wenn man das Buch dann gelesen hat, kann es passieren, dass man den Trailer mit anderen Augen sieht. :-)

      Liebe Grüße
      MacBaylie

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  5. Hallo MacBaylie,

    komme gerade aus dem Urlaub und finde eine Nachricht von meiner Freundin mit deinem Link vor. Sie weiß, wie fasziniert ich vom Märchenerzähler war und meint, ich solle unbedingt bei dir vorbeischauen. Dafür bekommt sie einen leckeren Urlaubs-Tee.

    Eure Rezensionen zu beiden Büchern hören sich richtig gut an und ich bedaure es gerade ein bisschen, keins davon mit im Urlaub gehabt zu haben. Bei Amazon habe ich zwar schon mal nach den Meinungen dort geschaut, aber ich konnte mich noch nicht dazu durchringen, die Bücher zu kaufen. Was sich jetzt aber ändern wird. *lach*

    Bitte nicht böse sein wenn ich nichts zu den Trailern schreibe. Die sehe ich mir grundsätzlich nicht an.

    LG
    Julia



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