Freitag, 16. November 2012

Schweig still, mein Kind - Petra Busch




Schweig still, mein Kind - Petra Busch - Hörbuch


Quelle: Audible
Autor: Petra Busch
Sprecher: Lutz Riedel
Spieldauer: 13:01 Std.
Anbieter: Audible
Veröffentlicht: 2011


Quelle: Knaur





Das Buch ist erschienen im Knaur Verlag:
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Knaur TB (10. September 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426505576
ISBN-13: 978-3426505571





Kurzbeschreibung:
Elisabeth war 10 Jahre nicht mehr in ihrem Heimatdorf. Den Geburtstag des Vaters nimmt sie zum Anlass mal wieder dort vorbeizuschauen. Aber schon kurz nach ihrer Ankunft wird sie tot in der Rabenschlucht aufgefunden.
Kommissar Ehrlinspiel ermittelt in diesem Mordfall. In dem idyllisch anmutenden Dorf begegnet ihm jedoch ein ganzes Knäul an düsteren Geheimnissen, das er entwirren muss.

Meine Meinung:
Dieses Buch war für mich ein reiner Cover-Kauf, denn das gefällt mir richtig gut.
Weil das Buch schon zwei Jahre in meinem Schrank stand und ich einfach nicht dazu gekommen bin es zu lesen, habe ich mich für die Hörbuchversion entschieden.
Die Geschichte war allerdings nicht so ganz mein Fall, wobei ich zugeben muss, dass ich auch nicht der typische Krimileser bin.
Mich erinnerte die Geschichte an einen Sonntags-Tatort - die sehe ich mir inzwischen auch nicht mehr so gerne an. Irgendwie ähneln die sich vom Aufbau alle viel zu sehr und meistens weiß man schon zu Beginn, wie alles enden wird.
Teilweise fand ich die die Geschichte etwas langatmig. Außerdem hat mir die Art, wie die Dorfbewohner gezeichnet waren nicht behagt. Sicher mag es noch solche Dörfer mit solchen Bewohnern geben, aber hier war es mir doch zu viel des Guten - oder Bösen.
Der Sprecher konnte mich für diese Geschichte auch nicht wirklich überzeugen. Er hat schon eine tolle sonore Stimme, aber ich fand es nicht passend. Mir kam es vor wie eine Märchenstunde, und Kommissar Ehrlinspiel (den Namen finde ich schrecklich) sah in meinem Kopf aus wie ein 60 jähriger, Pfeife rauchender Frührentner. Teilweise hat er sich auch recht deppert angestellt.
Die Idee als Solche hat mir eigentlich gut gefallen, aber die Umsetzung war nicht ganz nach meinem Geschmack. 

Fazit:
Eine nette Geschichte, teils sehr spannend aber auch etwas in die Länge gezogen.
Wer Sonntags gerne Tatort sieht, mag sicher auch diesen Krimi.
Unterhaltsam aber kein unbedingtes Lesemuss. 




Bewertung

Donnerstag, 15. November 2012

TTT - Deutschland und Italien :-)




Hallo liebe Leser
Mein Kalender sagt mir, dass heute wiedermal Donnerstag ist. 
Das heißt natürlich Top Ten Thursday von Alice im Buecherland.
Letzte Woche hatte ich leider viel zu viel andere Sachen zu tun, deshalb wundert euch nicht, wenn ich heute mit Büchern aus Deutschland starte, obwohl der heutige Tag eigentlich Italien gewidmet ist.
Bei mir gibt es also diesmal Deutsch-Italienische-Freundschaft :-)
Viel Vergnügen!


Deutschland:



Hier war es nicht wirklich schwer 10 Bücher zusammen zu bekommen :-) ...

  • Dunkler Wahn - Wulf Dorn
  • Das Skript - Arno Strobel
  • Schattenblüte - Nora Melling
  • Das Portal - Elke Pistor
  • Saeculum - Ursula Poznanski
  • Nicht weit vom Stamm - Oliver Uschmann
  • Phoenixfluch - Jennifer Benkau
  • Junkgirl - Kuschnarowa
  • Edvard - Zoë Beck
  • So unselig schön - Inge Löhnig

Italien:




... was mir mit Italien leider nicht gelungen ist :-(

  • Arkadien erwacht - Kai Meyer
  • Dornenkuss - Bettina Belitz
  • Zeitenzauber - Eva Völler
  • Fische füttern - Fabio Genovesi
  • Nephilim - Gesa Schwartz

Nächste Woche ist dann Südamerika dran. 
Oh weh, da sehe ich schwarz.

Dann wünsche ich allen eine angenehme Restwoche und danach ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
MacBaylie



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Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green


Das Schicksal ist ein mieser Verräter  
John Green - Hörbuch


Quelle: Audible
5 Audio CDs
Gelesen von: Anna Maria Mühe
Übersetzung: Sophie Zeitz
Verlag: Silberfisch (August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 386742697X
ISBN-13: 978-3867426978
Empfohlenes Alter: Ab 12/13 Jahre
Preis: 19,99 €



Kurzbeschreibung:
Manchmal ist das Leben sehr kurz. Die 16 jährige Hazel weiß das, denn sie leidet an einer unheilbaren Form von Schilddrüsen Krebs.
Ihren Eltern zuliebe besucht sie eine Selbsthilfegruppe und lernt dort den schlagfertigen und nicht unattraktiven Augustus kennen. Mit ihm verbringt sie immer mehr Zeit und schließlich verliebt sie sich sogar in ihn, obwohl sie es gar nicht möchte, da es für die beiden sowieso keine Chance geben kann. 

Meine Meinung:
Eigentlich wollte ich das Buch zuerst nicht lesen, denn diese Art der Krankheit ist mir nicht ganz unbekannt.
Dann habe ich einen Bericht über John Green im Fernsehen gesehen - die Orte an denen er sich Inspiration holt - und ich wollte es unbedingt lesen. Dieses unbedingt zog sich allerdings noch etwas, bis ich mich dann letztendlich erstmal für das Hörbuch entschieden habe. (Das Buch wird aber garantiert auch noch bei mir einziehen)
Die Entscheidung, mich doch mit der Geschichte zu beschäftigen war für mich jedenfalls absolut richtig. 

Die Art und Weise, wie John Green dieses wirklich schwierige Thema behandelt, hat mich sehr berührt und gleichzeitig fasziniert. Es ist schon immer unglaublich bewegend zu sehen, wie gerade Kinder und Jugendliche mit ihrer Krankheit umgehen. Für Erwachsene schon beinahe kaum nachvollziehbar, welche Stärke da oft an den Tag gelegt wird. Ich stelle mir oft die Frage ob es eventuell mangelnder Lebenserfahrung oder einem besseren Verdrängungsmechanismus geschuldet ist, dass es erscheint, als könne man in jüngeren Jahren besser loslassen. Von sich loslassen.

Wenn man hört, dass Hazel sich oft, oder sogar meistens, mehr Sorgen um ihre Eltern macht, als um sich selbst, kommt man um einen dicken Kloß im Hals nicht drum herum.
Diesen Kloß wird man im Laufe der Geschichte jedoch öfters zu spüren bekommen.
Trotz aller Traurigkeit wird aber auch viel gelacht. Besonders wenn Hazel mit Augustus und Isaac unterwegs ist, wird Sarkasmus und Ironie groß geschrieben. Es wird diskutiert, tiefgründig philosophiert und manchmal wird auch nur ein Eiergericht zum Thema gemacht.

Viel mehr möchte, und kann, ich dazu gar nicht sagen, denn dieses Buch muss man einfach selber lesen oder sich vorlesen lassen.
Anna Maria Mühe macht das als Vorleserin im Übrigen außerordentlich gut. Eine wirklich schöne und passende Stimme, die viel Emotion vermittelt. 

Fazit:
Eine Geschichte aus dem Leben, um Liebe, Freundschaft, Krankheit und Tod. 
Eine Geschichte zum Nachdenken, Loslassen, Festhalten und zum daran wachsen. 
Eine traurige Geschichte, aber Trauer gehört genauso zum Leben wie Liebe. Man muss sich nur trauen, beides zuzulassen.
Eine bittersüße Liebesgeschichte.
Und all das nicht nur für Jugendliche.
Unbedingt lesen! Oder hören!



Bewertung

Montag, 12. November 2012

Rot wie das Meer - Maggie Stiefvater

Hallo liebe Leser,
nachdem ich nun aus einer ganz anderen Buchwelt, über die ich wiedermal "noch" nicht reden darf, wieder aufgetaucht bin (es wird grandios), kommt heute endlich meine Meinung zu "Rot wie das Meer" von Maggie Stiefvater.
Das Buch kann ich wirklich sehr empfehlen - ganz besonders natürlich allen Stiefvater Fans.
Das Hörbuch hingegen hat mir nicht gefallen. Die Kürzungen haben für mich an den falschen Stellen stattgefunden und mit der weiblichen Stimme war ich auch nicht zufrieden. Schade.
Ich fand es aber sehr interessant, Buch und Hörbuch parallel "einzuatmen". Dabei wird klar, wie unterschiedlich die Empfindungen generell sind, wenn man selber liest oder sich vorlesen lässt.
Ich kann jedem empfehlen das mal selber auszuprobieren.



Rot wie das Meer - Maggie Stiefvater





Quelle: Script5
Maggie Stiefvater
Rot wie das Meer 
Aus dem Amerikanischen von Sandra Knuffinke, Jessika Komina 
Erscheint November 2012 
Verlag: Script5
Hardcover: 432 Seiten
ISBN 978-3-8390-0147-9 
Empfohlen ab 16 Jahre
Preis: 18,95 €  


Kurzbeschreibung: (Quelle: Script5)
Jedes Jahr im November wird die Insel Thisby von Capaill Uisce heimgesucht, Meereswesen, die in Gestalt wunderschöner Pferde Tod und Verderben bringen. Schnell wie der Seewind und tückisch wie das Meer, ziehen sie die Menschen in ihren Bann.
Wie viele junge Männer der Insel fiebert auch Sean Kendrick dem Skorpio-Rennen entgegen, bei dem sie auf Capaill Uisce gegeneinander antreten. Nicht wenige bezahlen dafür mit ihrem Leben.
Das diesjährige Rennen aber wird sein wie keines zuvor: Als erste Frau wagt Puck Connolly, sich einen Platz in dieser Männerwelt zu erkämpfen. Sie gewinnt den Respekt von Sean Kendrick, der ihr anfangs widerwillig, dann selbstlos hilft. Schließlich fällt der Startschuss und auch diesmal erreichen viele Reiter nicht das Ziel.
Ihr Blut und das ihrer Capaill Uisce färben die Wellen des Meeres rot …


Meine Meinung:
Nach dem „Prolog“ (9 Jahre zuvor) weiß man schon, dass es hier nicht wie im Streichel-Zoo zugehen wird. Fleischfressende Wasserpferde, Tote, und viel Blut, welches das Meer rot färbt, lassen auf eine spannende Geschichte schließen. Wenn man dann auch noch Sattelinschriften wie: „Unsere Toten saufen Meerwasser“ liest, ist eigentlich alles klar.

Maggie Stiefvater hat wiedermal eine klasse Story zu Papier gebracht, die vom Gerüst und vom Schreibstil her, dem Beginn ihrer Werwolftrilogie gar nicht so unähnlich ist.
Abwechselnd dürfen wir Puck, die eigentlich Kate Connolly heißt, und Sean Kendrick als Ich-Erzähler begleiten, in ihre Köpfe schauen und an ihren Gedanken teilhaben. 
Es gibt auch wieder sehr viele ruhige Töne in dem Buch und ich weiß nicht, wie Maggie Stiefvater das hinbekommt mit eben diesen ruhigen Tönen so viel Spannung zu erzeugen. Manchmal ist es wirklich nur ein Wort an der richtigen Stelle oder eine Geste, die einen erschauern lässt, oder ein Tränchen ins Auge zwingt.

Auch, wenn ich jetzt nicht der übermäßige Pferdenarr bin, hat mir die Geschichte dennoch super gut gefallen, denn im Grunde geht es ja gar nicht um Pferde, sondern um außergewöhnliche Wasserwesen, deren Natur der Menschheit nicht unbedingt freundlich gesonnen ist. Und um das Leben und Bestehen auf einer recht kargen, kleinen Insel. 
Der Ort (die Insel würde ich auch gerne mal besuchen) und die Charaktere sind wunderbar, facettenreich ausgearbeitet, und auch die Nebendarsteller kommen nicht zu kurz. 
Zugegebenermaßen, gab es einige Dinge, die ich normalerweise in Büchern nicht mag, (Hier und da war es etwas kitschig, es gab diverse Wiederholungen und offene Fragen) die ich aber in dieser Geschichte einfach ausblenden konnte oder sogar als passend oder unverzichtbar empfunden habe. Wie macht diese Frau das nur???

Fazit:
Rot wie das Meer ist eine super schöne Geschichte, ruhig, traumhaft und melancholisch - laut, grausam und kraftvoll. Und wunderbar rund in ihrer Gänze.



Bewertung



Hier meine Meinung zum Hörbuch:  


Quelle: Goya libre

Dieses Mal habe ich das Buch gelesen und parallel dazu das Hörbuch gehört.
Leider muss ich sagen, dass mir das Hörbuch nicht wirklich gefallen hat.
Nicht nur, dass ich mit Maria Magdalena Wardzinska als Vorleserin nicht zurecht kam, meiner Meinung nach, wurde das Buch auch schlecht gekürzt, sodass einige Szenen, die ich als wichtig erachte, einfach fehlten oder andere verändert wurden und somit den Charakter der Geschichte verfälscht haben.
Leider ist es sehr schwierig hier ein Beispiel zu nennen, ohne zu viel von der Geschichte zu verraten.

Gerechterweise muss ich erwähnen, dass es auch nicht leicht ist dem direkten Vergleich, gekürzt und ungekürzt, standzuhalten.

Da ich aber kürzlich erst „Die Verratenen“ von Ursula Poznanski gehört und gelesen habe, weiß ich das es auf jeden Fall besser geht.

Die Stimme und die Erzählweise von Maria Magdalena Wardzinska erschien mir statisch und sehr bemüht deutlich, sodass es für mich schwierig war Emotionen rauszuhören. Da fehlte die Leichtigkeit und die Lebendigkeit. Florenz Schmidt hat mir da schon etwas besser gefallen, obwohl ich bei ihm beinahe den Eindruck hatte, dass er sich seiner Kollegin gezwungenermaßen etwas angleichen musste. Schade.
Normalerweise mag ich die Hörbücher von Goya libre (Jumbo) sehr gerne und bisher hatte ich auch mit den gekürzten Lesungen keine Probleme (ungekürzt sind sie mir jedoch noch lieber), aber diesmal kann ich mich leider nicht positiver äußern.

Daher empfehle ich in diesem Fall allen, die Interesse an „Rot wie das Meer“ haben, das Buch zu lesen.

Einen ganz lieben Dank an Script5 für das gewonnene Leseexemplar und ebenfalls ein dickes Danke an Goya libre.


Mittwoch, 7. November 2012

Die Chroniken vom Anbeginn - John Stephens


Hallo liebe Leser,
heute habe ich noch mal eine ältere Rezension ausgegraben, denn Mitte November erscheint endlich der zweite Teil dieser zauberhaften Trilogie.



Emerald - John Stephens




Quelle: cbj

Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: cbj (6. April 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570152928
ISBN-13: 978-3570152928
Empfohlenes Alter: 10 - 15 Jahre
Preis: 19,99 €



Kurzbeschreibung:
Kate, Michael und Emma werden an Heiligabend aus ihren Betten und aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen und landen in einem Waisenhaus. Kate ist zu diesem Zeitpunkt gerade mal 4 Jahre alt und das Letzte, an das sie sich im Zusammenhang mit ihren Eltern erinnert ist, dass sie ihrer Mutter Versprechen musste, auf ihre kleinen Geschwister aufzupassen, die von der ganzen (Umzugs-) Aktion nichts mitbekommen haben.
Als dieses Waisenhaus einem Brand zum Opfer fällt, werden die Kinder von einem Kinderheim zum anderen durchgereicht, bis sie zu Dr. Pym kommen. 
Ein seltsamer Ort, ein seltsames Haus und seltsame Leute erwarten sie dort.
Bei einer Erkundungstour finden sie ein, in smaragdgrünes Leder eingebundenes, Buch, und sich selbst kurze Zeit später in der Vergangenheit.

Meine Meinung:
An dieses Buch bin ich mit nicht all zu großen Erwartungen rangegangen, denn normalerweise bin ich gar kein Fan von Zwergen, Hexen, Zauberern und Superkindern, aber dieses Buch hat mich auf wundersame Weise überzeugt. Die Kinder sind nämlich gar keine Superkinder, sondern haben Ängste, Stärken und Schwächen wie alle anderen Kinder auch. 
Langsam und vorsichtig entwickeln sie sich ihren Möglichkeiten entsprechend. Machen Fehler, sind zickig oder auch mutig, aber halten letztendlich doch immer zusammen. Dennoch gab es ziemlich am Anfang eine Stelle, die mir nicht ganz logisch vorkam. Als alle noch recht ahnungslos waren und Michael der Gräfin das Buch gegeben hat, um damit all die gefangenen Kinder freizukaufen. Da wurde Michael als Verräter beschimpft und beinahe ... (verrate ich nicht) Zu diesem Zeitpunkt fand ich die heftige Reaktion nicht nachvollziehbar. 
Die Stelle war aber auch schnell wieder vergessen, denn die Art, wie John Stephens sich ausdrückt, wie liebevoll und angenehm er diese Geschichte zu Papier gebracht hat, hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung war durchweg auf hohem Niveau und ich wollte das Buch gar nicht mehr weglegen.
Sehr gut hat mir auch gefallen, dass die Geschwister im Laufe der Zeit Dinge über einander erfahren haben, die sie vorher nicht wussten, oder dem jeweils anderen nicht wirklich zugetraut hatten.

Fazit:
Alles in allem eine wunderschöne, runde Geschichte mit interessanten und glaubwürdigen Charakteren.
Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil dieser Trilogie.




Bewertung



Und hier der Hinweis auf Teil 2.
 Da freue ich mich schon sehr drauf :-)



Quelle: cbj

Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: cbj (12. November 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570153932
ISBN-13: 978-3570153932
Empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
Preis: 17,99 €



Kurzbeschreibung: Quelle cbj

Drei Geschwister, drei Bücher, ein großes Geheimnis
Nachdem es den drei Geschwistern Kate, Michael und Emma erfolgreich gelungen ist, das erste der »Bücher vom Anbeginn« aus den Händen des finsteren Magnus zu retten, sind sie nun bereit für den zweiten Teil ihres Abenteuers. Dieses wird sie an der Seite ihres großväterlichen Freundes Dr. Pym erneut vor gewaltige Herausforderungen stellen, in ferne Welten und Zeiten führen und sie zwingen zu entscheiden, was ihnen wirklich wichtig ist im Leben. Und so kommen die tapfere Kate, der kluge Michael und die unerschrockene kleine Emma dem Geheimnis ihrer Familie und dem mächtigen »Buch Rubyn« langsam immer näher.

Eine Leseprobe und Extras findet ihr HIER




Montag, 5. November 2012

Hypnose - Sina Beerwald

Hallo liebe Leser,
heute lasse ich euch an meiner Meinung zu diesem Buch teilhaben :-)

Hypnose - Sina Beerwald 


Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (13. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453436369
ISBN-13: 978-3453436367
Preis: 8,99 €

Auftakt einer Reihe

Kurzbeschreibung:
Die Journalistin Inka Mayer hat sich aufgrund eines schrecklichen Erlebnisses eine längere Pause gegönnt. Kein Job, keine Freunde. 
Das muss endlich ein Ende haben und sie lädt sich ein paar Freunde nach Hause ein. Dummerweise ist einer von ihnen am nächsten Tag tot und seine Verlobte Annabel, Inkas beste Freundin, legt ein umfangreiches Geständnis ab.
Inka bezweifelt jedoch, dass Annabel diesen Mord tatsächlich begangen haben könnte. 
Ihre eigene Psyche, die zu diesem Zeitpunkt immer noch auf recht wackeleigen Beinen steht, gerät durch den Vorfall natürlich auch wieder ins Wanken. Nach ihrer Hypnosetherapie erwacht in ihr ein schrecklicher Verdacht. 
Wem kann sie noch trauen?

Meine Meinung:
Mich hat dieses Buch sehr gefesselt. 
Der Anfang gestaltete sich noch etwas konfus, weil ich keine Ahnung hatte was mich erwartet. Hypnose ist mir generell etwas suspekt.
Inka schien mir ziemlich durcheinander und keines Falls bereit ihr normales Leben wieder aufnehmen zu können. 
Kurz darauf lichtete sich das Ganze aber etwas und die Geschichte wurde immer spannender. Warum legt Annabel ein Geständnis ab, und wer hat es auf Inka abgesehen und warum?
Einige Wendungen, die mich Teils wirklich überrascht haben, hielten die Geschichte durchweg auf einem hohen Spannungsniveau. Auch, wenn ich manchmal den Eindruck hatte, an einigen Stellen hätte es durchaus ein bisschen weniger dick aufgetragen sein können, während an anderer Stelle die Polizeiermittlungen etwas zu lapidar daherkamen. 
Nichtsdestotrotz hat es mir viel Spaß gemacht mit zu suchen, mit zu fiebern, meine Verdächtigungen hin und wieder zu überdenken und schließlich das Rätsel zu lösen.

Einzig der Schluss war ganz und gar nicht nach meinem Geschmack. Ich mag es überhaupt nicht, wenn der Täter/die Täterin sich am Ende hinstellt und alles mit überheblicher Miene aufklärt, um dann doch noch erdolcht, erschossen, eingesperrt oder sonst was wird.

Fazit:
Ein spannender Psycho-Thriller mit kleinen Schwächen, aber unbedingt empfehlenswert.
Ich bin gespannt, in welches Abenteuer Inka Mayer sich als nächstes stürzen wird.


Bewertung


Einen lieben Dank an Sina Beerwald für das schöne "Sylt-Rätsel", das Treffen auf der Buchmesse und für das signierte Leseexemplar :-)

Samstag, 3. November 2012

Mingus - Keto von Waberer


 Hallo liebe Leser,
heute könnt ihr meine Meinung zu Mingus lesen.
Leider war dieses Buch für mich der Flop im Oktober.


                Mingus - Keto von Waberer 




Taschenbuch: 300 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423249374
ISBN-13: 978-3423249379
Empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
Preis: 14,90 €

Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon):
Für die einen ist dieses Wesen ein Wunder, für die anderen der neue Messias oder eine mörderische Waffe: Mingus. Alle wollen ihn haben. Er ist aus den Wäldern gekommen und ahnte nichts von seiner Einzigartigkeit. Ein Mädchen war bei ihm, Nin, vor Jahren entführt aus der Stadt. Alle denken, er hätte sie geraubt. Niemand glaubt Nin, als sie beteuert, dass Mingus ihr Retter sei. Alle suchen ihn. Doch Mingus findet immer wieder Unterstützer, die ihn vor allem für ihre Ziele einzuspannen versuchen. Dabei will er nur eins: Nin finden und mit ihr dorthin zurückkehren, wo sie beide glücklich waren. Für Nin ist es unerträglich, nicht zu wissen, ob Mingus noch lebt. Er muss leben, sie würde doch spüren, wenn der Liebe ihres Lebens etwas Schreckliches zugestoßen wäre. Und so macht sie sich auf die Suche...

Meine Meinung:
Mich konnte dieses Buch leider überhaupt nicht überzeugen. Mir war es nicht mal möglich eine eigene Kurzbeschreibung zu schreiben, weil ich am Ende des Buches das meiste schon wieder vergessen hatte. Es konnte mich absolut nicht erreichen und kaum etwas konnte sich in mein Erinnerungsvermögen einnisten. Schade.

Den Schreibstil fand ich in der Leseprobe ja noch ungewöhnlich aber interessant - allerdings nur für Mingus. Da im Anschluss aber noch viele, viele andere Figuren auftauchten, deren bisheriges Leben doch wesentlich anders verlaufen war, als das von Mingus, konnte ich nicht nachvollziehen, warum diese Personen, die zum Teil sogar Wissenschaftler waren, sich genauso unbeholfen und abgehackt artikulieren mussten wie Mingus. Das hat für mich leider gar nicht gepasst und als sich das nach der Hälfte des Buches immer noch nicht merklich gelegt hatte, habe ich irgendwie zunehmend die Lust und die Aufmerksamkeit für dieses Buch verloren. Zu Ende gelesen habe ich es aber dennoch.

Die Idee mag ja ganz gut gewesen sein, aber meiner Meinung nach, fehlte es massiv an genereller Ausarbeitung und notwendigen Informationen. Vieles konnte man sich einfach nicht vorstellen, weil man absolut keine Beschreibungen und keine Infos hatte, wie es zu dieser Welt, diesen Figuren und dieser Lebensweise kommen konnte.

Auf 299 Seiten ist es, meiner Ansicht nach, aber auch unmöglich eine derart komplexe Welt in angemessener Art und Weise neu zu erschaffen.
Ich bin durchaus in der Lage mir wirklich viel vorstellen zu können, aber wenn ich mir von A - Z alles alleine zusammenreimen und ausdenken muss, könnte ich auch gleich eine eigene Geschichte schreiben.

Fazit:
Der Schreibstil ist arg gewöhnungsbedürftig und dazu noch sehr einseitig, Den Figuren fehlt es an Tiefe und die Welt, in der die Geschichte spielt, ist zu viel zu wenig beschrieben und kaum greifbar.
Sorry, aber mit diesem Buch konnte ich leider nichts anfangen und ich kann es leider auch nicht weiterempfehlen.



Bewertung

Freitag, 2. November 2012

Monatsstatistik Oktober 2012


Hallo liebe Leser,
schon wieder ist ein Monat rum und ich habe endlich mal wieder ein paar  Bücher mehr geschafft. 
Im Oktober waren aber auch viele Hörbücher dabei. Wenn es die nicht geben würde, wäre meine Liste erheblich kleiner ausgefallen.

  • Schwarz wie Schnee - Jutta Wilke
  • Die Verratenen - Ursula Poznanski - Hörbuch
  • Nur 6 Tage - Philip Webb
  • Abgeschnitten - Fitzek/Tsokos - Hörbuch
  • Kuckucksmädchen - Eva Lohmann
  • Böser Wolf - Nele Neuhaus - Hörbuch
  • Der letzte Engel - Zoran Drvenkar
  • Die Therapie - Sebastian Fitzek - Hörbuch
  • Schweig still, mein Kind - Petra Busch - Hörbuch
  • Mingus - Keto von Waberer
  • Das Rätsel - John Katzenbach - Hörbuch
  • Hypnose - Sina Beerwald (angefangen und nehme ich mit in den November)

Mein Highlight im Oktober war "Die Verratenen" von Ursula Poznanski (Das lese ich gerade auch noch, da die Hörbuchversion eine gekürzte Lesung war)
Nicht so gut gefallen hat mir "Mingus" von Keto von Waberer

Mir ist gerade aufgefallen, dass es bei mir ein sehr Thrillerlastiger Monat war. Ob das an der Jahreszeit liegt? :-)
Normalerweise lese ich nicht Jahreszeitenbezogen. Wie ist das bei euch? Ändert sich das Leseverhalten mit den Jahreszeiten?

Euch allen ein schönes Wochenende
Liebe Grüße
MacBaylie

Donnerstag, 1. November 2012

TTT - Frankreich



Hallo liebe Leser,
trotz Feiertag gibt es heute den neuen Top Ten Thursday.
Mittlerweile wisst ihr sicher alle, dass der TTT eine Aktion von Alice im Bücherland ist.
Heute geht es um Bücher deren Handlung in Frankreich spielt.
Weil Frankreich nicht wirklich zu meinen Lieblingsländern zählt - ich mag allein schon die Sprache nicht - kann ich heute leider nicht mit einer vollzähligen Liste dienen.
(ich bin mir aber sicher, ich habe noch irgendwo ein oder zwei Bücher die in Frankreich spielen, die mir aber gerade nicht einfallen)
Um so gespannter bin ich auf eure Listen :-)






  • Das Blut der Lilie - Jennifer Donnelly
  • Der letzte Zauberlehrling - Gerd Ruebenstrunk
  • Jeden Tag, jede Stunde - Natasa Dragnic´
  • Meto - Das Haus - Yves Grevet
  • Lucy's Song - Bjorn Ingvadsen (SuB)
  • Quelle: Audible
  • Eine Liebe in Paris - Ellen Alpsten (SuB)



  • Das Lächeln der Frauen - Nicolas Barreau (Hörbuch)

Und als letztes habe ich noch:

  • Von der Nacht verzaubert - Amy Plum (ist aber leider unterwegs)




Was ich bei Alice so gesehen habe, kommt Ländertechnisch ja noch so einiges auf und zu, und die unvollständigen Beiträge werden sich sicher häufen, aber nächste Woche ist Deutschland dran. Da dürfte es keine Probleme geben 10 Bücher zu finden - es könnte höchstens an der Auswahl haken :-)

Viel Spaß mit meinen Franzosen
MacBaylie