Mittwoch, 28. März 2012

Buchmesse Leipzig 2012


So, heute komme ich endlich dazu, euch eine kleine Auswahl meiner Messefotos zu zeigen und ein bisschen zu berichten.
Den ersten Termin am Freitag habe ich nur ganz knapp geschafft - der Weg nach Leipzig war weit.
Kerstin Pflieger, die übrigens an diesem Tag Geburtstag hatte, war im Digitalen Wohnzimmer wegen eines Interviews und wäre mir beinahe entwischt, weil es nicht so lange gedauert hatte wie ursprünglich vorgesehen. 
Sehr schön war auch, dass ich gleichzeitig Nora Melling getroffen habe. Eigentlich waren wir erst für den nächsten Tag verabredet.

Wenn man sich zum zweiten Mal trifft, läuft das Ganze auch wesentlich entspannter ab ;-)




Am Stand vom Beltz&Gelberg Verlag gab es dann einen Schnappschuss von Anna Kuschnarowa. Ihr „Junkgirl hat mir doch so gut gefallen. Außerdem hatte ich sehr viel Spaß an einer Fotoaktion, die aufgrund des Buches gestartet wurde. Kaum zu glauben wie „schön“ Rotten-Places sein können.
Anschließend durfte ich der Lesung von Janet Clark lauschen, die ihren Jugendthriller „Schweig still, süßer Mund“ vorgestellt hat.
Das nächste Foto könnte man glatt als Rarität bezeichnen, denn im dicksten Gewühle eine leere Röhre zu erwischen war wirklich ein Zufall :-) Ich finde dieses Bild sehr schön.
Am Abend haben wir dann eine Veranstaltung im alten Stadtbad besucht. Orientalisches Ambiente - sehr hübsch.
Hier hat mich die Lesung von Holly-Jane Rahlens aus Everlasting sehr beeindruckt und ein weiteres Buch landete in meinem Rucksack. 







Danach habe ich mich sehr auf die Lesung von Jennifer Benkau - Dark Canopy - gefreut. Sie war eigentlich auch der Grund für den abendlichen Besuch im Schwimmbad. Klasse!
Leider habe ich hier kein vorzeigbares Foto hinbekommen. Es war dunkel und der Tag war lang :-)




Am nächsten morgen gab es dann gleich mal einen kleinen Stau auf der Autobahn. Viele Buchverrückte waren unterwegs und einige hatten sich so lieb, dass sie sich schon „während“ der Fahrt treffen wollten. Glücklicherweise ist aber nichts Schlimmes passiert.
Guten Morgen Leipzig
Kaffee und frische Luft bekamen wir auf der Terrasse vom Congress-Center. Dort war ich mit Bianca (Binea) und Arndt (Mr.Rail) von Literatwo (meine Güte haben die viele Namen :-) ) verabredet. Ob es eine gute Idee war, mich in die Passagierliste der „Titanic“ einzutragen, werde ich wohl erst am 15.4.2012 erfahren. Ich hoffe, meine Bordkarte bringt Glück und wir gehen nicht unter ;-)
Aber mit meinem Mann und Arno Strobel und den ganzen anderen lieben Menschen, die ebenfalls an Bord sind, kann ja eigentlich nichts schief gehen, oder?
Arno habe ich natürlich zu seinem neuen Projekt „Der Sarg“ ausgequetscht. Wie einige von euch vielleicht wissen, spielt ein von mir erschaffener Charakter darin eine kleine Rolle. Ein bisschen hat er mir auch schon verraten, aber ich bin total gespannt. 
Die junge Dame rechts neben Arno ist Peggy Salomo, Verlegerin vom Leipziger Buchverlag.
So, und nun bin ich ein wenig traurig, weil ich von unseren Gastgebern Bianca und Arndt, die uns ganz lieb in ihrer Buchwelt aufgenommen haben, kein ordentliches Foto habe.
Anschließend war ein kurzes Treffen mit Gabriella Engelmann geplant. Im vorigen Jahr sind wir uns das erste Mal über den Weg gelaufen und hatten beschlossen, das dieses Jahr zu wiederholen. Schön war‘s. Sieht sie nicht niedlich aus in ihrem Rotkäppchenoutfit?
Gleich danach war Gerd Ruebenstrunk an der Reihe. Einige seiner Bücher habe ich ja vorab gelesen, und das hier war unser erstes Treffen :-) Bei Kaffee und einem Zigarettchen draußen in der Sonne hat er mir so einiges über seine anstehenden Projekte verraten. Ihr könnt gespannt sein. Vielen Dank, lieber Gerd, für Dein Vertrauen.
(So ernst, wie es auf diesem Foto aussieht, war unser Gespräch aber eigentlich gar nicht)
Er hier hat mir sehr gut gefallen ...                                                          ... oder diese beiden


oder sie ...





Auf dem Weg zu einer weiteren Veranstaltung ist mir, besser gesagt meinem Mann, Cornelia Travnicek über den Weg gelaufen, die mir meine Ausgabe von „Chucks“ signiert hat. Da habe ich mich sehr drüber gefreut, denn eigentlich war in dieser Richtung nichts geplant, aber weil man ja nie wissen kann, hatte ich das Buch in weiser Vorausschau dabei.  Zufall oder hellseherische Fähigkeiten??? Manche nennen mich auch
 „Das Orakel“ ;-)
Die Veranstaltung zu der ich unterwegs war, war diese hier:

Jana Trautmann von Leser-Welt.de wagte sich auf die große Bühne und sie hat das wirklich ganz toll gemacht. Es gab viel interessantes zu erfahren; z.B. wie Verlage und Autoren zu Blogs und Rezensionen stehen.
Der Abend auf dem Messegelände neigte sich dem Ende zu und weiter ging es zu einem eher ungewöhnlichen Ort. Auf den Südfriedhof - gleich neben dem Völkerschlachtdenkmal. 
Dort hat Francesc Miralles aus seinem Buch „Retrum“ vorlesen lassen, während er selber für die musikalische Untermalung sorgte. Robert Köhler hat wirklich super schön gelesen - tolle Stimme.

Den Sonntag sind wir dann ganz entspannt angegangen. Fast ohne Termine, und eigentlich auch ohne Fotos zu machen, mal schauen, wo es uns hin verschlägt.
Jennifer Benkau und Daniel Westland standen aber noch auf dem Plan.












Gelandet sind wir unter anderem „natürlich“ auf der Fantasy-Insel, wo es dann doch noch zwei Fotos gab. Farancesc Miralles habt ihr sicher erkannt und rechts sitzt Robert Köhler mit der schönen Stimme :-)
Jennifer Benkau haben wir uns dann auch noch mal zu Gemüte geführt :-)
So, und eigentlich wollten wir dann spätestens gegen 15.30 die Heimreise antreten - weil, der Weg ist ja weit - sind dann aber noch im Digitalen Wohnzimmer beim Bloggertreffen von Leser-Welt.de hängen geblieben. (Die Tage habe Spuren hinterlassen) ;-)


Hach, es war schön und ich freue mich auf die nächste Messe.
Nicht dass ich es vergesse:
Besonders gefreut hat mich auch, dass ich endlich mal Stephie von Lies und Lausch.de und Katy, eine Forenbekanntschaft, „in echt“ kennen lernen durfte.
So, das war im Groben mein Messewochenende. Ich hoffe, die Bilder gefallen euch ein bisschen und vielleicht trifft man sich ja auf der nächsten Messe :-)
Liebe Grüße
MacBaylie


Freitag, 23. März 2012

Schwarze Schwäne - Daniel Westland



 Schwarze Schwäne - Daniel Westland





Broschiert: 366 Seiten
Verlag: Script5 (März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3839001400
Preis: 12,95 €
Thriller zum Nachdenken
Kurzbeschreibung:
Daniel Westlands Heldin ist die 22 jährige Studentin Jennifer, die aufgrund ihrer Tätigkeit bei der RISK, einer Organisation, die weltweit Risikoforschung betreibt, eine schreckliche Entdeckung für die gesamte Menschheit macht. 
Anfangs ist sie sich dessen jedoch gar nicht bewusst. Erst als sie mit ihrer Recherche, die unter anderem auch mit der tödlich verlaufenden Krankheit, die ihr diagnostiziert wurde, zu tun hat, dem Konzern GlobalENJ zu nah auf die Pelle rückt, gerät der Stein ins rollen. Sie wird verfolgt und in ihrer Wohnung, die sie mit ihrem Zwillingsbruder Jonas zusammen bewohnt, wird eingebrochen. Da sie sich absolut keinen Reim darauf machen kann, was so wichtig und interessant an ihr oder ihrem Bruder sein könnte, recherchieret sie noch intensiver und will jetzt erst recht herausfinden, was dahinter steckt.  
Meine Meinung: 
Das Szenario, das Daniel Westland beschreibt ist gar nicht so weit hergeholt und könnte theoretisch überall auf der Welt so, oder so ähnlich, gerade jetzt in diesem Moment geschehen. 
Konzerne, die nur auf Profit aus sind, koste es was es wolle, haben wir schon zur Genüge; und auch, dass sie uns mit ihren Öko- und Bioprodukten, die oft gar nicht so öko und bio sind, wie man uns glauben machen möchte, die Absolution der Naturverbundenen erteilen um unser Gewissen zu beruhigen - uns ruhig zu stellen, ist nichts Neues. Aber wie weit ist jeder Einzelne bereit diese weitreichenden Gedanken zuzulassen?
Daniel Westland hat genau diese Thematik beschrieben und einen spannenden Thriller daraus gemacht.
Jennifers Todesurteil ist quasi unterschrieben und sie hat sogesehen nicht wirklich viel zu verlieren. Was sollte sie davon abhalten, nicht jedes Risiko einzugehen, um wenigstens für ihren Bruder und all die anderen die Welt zu retten? Und da ihr nicht all zu viel Zeit bleibt, schreitet die Story rasant voran.
Das mag teilweise etwas unrealistisch wirken, wenn man jedoch den Druck, der auf Jennifer lastet berücksichtigt, ist es durchaus nachvollziehbar.
Auch die Stellen, die sich um wissenschaftliche Erklärungen drehen und die ein bisschen an die „Sendung mit der Maus“ erinnern (für die der Autor auch schon tätig war) haben ihre Berechtigung. Viele Begriffe, Aktionen und Hintergründe müssen auch für den Leser deutlich gemacht werden, der sich nicht täglich mit Ökologie, Biochemie, Medizin oder Konzerngebaren beschäftigt, und den Lerneffekt oder zumindest das aufmerksam machen hierbei, gerade in einem Buch für Jugendliche und junge Erwachsene, sollte man nicht unterschätzen. Deshalb konnte ich in diesem Fall auch über die ein oder andere Wiederholung hinwegsehen.
Mir hat „Schwarze Schwäne“ sehr gut gefallen. 
Aber für Jonas und Prof. Koch muss ich trotzdem ein Blümchen abziehen, die waren mir eindeutig zu blass und oftmals haben sie sich nicht so verhalten, wie ich es, anhand ihrer Darstellung, von ihnen erwartet hätte. 
David, Jennifers Jugendfreund hat auch noch einen dicken Rüffel verdient, aber das kann ich hier leider nicht erklären, denn es betrifft das Ende der Geschichte.

Das Cover finde ich übrigens sehr gelungen - gefällt mir sehr gut.
Fazit:
Ein spannendes und wirklich interessantes Buch, das den Leser inspiriert sein Weltbild zu überdenken; und das deutlich macht, dass jede Entscheidung und jede Zufälligkeit etwas nach sich zieht, dass man auf den ersten Blick gar nicht vorhersehen, berechnen oder erfassen kann.  



Bewertung

Mittwoch, 21. März 2012

Fische füttern - Fabio Genovesi




Fische füttern - Fabio Genovesi



Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover); 
Auflage: 1 (16. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3785724453
Originaltitel: Esche Vive
Preis: 19,99 €





Kurzbeschreibung:
Fiorenzo träumt von der großen Liebe und will mit seiner Band berühmt werden. Tiziana hat nach einem Studium im Ausland hochfliegende Pläne. Mirko ist ein Ass auf dem Rennrad und macht sich Hoffnungen auf eine Profikarriere. In einem kleinen Dorf in der toskanischen Provinz treffen die drei durch einen Zufall aufeinander und erleben einen Sommer, der ihr Leben für immer verändern wird. Mit Humor, Ironie und Weisheit zeigt Fabio Genovesi, wie seine Helden ihren Platz im Leben finden. Er erzählt von Freundschaft, erster Liebe und Enttäuschung, von Musik, Radsport und Angelei - und davon, dass die besten Dinge oftmals gerade dann geschehen, wenn man sie am wenigsten erwartet.
Meine Meinung:
Hier habe ich mal auf die Kurzbeschreibung des Verlags zurückgegriffen, denn ich finde sie (ausnahmsweise) sehr passend, auch wenn man sich im Vorfeld nicht wirklich vorstellen kann, was auf einen zukommt.
Fabio Genovesi beschreibt liebevoll, unkonventionell, ironisch und mit einer guten Portion Humor das Leben seiner Protagonisten im kleinen Dorf Muglione, ohne dabei die traurigen und alltäglichen Aspekte zu vergessen oder zu verunglimpfen. 
Wir erfahren, wie Fiorenzo in jugendlichem Leichtsinn seine Hand verliert, wie Tiziana, die eigentlich den Absprung aus dem „miefigen“ Dorf geschafft hatte, wieder zurück kehrt und wie Mirko der kleine, zugezogene Rad-Champion auf der Suche nach sich selbst ist.
Mit beeindruckenden Sätzen wie z.B.:“Wo ich bin, sind Engel blind, aber verdammt noch mal, ich bin nicht kaputt zukriegen.“(eine Aussage von Fiorenzo) hat mich der Autor eigentlich überzeugt. Der Schreibstil ist bewegend und regt zum Nachdenken an - das aber auf eine unbeschreiblich unbeschwerte, teilweise auch subtile Art. Es gibt weitere wunderschöne Metaphern, die ihr aber selber entdecken solltet.
Anhand vieler Kleinigkeiten wird das Temperament und die Mentalität der Bewohner dieses kleinen fiktiven Dorfes anschaulich und deutlich. 
Wenn z.B. die „Alten“ sich im Jugendzentrum treffen, weil dort eh keine Jugendlichen auftauchen, oder sie sich mit ausgedachten Geschichten bei der Presse wichtig machen, um sich den langweiligen Alltag zu versüßen.
Alles greift letztendlich ineinander und ergibt am Ende des Buches einen Sinn.
Besonders gut hat mir das Verhältnis von Fiorenzo zu Mirko gefallen. Das war wirklich ein schwieriges Unterfangen, aber es ist dem Autor gelungen, beide glaubwürdig erscheinen zu lassen und den Figuren das ganz gewisse Etwas zu verleihen. All zu viel möchte ich an dieser Stelle aber nicht über die beiden verraten.

Fazit:
Italienisches Dorfleben wie ich es mir vorstelle. Liebevoll, aufmüpfig, mit vielen lauten, aber auch ganz viele leisen Tönen. 


Bewertung

Montag, 19. März 2012

Neuvorstellung



Es gibt wieder eine schöne Blogger-Aktion vom Loewe Verlag.
Dieses wunderschöne Buch wird demnächst erscheinen und ihr habt die Möglichkeit ein Exemplar vorab zu ergattern.
Was ihr dafür machen müsst?
Ganz einfach, einen Bericht auf eurem Blog erstellen, den Trailer, der wirklich super schön geworden ist und die Webseite von Amy Plum vorstellen.
Auf dieser Webseite gibt es übrigens noch einige Überraschungen.
Dann schickt ihr eine Mail mit eurer Blog-Adresse an: facebook@loewe-verlag.de

Ich bin sehr gespannt auf das Buch und würde mich sehr gerne von der Nacht verzaubern lassen :-)
Schaut euch doch mal den Trailer an und stöbert auf Amy Plums Webseite - es lohnt sich.

Liebe Grüße
MacBaylie







Chucks - Cornelia Travnicek


Hallo liebe Leser,
frisch von der Leipziger Messe wieder zu Hause eingetroffen, geht es heute weiter mit einer Rezension zu einem wunderbaren Debüt-Roman.
Wie es zu der Signatur, die ihr weiter unten sehen könnt, gekommen ist, verrate ich in meinem kleinen Messebericht, der hoffentlich Mitte bis Ende der Woche fertig sein wird.
Liebe Grüße
MacBaylie


Chucks - Cornelia Travnicek


Broschiert: 192 Seiten
Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt (5. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3421045263
Preis: 14,99 €

Auf der Rückseite des Buches zu finden:
"Mae trägt kämpferische Locken und Jeans, die mehr aus Loch denn Stoff bestehen.
Ihr Leben ist wild und bunt, sie ernährt sich von Dosenbier und kennt sich aus mit Molekülen und Metaphysik, mit dem Leben, dem Tod, und wie man gegen das Vergessen angeht."


Meine Meinung:
Das ist im Prinzip nur ein Bruchteil der Mae, die wir im Debütroman von Cornelia Travnicek kennen lernen dürfen. Mae ist so viel mehr, auch wenn sie selbst sich dessen nicht immer bewusst ist. Sie sucht, findet, verwirft und lernt.
Mae ist zugegebenermaßen kein einfacher Charakter, aber mit ein bisschen Verständnis absolut liebenswert. Sie wirkt teilweise hart wie Krupp-Stahl und ist dabei so verletzlich wie  Schmetterlingsflügel.

Ihr Leben ist aber auch alles andere als leicht. In jungen Jahren verliert sie ihren älteren Bruder an gefräßige Krebszellen, ihre Eltern kommen verständlicher Weise damit nicht klar und vergessen darüber hinaus, dass sie ja eigentlich auch noch eine Tochter haben, ihr Zuhause löst sich auf, wie es doch wünschenswerter Weise die Krebszellen ihres Bruders hätten tun sollen. Besonders schlimm für Mae war sicherlich auch, dass sie sich nicht richtig von ihrem Bruder verabschieden konnte. Einzig ein Paar rote Chucks sind ihr von ihm geblieben. Das alles ist nicht nur für junge Menschen schwer zu verkraften. Da sind extreme Ausbrüche quasi vorprogrammiert.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut bezaubernd. Mit ganz wenigen Worten gelingt es ihr so viel mehr zu erzählen, als andere es in seitenlangen Ausführungen nicht zu schaffen scheinen. Und im gleichen Atemzug verbindet sie poetische Abschnitte mit zarten Metaphern und knallharten Wahrheiten. Sie bringt den Leser dazu gleichzeitig zu schmunzeln, zu weinen und zu lachen. So ging es mir jedenfalls.
Man sollte allerdings nicht den Fehler begehen und das Buch in Windeseile hintereinander weg lesen, obwohl die Story eigentlich danach schreit. Man sollte sich ein bisschen Zeit nehmen und wirklich aufmerksam sein, denn viele kleine versteckte, oder besser gesagt, unscheinbar wirkende Hinweise, münden in wertvolle Aufklärungen.
Fazit:
Ich bin sehr froh, dass ich mir dieses Buch gekauft habe.
Es ist emotional, kämpferisch, liebevoll, poetisch, aufrüttelnd. Ein Buch, das nachhallt und dem Leser den Raum zu eigenen Gedanken schmackhaft macht.



Bewertung