Mittwoch, 29. Februar 2012

Schattenblüte 2 Die Wächter - Nora Melling


Schattenblüte 2 Die Wächter - Nora Melling




Broschiert: 320 Seiten

Verlag: Rowohlt Polaris (1. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3862520107
Preis: 14,95 €


Kurzbeschreibung:
Ein uralter Kampf. Eine unsterbliche Liebe. Silvester in Berlin. Noch einmal sind Luisa und Thursen zurückgekehrt in den Wald. Dorthin, wo ihre Liebe begann, als Thursen noch ein Werwolf war. Luisa möchte den Tod ihres Bruders hinter sich lassen, endlich wieder glücklich sein. Doch die Vergangenheit holt sie ein: Während überall ausgelassen gefeiert wird, stoßen sie auf eine übel zugerichtete Leiche. Thursen weiß sofort: Dafür ist einer der Wölfe aus seinem alten Rudel verantwortlich. Während er immer öfter im Wald verschwindet, bleibt Luisa allein zurück. Dann lernt sie Elias kennen. Ist ihre Liebe zu Thursen stark genug? Luisa ahnt nicht, dass Thursen und Elias ein schreckliches Geheimnis verbindet ...
Meine Meinung:
Beginnen möchte ich heute mit der Aufmachung des Buches.
Hach, es ist wieder wunderschön dieses Cover. Ich muss gestehen, dass ich mir den ersten Teil der Trilogie „Schattenblüte - Die Verborgenen“ (meine Rezi dazu findet ihr hier) erstmal nur des Covers wegen gekauft habe. 
Wie gesagt auch dieses Cover ist traumhaft. Ein bisschen stört es mich aber, dass es kein einheitliches Format gibt. Teil 1 ein Soft-Hardcover, welches sich total toll anfühlt, und nun gibt es „nur“ eine broschierte Ausgabe. *heul* Warum ist das so?
Okay, das ändert nichts am Inhalt, aber trotzdem finde ich sowas ärgerlich.
Nun aber zur Geschichte:
Luisa war im ersten Teil ja streckenweise ziemlich anstrengend, was ich jetzt gar nicht negativ bewerten möchte - ich mag ja Charaktere, die schwierig sind und die nicht den ersten Preis im Friede-Freude-Eierkuchen-Tanz gewinnen wollen. Hier im zweiten Teil ist Luisa merklich erwachsener geworden. Sie bleibt sich jedoch weiterhin treu und kämpft für das, was sie für richtig hält. Auch wenn sie zeitweise mal in andere Versuchungen geführt wird. 
Ob das immer alles so hinhaut, verrate ich natürlich nicht. 
Thursen hingegen gibt sich dieses Mal eher noch etwas depressiver. Zwar ist er jetzt wieder ein Mensch, aber so richtig kann er sein Wolfsein nicht abschütteln. Dafür gibt es natürlich einen triftigen Grund ... -jaja, jetzt kommt es wieder - aber den werde ich selbstverständlich auch nicht verraten :-)
Dann taucht auch noch Elias auf. Er gehört zur Gruppe der ... 
... och menno, mir fällt es diesmal wirklich schwer eine halbwegs interessante Rezension zu schreiben ohne zu viel auszuplaudern.
Naja, jedenfalls heißt der Titel ja „Die Wächter“, also ist ja irgendwo klar, dass es Wächter geben muss, ne ;-)
So, und genau das war es, was mich am Anfang hat stutzen lassen. Da taucht also Elias auf und ich dachte: Oh mein Gott, wie will Nora Melling jetzt auch noch "diese Wesen" in die Geschichte verknüpfen. Das kann nicht gut gehen. Als dann auch noch einige Kapitel mit reichlich vielen Vergleichssätzen aufgetaucht sind, dachte ich: Okay, das war‘s jetzt. Aber weit gefehlt. Die Vergleichssätze wurden weniger, der altbekannte Schreibstil hat die Buchseiten zurückerobert und es war wunderschön. Alles passte zusammen.
In diesem Teil gibt es zum ersten mal zwei Perspektiven. Einmal horchen wir in Luisas Kopf hinein und dann steht auch noch Elias mit seinem Denken und seinen Gefühlen bereit. Und wenn ich einen Wunsch äußern dürfte, würde ich im nächsten Teil gerne mal in Thursens Gedanken Mäuschen spielen.
Ihr dürft euch auf Liebe, Freundschaft, Kampf, Eifersucht, Unsicherheit und eine Menge Vertrauen und Durchsetzungsvermögen freuen ...
... und auf einen dritten und letzten Teil :-)
Fazit:
Ein wirklich gelungener zweiter Teil, mit vielen neuen Aspekten, der den Wunsch nach Teil drei eindeutig anfacht.
Für mich eine Steigerung von 4 auf 4,5 Blümchen; damit ich für den Schluss noch die 5 Blümchen frei habe. Ich bin mir sicher, Nora Melling bekommt das hin.



Bewertung

Dienstag, 28. Februar 2012

Mein böses Herz - Wulf Dorn



Mein böses Herz - Wulf Dorn


Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: cbt (27. Februar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570160954
Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Preis: 16,99 €               
Kurzbeschreibung:
Ein abgründiges Verwirrspiel um dunkle Geheimnisse – und die Angst vor dem »Bösen« in der eigenen Seele
Was tust du, wenn du nicht mehr weißt, was Realität ist und was Fantasie? 
Seit dem Tod ihres Bruders wurde Doro von Halluzinationen verfolgt, aber eigentlich dachte sie, das in den Griff gekriegt zu haben. Doch als sie mit ihrer Mutter aufs Land zieht, scheint die neue Umgebung erneut etwas in ihr auszulösen. Stimmen verfolgen sie. Und eines Nachts sieht Doro in ihrem Garten einen Jungen: verstört, abgemagert, verzweifelt. Der Junge bittet sie um Hilfe – und ist dann verschwunden. Wenig später erfährt Doro, dass er schon vor ihrer Begegnung Selbstmord begangen hat. Doro kann nicht glauben, dass sie sich den Jungen nur eingebildet hat. Doch die Suche nach der Wahrheit wird schnell zum Albtraum. Und tief in Doros Seele lauert ein dunkles Geheimnis ...
Meine Meinung:
Wow, was für ein spannendes Buch.
„Mein böses Herz“ gehört wirklich in die Kategorie: Einmal in die Hand genommen und nicht weglegen, bis der Punkt auf der letzten Seite die Geschichte beendet.
Auch in seinem ersten Jugendthriller weiß der Autor bravourös zu überzeugen. 
Mit einem recht einfachen und unscheinbar wirkenden Schreibstil zieht er die Leser in eine psychologische Tiefe, der man sich nicht mehr entziehen kann, hat man sich erst darauf eingelassen. 
Doro, die Protagonistin wächst einem so schnell ans Herz, und ihr Zustand lässt einem gar keine andere Möglichkeit, als sich mit ihr verbunden zu fühlen und mit ihr mitzufiebern, alles könnte sich doch noch für sie zum Positiven wenden. Wenn man das bei dem, was sie erleben musste und muss überhaupt so nennen kann. 
Sie schwankt zwischen Realität und Halluzination, traut sich selbst nicht mehr über den Weg. Kein Wunder, denn Wulf Dorn hat ihre Einbildungskraft so detailliert und glaubwürdig beschrieben, dass auch der Leser die ein oder andere Gänsehaut überstehen muss und ständig zweifelt.
Mir hat Doros Charakter ausgesprochen gut gefallen und ich konnte mir Weißgott sehr gut vorstellen, wie sie sich gefühlt haben muss, als ihre kleine heile Welt zusammengebrochen ist.
Auch die anderen Figuren, über die ich gar nicht so viel sagen möchte, denn hier sollte sich jeder sein eigenes Bild machen, haben mir sehr gut gefallen. Zwar blieb hier einiges wirklich nur an der Oberfläche, aber um Doros Geschichte zu erzählen, hatte das keinerlei negative Auswirkungen, ganz im Gegenteil. Egal, ob es um Julian, seinen Vater, David oder Doros Mutter ging, sie hatten alle ihre Ecken und Kanten und passten hervorragend in Doros „Welt“. 
Zum Ende kann ich natürlich gar nichts sagen, außer dass es für die meisten Leser sicher eine große Überraschung sein wird.
Witzig fand ich, dass man in „Mein böses Herz“ auch einem altbekannten Protagonisten aus anderen Wulf Dorn Büchern begegnet ist.
Fazit:
Heute bediene ich mich beim Fazit mal ganz dreist am ersten Satz der Kurzbeschreibung, denn besser hätte ich es wirklich nicht ausdrücken können:
Zitat: Ein abgründiges Verwirrspiel um dunkle Geheimnisse – und die Angst vor dem »Bösen« in der eigenen Seele. Zitat Ende. 



Bewertung

Montag, 27. Februar 2012

Neuzugänge


Hallo
Frisch bei mir eingetroffen :-) Eigentlich ja schon am Freitag (Okay, wenn es Fisch gewesen wäre, wäre er jetzt schon alt und nicht mehr frisch), aber leider bin ich nicht eher dazu gekommen davon zu berichten.
Das Buch sieht in Wirklichkeit noch viel, viel schöner aus, als auf den Bildern und weil ich nicht wusste, wie ich es euch am besten zeigen kann, habe ich es mal von allen Seiten fotografiert. Aber leider kann das Bild dem Original trotzdem nicht gerecht werden.




Ganz besonders habe ich mich aber über die persönliche Signierung gefreut. 




Euch allen einen schönen Start in die neue Woche
Liebe Grüße
MacBaylie

Sonntag, 26. Februar 2012

Die Landkarte der Zeit - Félix J. Palma


Die Landkarte der Zeit - Félix J. Palma 



Gebundene Ausgabe: 720 Seiten

Verlag: Kindler; Auflage: 2 (17. September 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3463405773
Preis: 24,95 €


Wow, was soll ich sagen ... Félix J. Palma hat der „Zeitmaschine“ ein neues, fantastisches Leben eingehaucht. Er hat uns die Erinnerung gegeben, und ihr den Raum, den sie verdient hat. Vielen Dank dafür!
Ich gebe zu, dass ich das Buch von Wells (bisher) nicht gelesen habe, aber wie oft ich den Film - das Original von 1960 - schon gesehen habe, kann ich gar nicht mehr zählen. Meine kleine Schwärmerei sei mir verziehen, denn hier geht es ja um Palmas Buch: „Die Landkarte der Zeit“

Ganz zu Anfang hatte ich leichte Schwierigkeiten mit der recht ausufernden Schachtelsatz-Erzählweise. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, wo Herr Palma mich hinführen möchte und im 19. Jahrhundert war ich gedanklich noch nicht angekommen. 
Andrew jammert vor sich hin und kann sich einfach nicht entscheiden, bis er sich dann schließlich doch entscheidet, nie wieder etwas entscheiden zu müssen. Sprich, er will sich das Leben nehmen.
Im Nachhinein finde ich das wieder ziemlich niedlich, denn die Theatralik passt wie Faust aufs Auge in dieses Theater. Aber im ersten Moment des Lesens war ich doch leicht genervt und dachte, hoffentlich geht das jetzt nicht über 700 Seiten so weiter. 
Ich kann nur jedem empfehlen, der den Anfang eventuell ebenfalls langatmig oder gar langweilig finden sollte - lest unbedingt weiter, es lohnt sich!
Das kuriose an dem Buch ist, unter anderem aber auch, dass es immer mal wieder solche Szenen geben wird, die einen verzweifeln, stöhnen oder mit den Augen rollen lassen. Und kurz bevor man versucht ist das Buch aus der Hand zu legen passiert genau das, was man nicht erwartet und man ist wieder mitten drin und denkt sich: Wie macht dieser Kerl das nur, immer im richtigen Moment da zu sein und einen erneut einzufangen? Teilweise glaubte ich sogar ein leises höhnisches Lachen hören zu können. 
„Die Landkarte der Zeit“ ist ein riesiges Überraschungsei. Nur die Schokolade muss man sich selber besorgen. (In meinem Fall waren das etliche Rollen Rolo von Macintosh, die heute von Nestle sind. Die Zeit bleibt eben doch nicht stehen) ;-) Man kann mit den Figuren spielen, mit ihnen rätseln, spekulieren, sie hassen, auseinandernehmen und wieder zusammensetzen, und weil man mindestens hundert Mal seine Meinung ändert, geht man noch mal zum Supermarkt und kauft Nachschub an Schokolade.
Ich mag gar keine einzelnen Szenen benennen und weiter darauf eingehen (außerdem sind es viel zu viele und wenn man einmal anfängt ... ), denn ich denke es ist für den Leser wesentlich aufregender alles selber auspacken zu dürfen. 
Hinterher mit anderen Lesern darüber zu reden ist ohne Frage ein weiteres Highlight. Denn es gibt genug Stoff zum diskutieren, spekulieren und auf- oder abklären.
Für dieses Buch sollte man sich unbedingt Zeit nehmen ... ganz besonders für den Schluss, auch wenn es da extrem schwer fällt, weil man endlich wissen möchte/muss was nun wirklich hinter allem steckt. Keinesfalls sollte man auch nur ein einziges Wort überlesen, denn genau das würde am Ende fehlen, und der Punkt, der die Geschichte abschließt würde unsichtbar bleiben.
Ich für meinen Teil war begeistert. Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das meine Fantasie derart in Wallung versetzt hat. Das war Gehirnjogging bis in die hintersten Windungen, Massage, Marter, Euphorie ... und Spaß. 
Und auf seine ganz eigene Weise sogar sehr romantisch :-)



Bewertung

Donnerstag, 23. Februar 2012

Blogwerbung



Hallo
heute möchte ich mal Werbung für Patchoulis Bücherwelt machen.
Da sie mit zu meinen ersten Leserinnen gehört und ihr Blog wirklich sehr schön ist, und sie nun auch noch ein tolles Gewinnspiel anbietet, ist es an der Zeit die Buschtrommeln zu aktivieren, damit noch mehr Leute auf dieses Blog aufmerksam werden.
Schaut doch mal vorbei und habt Spaß :-)
Liebe Grüße
MacBaylie


Beastly - Alex Flinn


Hallo und guten Morgen
Heute möchte ich mal wieder was für meine Rezensionsschublade tun. Ich habe gesehen, dass bei  Autoren von A-Z , einige Buchtaben noch sehr verwaist aussehen. Das werde ich nun nach und nach ändern :-) 

Beastly - Alex Flinn



Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus); Auflage: 6 (12. Mai 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3833938443
Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Preis: 12,99 €




Gelungenes Facelifting  
Heute muss ich noch mal eine zuckersüße Meinung zu einem zuckersüßen Buch schreiben. Ich habe Beastly  in einem durch  gelesen, und hach, es war absolut niedlich und überhaupt - ich liebe Märchen!
Alex Flinn hat der Geschichte von „Die Schöne und das Biest“ auf sehr liebevolle Art ein neues und modernes Kleid verpasst. 




Kurzbeschreibung:
Kyle Kingsbury ist eine Bestie, die nachts durch New York streift - ein hässliches Monstrum. Doch Kyle war nicht immer so. Er war mal ein Junge, mit dem jeder andere gerne getauscht hätte, ein gutaussehender, reicher und bei vielen Mädchen beliebter Kerl. Doch er war auch arrogant, eingebildet und überheblich. Zur Strafe wurde er dazu verflucht, dieses grässliche Biest zu sein – jetzt kann nur noch die Liebe diesen Fluch brechen.
 "Ich bin eine Bestie. Eine Bestie. Kein Wolf oder Bär, kein Gorilla oder Hund, sondern eine entsetzliche Kreatur mit aufrechtem Gang – ein Wesen mit Reißzähnen und Klauen. Aus jeder Pore sprießen mir Haare. Ich bin ein Monster. Du glaubst wohl, ich erzähle Märchen? Falsch. Ich lebe in New York. In der Gegenwart. Ich bin keine Missbildung, bin nicht krank. Aber ich werde für immer so bleiben – bin ruiniert – es sei denn ..."


Meine Meinung:
Auf der ersten Seite dachte ich noch: Was ist das? Ein Chat? Hatte ich bei der Kurzbeschreibung etwas durcheinandergebracht? Aber die Seite war noch nicht ganz zu Ende gelesen, da fand ich es schon klasse. Eine tolle Idee. Ein Chat (Selbsthilfegruppe) für außerordentliche (altbekannte) Wesen. Die kleine Meerjungfrau, die meint den Mann ihres Lebens gefunden zu haben, und für ihren Glauben an die wahre Liebe ein großes Risiko eingehen will. Der Bär, der mit Schneeweißchen und Rosenrot anbandelt oder der Prinz, der in Froschgestalt auf den Tasten rumhüpft und sich unter anderem über die Feuchtigkeit in seinem Tümpel beklagt. Der ist übrigens total schnuffig - seine Fehler, die er beim Schreiben macht sind absolut Frosch-like ;-)
Die Beschreibung von Kyle finde ich sehr gelungen. Dadurch, dass er seine Geschichte aus der Ich Perspektive heraus selber erzählt, erfährt man sehr viel über ihn, was leider nicht immer für ihn spricht. Ein arroganter, eitler Fatzke, der sich über Papas Kreditkarte definiert. Gerade hier haben mir aber die feinen, leisen Töne, die zwischendurch immer einen kleinen Hoffnungsschimmer entfachen, ihn ein bisschen anders aussehen lassen, als er sich in Wirklichkeit gibt, sehr gut gefallen.
Zu den anderen Personen, die ebenfalls absolut passend und lebendig gezeichnet sind, möchte ich eigentlich gar nicht viel schreiben. Die Geschichte an sich ist ja größtenteils bekannt und die kleinen Überraschungen möchte ich nicht vorwegnehmen.
Ich kann nur sagen, dass Beastly sehr einfühlsam, emotional und märchenhaft geschrieben ist. Und das in einem sehr passenden Schreibstil, der mich erst losgelassen hat, als ich auf der letzten Seite angekommen war.
Natürlich wird es zeitweilig sehr romantisch und auch ein bisschen kitschig, aber wo, wenn nicht in einem Märchen, haben gerade solche Elemente ihre Daseinsberechtigung?
Nicht zu vergessen: Das Cover!!! Das spricht ja wohl eindeutig für sich. Düster, romantisch und märchenhaft schön. *schwärm*

Fazit:
Ein Jugendbuch nicht nur für Jugendliche. (Die Botschaft, die transportiert wird geht alle an) :-)
Alle Märchenliebhaber und hoffnungslose Romantiker, egal welchen Alters, werden an diesem Buch ganz sicher ihre Freude haben und einen wunderschönen Lesetag verbringen.


Bewertung


Montag, 20. Februar 2012

Ein Strandkorb für Oma - Janne Mommsen


Hallo Liebe Leser
Leider musste ich ein wenig umdisponieren. "Gebannt" von Veronica Rossi habe ich noch mal kurz ins Regal verbannt. Dafür rückt jetzt "Mein böses Herz" an dessen Stelle, denn die Leserunde beginnt schon morgen. Des Weiteren habe ich ja noch die Leserunde zu "Fische füttern", die allerdings über 4 Wochen verteilt läuft - der Anfang gefällt mir schon mal sehr gut, mal was völlig anderes. Und zu guter letzt bin ich ja auch noch mit dem "geheimen Buch" beschäftigt, das ein bisschen mehr Zeit in Anspruch nimmt.
So, und weil mich gerade das mächtige Gefühl, dass ich reif für die Insel bin, übermannt, gibt es heute eine sommerliche Inselrezension aus meiner Rezi-Schublade.
Ich wünsche euch einen schönen Montag :-)
Liebe Grüße
MacBaylie

Ein Strandkorb für Oma - Janne Mommsen






Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: rororo; Auflage: 3 (1. Juli 2011)
Sprache: Deutsch
SBN-13: 978-3499256868
Preis: 8,99 €





Reif für die Insel? Dann auf zum Urlaub daheim ;-)

Kurzbeschreibung:
Janne Mommsen entführt den Leser auf die Nordsee-Insel Föhr. Dort leben Sönke und Maria seit einem Jahr und genießen die Inselruhe. Nachdem Sönke aber zugesagt hat, seine minderjährige Cousine Jade in den Ferien bei sich aufzunehmen, ist es vorbei mit der Ruhe. Die süße kleine Jade von damals hat sich in ein waschechten, übel gelaunten Grufti verwandelt. Einzig die Oma, die ebenfalls auf Föhr lebt, scheint Zugang zu dem bockigen Teenager zu haben. Mag sein, dass es daran liegt, dass auch Oma immer sonderbarer wird. Halt  ein bisschen tüdelig.
Nicht, dass diese Unruhe schon alles wäre. Nein, es gibt auch noch einen spektakulären Kriminalfall aufzuklären. Und zu allem Überfluss taucht auch noch Marias Exfreund auf. Lest selbst :-)
Meine Meinung:
Das Cover zum Buch gefällt mir außerordentlich gut. Es ist absolut passend und eigentlich ist darauf schon die ganze Geschichte zu sehen :-)
Der Schreibstil von Janne Mommsen ist erfrischend leicht - luftig und sommerlich - zu lesen. Der Autor gibt einem das Gefühl mitten in der Geschichte zu stecken, und keinesfalls ist man als Urlauber auf der Insel. Die wenigen aber aussagekräftigen Beschreibungen, lassen einen glauben, dass man sich dort auskennt. Man fühlt sich wohl. In den meisten Fällen ist einem ja ein bisschen unwohl, wenn man auf relativ kleinem Raum lebt, wo sich jeder kennt. Hier aber hat alles gepasst. Man hat sich gegenseitig geholfen und einander vor den ungebetenen Nichtinsulanern beschützt - auch, wenn keiner wusste, was wirklich geschehen ist. Das hat mir gut gefallen.
Der Kunstdiebstahl wurde mir zwar ein wenig zu einfach aufgelöst, aber eigentlich ging es in erster Linie ja auch gar nicht darum, sondern mehr um das Leben und den Zusammenhalt von Familien und Inselbewohnern. 
Jade entwickelt sich auf der Insel prächtig und sie lernt eine ganze Menge über das Leben. Tja, und Oma ist einfach nur zuckersüß. Die Lösung, die sie für sich gewählt hat und die schlussendlich ganz einfach war, hat mir besonders gut gefallen. Da konnte man die familiären Diskussionen über eine Einweisung in ein Altenheim, die wahrscheinlich irgendwann mal in jeder Familie stattfinden, schnell wieder vergessen. Das war meiner Meinung nach der traurigste Part in dieser Geschichte, der aber glücklicherweise auch nicht einfach ausgespart oder verharmlost wurde.
Fazit:
Ein wirklich nettes Sommerbuch mit viel Witz, Humor und einer ganzen Portion Wahrheit.
Auch hilfreich gegen Winterdepressionen :-)



Bewertung

Samstag, 18. Februar 2012

Neuzugänge

Hallo meine lieben Leser!

Nach einer ziemlich unangenehmen Woche habe ich heute ein paar wunderbare Neuzugänge zu verzeichnen. Ich habe mich riesig gefreut.




Anfang der Woche kam schon "Mein Böses Herz" von Wulf Dorn an. Dieses Buch habe ich zur Leserunde bei "Lies und Lausch" bekommen. Ich danke dem Lies und Lausch Team dafür und freue mich schon sehr auf diese Leserunde.

Dann trudelte noch mein Gewinn von der Fanpage  "Cassia & Ky" "Die Flucht" bei mir ein. Auch auf dieses Buch freue ich mich ganz besonders, denn "Die Auswahl" hat mir wirklich gut gefallen.

Von Bastei Lübbe habe ich dann noch das Manuskript: "Fische füttern" von Fabio Genovesi erhalten. Auch hier wird es eine Leserunde geben. Die Leseprobe fand ich sehr erfrischend und total interessant.

Als letztes Schmankerl um nicht zu sagen Sahnebonbon, hatte ich heute morgen den zweite Teil der Schattenblüte-Trilogie: "Die Wächter" im Briefkasten. Hier gilt mein ganz herzlicher Dank Nora Melling - warum könnt ihr unten selber sehen :-)
Dieses Buch enthält ganz am Schluss in der Danksagung sogar noch eine ganz besondere Überraschung für mich :-) Das war wirklich eine super super schöne Überraschung und auch dafür danke ich Nora ganz herzlich. Oh Mann, ich wiederhole mich, aber ich bin ein bisschen von den Socken. Nach der Woche, ein wahrer Jungbrunnen :-)




So, und nun hoffe ich auf eine neue, bessere Woche - obwohl es gleich schon mit dem ersten von 4 Nachtdiensten losgeht :-(
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
Eure
MacBaylie


Donnerstag, 16. Februar 2012

Julischatten - Antje Babendererde - Hörbuch



- Antje Babendererde -
Julischatten
Hörbuch

Audio CD: 4 CD  
Gesamtspielzeit: 04:54:29
Verlag: JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH (9. Februar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3833729300
Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Buch erschienen im Arena Verlag
Preis: 19,99 €
Kurzbeschreibung:
Sim heißt eigentlich Simona und will um jeden Preis auffallen. Und das tut sie wie ein bunter Hund im Reservat Pine Ridge im Nordwesten der USA, mit ihren merkwürdigen kurzen Haaren, ihren verrückten Klamotten und dem schiefen Lächeln. Doch als sie die unzertrennlichen Freunde Jimi und Lukas kennenlernt, ändert sich etwas für sie. Denn der blinde Lukas zeigt ihr eine ganz neue Sicht auf die Welt und auf sich selbst, und in den attraktiven Jimi verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch die Dinge in Pine Ridge sind nicht so, wie sie scheinen. Während die Ereignisse sich überschlagen, muss Sim erkennen, dass sie sich für einen der beiden Jungen entscheiden muss.
Meine Meinung:
Zur Geschichte möchte ich eigentlich nur sagen: Typisch Antje Babendererde! :-)
Aber das wird wohl einigen Lesern nicht ausreichen.
Das war mein erstes „Hörbuch“ von Antje Babendererde und es hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich Anfangs so meine Probleme mit der Stimme von Inga Reuters hatte. Das liegt aber nicht unbedingt an Inga Reuters selber, denn gelesen hat sie wirklich sehr gut. Ich habe irgendwie ein ganz persönliches Problem mit Frauenstimmen (vielleicht liegt es an meinen Ohren) aber die meisten sind mir einfach zu „schrill“.  
Den Schluss habe ich übrigens gestern Abend in der Badewanne gehört und nicht mal bemerkt, dass das Wasser immer kälter wurde. Brrrr.., aber es war doch so spannend.
Zurück zur Geschichte. Wiedermal ist es Antje Babendererde gelungen eine wunderbare, in sich stimmige, Geschichte zu schreiben. 

Besonders gut gefällt mir immer, dass auch die eher unromantischen Dinge, die in den Reservaten stattfinden erwähnt werden. Dort gibt es eben nicht nur, oder wirklich nur selten, die Friede-Freude-Eierkuchen-Geschichten. Wie auch, wenn man Menschen eine Lebensweise aufzwingt, für die sie nicht geschaffen sind, und sie dann auch noch in ihrem Elend allein lässt. So erfahren wir auch hier, dass das Leben im Reservat alles andere als Erfüllend ist. Drogen, Alkohol, Prostitution und selbst vor Mord schreckt man nicht zurück, wenn man sich in die Enge getrieben fühlt.

Sim ist meiner Meinung nach wunderbar beschrieben. Sie ist jung, fühlt sich missverstanden, ungeliebt und unglücklich, kann mit niemandem über ihre Probleme reden und verfällt dem Alkohol. Erst im Reservat findet sie ein bisschen Ruhe, und etwas später auch Selbstvertrauen. Mich hat fasziniert, mit wie viel Einfühlungsvermögen die Autorin Sim hat lebendig werden lassen, sie ihre Emotionen und ihre Gefühle erleben lässt. Dabei werden auch ihre Fehler nicht ausgespart - obwohl ich es nicht wirklich Fehler, sondern lieber Unerfahrenheit nennen möchte.
Auch Sims Tante, bei der sie 6 Wochen im Reservat lebt, muss unbedingt erwähnt werden. Die ist einfach nur klasse. Sie begegnet Sim mit der notwendigen Aufmerksamkeit und versucht dennoch, sich nicht all zu tief in Sims Gefühlswelt hineinzudrängen. Sie versteht es, die wahre Simona hinter dem Vorhang hervorzulocken, ganz ohne Druck auszuüben. 
Über Jimi und Lukas könnte ich ganz viel, möchte ich aber gar nichts sagen, jedes Wort wäre eines zuviel. Was es mit den beiden Jungs auf sich hat müsst ihr selber herausfinden.
Fazit:
Eine wunderschöne, tiefgründige, aber auch traurige Geschichte. Unbedingt empfehlenswert.


Bewertung

Mittwoch, 15. Februar 2012

Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick - Jennifer E. Smith



Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick 
 Jennifer E. Smith
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551582737
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Preis: 16,90 €


Kurzbeschreibung:
Wieso muss ausgerechnet Hadley von New York nach London fliegen, um der Trauung ihres Vaters mit Charlotte, dieser Frau mit dem schrecklichen Akzent, beizuwohnen? Alles, wirklich alles, wäre ihr im Moment lieber als das. Und so kommt es, dass sie, vielleicht durch eine göttliche Fügung, oder auch nur ihrer Schusseligkeit wegen, ihren Flug um genau 4 Minuten verpasst. Unglücklicherweise bekommt sie aber noch einen Platz im nächsten Flugzeug, so ist an Flucht leider nicht zu denken.
Ziemlich genervt hockt sie also am Flughafen und versucht ihre Klaustrophobie in den Griff zu bekommen, und die gleiche Schusseligkeit, die sie ihren Flug hat verpassen lassen, beschert ihr am Flughafen das Vergnügen, diesen Jungen kennenzulernen. Als einige Sachen aus ihrem Rucksack fallen, hilft er ihr beim Einsammeln. 
Sind es seine strubbeligen Haare, sein seltsam melancholisch scheinendes Wesen oder vielleicht der Puderzuckerfleck auf seinem blauen Hemd, dass ihn so interessant macht?
Drei Stunden Wartezeit und sieben Stunden Flugzeit bleiben ihnen um sich eventuell näher kennenzulernen.
Meine Meinung:
Jennifer E. Smith hat eine wirklich liebenswerte Geschichte zu Papier gebracht.
Bei dem Titel ist man geneigt anzunehmen, dass es sich um die typische Liebesschnulze handeln wird, die man schon hundertfach gelesen hat. Aber weit gefehlt.  Die Autorin schafft es, die Protagonisten erstaunlich authentisch daherkommen zu lassen. Egal ob es die Dialoge sind, die Gedanken von Hadley oder die Aktivitäten der beiden jungen Leute - alles wirkt ehrlich und absolut nachvollziehbar. Hier kommen wirkliche Gefühle zutage.
Die Autorin hat exzellentes Einfühlungsvermögen bewiesen indem sie behutsam Sensibilität, Wut, Trauer, Machtlosigkeit beschrieben hat.
Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, weil ich es einfach nicht mehr weglegen konnte. Es hat unheimlichen Spaß gemacht Hadley und Oliver auf ihrem Weg nach London zu begleiten und zu sehen, wie „schnell“ es manchmal gehen kann ein wenig erwachsener zu werden.
Fazit:
Eine bezaubernde Story, die aufzeigt, dass das Leben manchmal viel einfacher sein könnte, wenn man Probleme nicht totschweigen, sondern drüber reden würde. Und, dass man auch mal über seinen Schatten springen muss, um das Licht sehen zu können.



Bewertung

Dienstag, 14. Februar 2012

Ice - Hüter des Nordens - Sarah Beth Durst



Ice - Hüter des Nordens - Sarah Beth Durst

Ice - Hüter des Nordens
Einzelband
Autor: Sarah Beth Durst
Ausgabe: broschiert mit Klappe, Trade Paperback
Seiten: 320
Originaltitel: Ice
ISBN: 978-3-8025-8602-6
Verlag: Lyx
Preis: 12,99 €
Kurzbeschreibung:
Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird ...
Meine Meinung:
Ehrlich gesagt war ich mir im Vorfeld bei diesem Buch nicht so sicher, denn sprechende Tiere, in diesem Fall ein Eisbär, rutschen schnell in den Bereich Kitsch ab. Die Autorin führt den Leser aber gleich zu Anfang, über die Erzählungen von Cassies Großmutter, in eine zauberhafte Märchenwelt, sodass hier nicht von Kitsch die Rede sein kann. Ich denke hier erinnert sich jeder, der früher von seiner Oma Märchen erzählt bekommen hat, gerne an seine eigene Kindheit zurück.
Die Geschichte spielt überwiegend im ewigen Eis, was gerade wunderbar in unsere Jahreszeit passt.
Cassie ist eine patente junge Frau, die eigentlich nichts anderes kennt, als die Forschungsstation, in der sie aufgewachsen ist, damit aber durchaus glücklich ist. Diese Forschungsstation ist aber auch schon so ziemlich der einzige Part, der in der Moderne spielt. Der überwiegende Teil der Story ist dann doch eher märchenhaft. 
Nachdem sie mehr und mehr begreift, dass die alten Geschichten Wirklichkeit sind und es für gewisse Dinge eben doch keine wissenschaftliche Erklärung gibt, kann sie sich auch voll und ganz darauf einlassen, was sie allerdings auch muss, denn es passiert etwas, das ihr Leben ein weiteres Mal durcheinander wirbelt. 
Dazu möchte ich aber gar nichts verraten, denn es wäre wirklich schade um den Überraschungseffekt.
Das Buch ist in drei Abschnitte aufgeteilt. Zum einen die Vorgeschichte und Kennenlernphase. Dann gibt es einen Mittelteil, worüber ich inhaltlich natürlich nichts sagen kann, der aber den größten Teil der Geschichte einnimmt, und den relativ kurzen Schlussteil.
Hier muss ich gestehen, dass ich mir ein Gleichgewicht der Abschnitte gewünscht hätte, denn der Anfang und das Ende hätten ein bisschen ausführlicher sein können, während im Mittelteil doch einige Wiederholungen hätten wegfallen dürfen.
Mir fällt es bei diesem Buch wirklich sehr schwer eine aussagekräftige Meinung zu Papier zu bringen, denn jedes Wort über den näheren Verlauf, wäre eines zu viel, dabei gäbe es so viel zu berichten. 
Aber dennoch möchte ich noch kurz die anderen Wesen erwähnen, denen man in der Geschichte begegnet. Hier sollte man nicht mit den oft beschriebenen Superwesen rechnen. Egal ob es Polarfüchse, Wale, Meerjungfrauen, Baumwesen, unscheinbare Nager oder Eulen sind. Alle haben ihre spezielle Aufgabe und werden passend, und absolut nicht klischeehaft, beschrieben. Am besten hat mir jedoch die Interpretation der Trolle gefallen, die mich wirklich sehr überrascht haben. 
Nicht zu vergessen, das wunderschöne Cover, welches die Geschichte mit einem traumhaft schönen Bild bereichert.
Fazit:
Eine märchenhafte Geschichte, die Liebe, Durchhalte- und Durchsetzungsvermögen, Vertrauen und Seelenverwandtschaft auf eine bezaubernde Weise beleuchtet. 
Von mir eine unbedingte Leseempfehlung für Märchenfans und andere Fantasyliebhaber.



Bewertung

Sonntag, 12. Februar 2012

Neuzugänge

Gestern sind gleich zwei neue Bücher und ein Hörbuch bei mir eingetroffen *freu*






Gebannt. Unter fremdem Himmel
Veronica Rossi
Text von Veronica Rossi
Einbandgestaltung von Carolin Liepins
Aus dem Amerikanischen von Franca Fritz / Heinrich Koop
Getrennt durch zwei Welten, geeint im Überlebenskampf, verbunden in unendlicher Liebe.
Die siebzehnjährige Aria lebt in einer Welt, die perfekter ist als die Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, die realer ist als jede Perfektion und in der wilde Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. Aria will ihre verschollene Mutter wiederfinden, Perry ist auf der Suche nach seinem Neffen, an dessen Entführung er sich die Schuld gibt. Aria versucht, vor Perry zu verbergen, dass ihre Gefühle ihm gegenüber sich wandeln. Doch Perry hat dies längst schon entdeckt, aber nicht nur bei Aria, auch bei sich selbst. In diesem ersten Band ihrer Trilogie schreibt Autorin Veronica Rossi über große Gefühle und tödliche Abenteuer, über Mut und Sinnlichkeit und über eine Heldin, die ihre Stärke entdeckt. Dieses Buch ist zutiefst romantisch und packend und so aufregend, dass man es nur schwer aus der Hand legen kann vor Ungeduld, zu erfahren, wie es auf der nächsten Seite weitergeht!




Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick 
von Jennifer Smith
Gebundene Ausgabe
Hadley könnte sich wirklich etwas Schöneres vorstellen, als auf der Hochzeit ihres Vaters Brautjungfer zu spielen. Dass sie dann allerdings ihr Flugzeug verpasst und erst einmal auf dem überfüllten New Yorker Flughafen festsitzt, hat sie dann doch nicht gewollt. Und genauso wenig hatte sie vor, sich ausgerechnet hier unsterblich zu verlieben: in den Jungen mit den verwuschelten Haaren und dem Puderzucker auf dem Hemd, der wie sie nach London muss. Hadley bleibt genau eine Fluglänge Zeit, um sein Herz zu gewinnen ...




Antje Babendererde
Interpret: Inga Reuters
Gesamtspielzeit: 04:54:29
Sim heißt eigentlich Simona und will um jeden Preis auffallen. Und das tut sie wie ein bunter Hund im Reservat Pine Ridge im Nordwesten der USA, mit ihren merkwürdigen kurzen Haaren, ihren verrückten Klamotten und dem schiefen Lächeln. Doch als sie die unzertrennlichen Freunde Jimi und Lukas kennenlernt, ändert sich etwas für sie. Denn der blinde Lukas zeigt ihr eine ganz neue Sicht auf die Welt und auf sich selbst, und in den attraktiven Jimi verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch die Dinge in Pine Ridge sind nicht so, wie sie scheinen. Während die Ereignisse sich überschlagen, muss Sim erkennen, dass sie sich für einen der beiden Jungen entscheiden muss.

Das gleichnamige Buch ist im Arena Verlag erschienen. 



Vielen Dank an Oetinger, Carlsen und Jumbo :-)


Freitag, 10. Februar 2012

Das Skript - Arno Strobel



Das Skript - Arno Strobel





Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 2 (13. Januar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596191031
Preis: 8,99 €





Kurzbeschreibung:
Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautor Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf grausige Weise neu zu schreiben. So erhofft er sich die Aufmerksamkeit für sein Werk, die es seiner Meinung nach verdient hat. Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen nachgestellt haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen 
Ein Entführungsfall, ein Serienkiller und ein Hauptverdächtiger mit beängstigender Phantasie: Brutal raffiniert erzählt Arno Strobel eine furchterregende Geschichte mit doppeltem Boden.
Meine Meinung:
Für mich war das „bis jetzt“ mein bester Strobel. :-)
Bei „Der Trakt“ hatte ich einige Dinge, die mich doch zum Teil sehr gestört haben, bei „Das Wesen“ war es schon weniger (überwiegend der Schluss - besser gesagt, die Art und Weise der Auflösung) aber ich war fest davon überzeugt, dass Herr Strobel auch diese Kleinigkeiten noch würde ausmerzen können. Yes! Nun ist es soweit und die 5 von 5 Blümchen sind ihm sicher.
Ich frage mich nur gerade, wenn das so weitergeht mit der Steigerung, ob ich für „Der Sarg“(wo ja mein Dagger mitspielen darf) dann noch ein Extrablümchen aus dem Boden stampfen muss. Vielleicht sollte ich schon mal daran basteln :-)
Zurück zum Buch.
Diesmal hat wirklich alles gepasst. Der Schreibstil ist, wie immer, wunderbar flüssig, sodass man das Buch eigentlich in einem durchlesen „könnte“, wären da nicht noch andere Verpflichtungen, die sich einem dummerweise immer wieder in Erinnerung rufen.
Absolut spannend finde ich die Buch in Buch-Geschichte, die hier beschrieben wird (Der „sogenannte“ doppelte Boden). Sogar das Cover wurde bestens eingebaut. In diesem Moment, als es erwähnt wurde konnte man beinahe schon ein leichtes Unbehagen in den Händen fühlen, da man halt gerade eben dieses Buch darin hielt. Brrrr...
Die Geschichte an sich ist sehr schlüssig und es bleiben am Ende keine Fragen offen. Bei der Vielzahl an Personen, die zurecht in den Focus der Ermittler geraten sind, wirklich eine bemerkenswerte Leistung. 
Die beiden Ermittler Matthiessen und Erdmann waren mir auch äußerst sympathisch. Sie hatten beide ihre kleinen Problemchen, diese wurden aber nicht exzessiv in den Vordergrund gestellt. Man konnte sie wirklich gut kennen lernen (auch ein Schachzug von Herrn Strobel, denn die beiden lernten sich auch gerade erst kennen) und ab einem gewissen Zeitpunkt, konnte man als Leser anhand einer Geste einschätzen, was gerade in ihnen vorging.
Was mir an den beiden noch ganz besonders gut gefallen hat, kann ich leider hier nicht erwähnen ohne neuen Lesern den Lesespaß zu nehmen. Mir kam diese Entscheidung aber sehr gelegen. Diejenigen, die das Buch gelesen haben, werden vielleicht wissen was ich meine.
Auch der Schluss war dieses Mal ganz nach meinem Geschmack. Da wurde nichts totgeredet oder mysteriös aufgeklärt. Sehr gut!
Fazit:
Bisher mein bester Strobel. Unglaublich spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung - nicht „nur“ für Psychothriller- oder Krimifans.



Bewertung



Getaggt





Sarah von Lesen bildet hat mich getaggt und ich versuche mal meine "Pflicht" zu erfüllen ;-)


Wie es funktioniert:

1| Verlinke die Person, die dich getaggt hat.
2| Beantworte die Fragen die dir gestellt worden sind.
3| Tagge anschließend 11 weitere Leute.
4| Gib den Leuten Bescheid die getaggt wurden.
5| Stelle 11 Fragen an die, die getaggt wurden. 



Und das sind meine Fragen: 

1. Wie bist du zum Lesen gekommen?
Spontan würde ich sagen durch die Schule ;-) Dann ging es eine lange Zeit nicht, wegen Problemen mit den Augen und nun (hab mir die Augen lasern lassen) geht es endlich wieder. :-) Und das ist sooo schön!

2. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Weil die liebe Sarah mir gut zugeredet hat :-)

3. Welches ist dein aktuelles Buch?
Bis eben war es noch "Das Skript" von Arno Strobel. Fange jetzt mit "Ice" von Sarah Beth Durst an.

4. Was wirst du als nächstes Lesen?
Das entscheidet sich spontan.

5. Dein Higlight aus 2011?
"Der Märchenerzähler" von Antonia Michaelis.

6. Auf welche Bücher freust du dich in diesem Jahr?
Ganz dolle auf "Dark Canopy"

7. Das letzte Buch, das in deinem Postkasten lag?
Das Hörbuch von Antje Babendererde "Julischatten"

8. Wie findest du Leserunden?
Klasse. Ich nehme auch an vielen teil.

9. Liest du Querbeet oder nur bestimmte Genres?
Querbeet. Historisches nicht ganz so gerne.

10. Hast du einen Lieblingsautor (Lieblingsautorin)?
Nicht wirklich.

11. Welche Buchverfilmung gefällt dir am besten?
Herr der Ringe


Hier kommen MacBaylies Fragen:

1. Wie viele Bücher besitzt du?
2. Wo liest Du am liebsten?
3. Hast Du ein absolutes Lieblingsbuch?
4. Wie viele Bücher liest Du im Monat?
5. Kaffee oder Tee? Oder beides?
6. Was war bisher dein schönster Urlaubsort?
7.Hast Du Haustiere? Wenn ja, welche?
8. Führst Du Buch über Deine Bücher?
9. Hast Du schon mal ein Buch doppelt gekauft, weil Du vergessen hattest, dass Du es schon besitzt?
10. Gibt es eine Jahreszeit, in der Du besonders viel oder wenig liest?
11. Welches Buch liest Du gerade und welches folgt diesem?



Ich gebe dann mal weiter an :

... doch doch, ich kann bis 11 zählen  ;-)  aber 11 Leute - das war mir einfach zu viel. Tzz... :-)

Ich wünsche euch viel Spaß mit den Antworten und mit dem beantworten der neuen Fragen.
Liebe Grüße
MacBaylie