Montag, 31. Dezember 2012

Schattengrund - Elisabeth Herrmann

Hallo liebe Leser,
nun habe ich es doch noch geschafft die Die Rezi zu Schattengrund zu schreiben :-)


Schattengrund - Elisabeth Herrmann


Quelle:Verlag



Broschiert: 416 Seiten
Verlag: cbt (12. November 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570161269
ISBN-13: 978-3570161265
Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 14,99 €


Kurzbeschreibung (Verlag):
Wie ein Flüstern im Sturm ...

Schattengrund. Als die 17-jährige Nicola das Haus ihrer verstorbenen Tante erbt, ahnt sie nicht, wie bedeutsam dieser Name für sie wird. Es ist ein einsames Haus in einem abgelegenen Dorf, in dem sie als Kind oft zu Gast war. Ein Haus, in dem die Vergangenheit schlummert. Und ein Haus, das Nicos Eltern auf keinen Fall annehmen wollen. Als die Eltern das Erbe stellvertretend für ihre Tochter ausschlagen, reißt Nico heimlich aus, um Schattengrund wiederzufinden. Und kaum hat sie die Schwelle übertreten, da scheint eine lange verdrängte Wahrheit nach ihr zu greifen. Wie konnte sie das alles bloß vergessen? Die knarrenden Treppen, den staubigen Dachboden – und das Mädchen, mit dem sie hier immer gespielt hat? Fili, ihre allerbeste Freundin. Ihre Seelenschwester. Ihre tote Freundin. Ein grauenhaftes Verbrechen hat die Mädchen damals auseinander gerissen. Aber Nico kann ihren eigenen Erinnerungen nicht trauen. Und der Täter von damals ist noch immer im Dorf.

Meine Meinung:
Mit „Schattengrund“ hat Elisabeth Herrmann uns nach „Lilienblut“ nun schon den zweiten sehr spannenden Jugendthriller beschert.
Die Spannung ist, meiner Meinung nach, hier noch anhaltender als in Lilienblut, obwohl mir Lilienblut auch schon super gut gefallen hat.
Mit Nico hat die Autorin eine liebenswerte junge Frau erschaffen, die sich durch  Mut, Neugierde und Durchhaltevermögen auszeichnet. Und wenn sie von einigen Lesern als teilweise naiv mit Drang zum unüberlegten Handeln bezichtigt wird, kann ich dem so nicht zustimmen. Sie erfährt bröckchenweise seltsame Dinge die irgendwas mit ihrer Vergangenheit zu tun haben, da finde ich es durchaus legitim auch mal unkonventionelle Wege einzuschlagen um dem ganzen auf den Grund zu gehen.
Als Leser wird man durch die verschiedensten Ereignisse und Wendungen in die Irre getrieben bis man letztendlich jeden verdächtigt. Um das alles noch zu steigern hat die Autorin sich etwas ziemlich Cleveres ausgedacht, was ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten werde.
Eigentlich möchte ich gar nichts weiter verraten, außer, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat und ich es auch Lesern empfehlen kann, die das jugendliche Alter schon überschritten haben.

Fazit:
Spannend bis zur letzten Seite. Ein Buch mit einem schwierigen Thema in dörflicher „Idylle“.

Kleine Anmerkung:
Das Lektorat hätte ich mir etwas aufmerksamer gewünscht.


Bewertung

1 Kommentar:

  1. Das Lektorat war vor allem im letzten Teil zunehmend unaufmerksam. Nichts desto trotz handelt es sich um ein sensibles Thema, das Beachtung finden sollte.

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