Sonntag, 21. Oktober 2012

Nur 6 Tage - Philip Webb


Nur 6 Tage - Philip Webb


Quelle: Carlsen Verlag

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag 
Auflage: 1 (April 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551520313
ISBN-13: 978-3551520319
Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Preis: 16,95 €


Kurzbeschreibung:
Cass lebt mit ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder Wilbur in London. Sie überleben nur, weil sie Räumer sind. Räumer haben die Aufgabe die Stadt nach einem Artefakt zu durchsuchen, von dem sich die neuen Herrscher Londons Reichtum und das ewige Leben erhoffen.
Auf der Suche nach ihrem Bruder lernt Cass Peyto kennen. Er ist ein seltsamer Geselle und passt so gar nicht in diese Welt. Zudem taucht auch noch Erin auf. Sie und Peyto gehören zusammen, aber niemand weiß, woher sie eigentlich kommen.
Gemeinsam machen die vier sich auf um das Artefakt zu suchen, ohne zu wissen, ob es das wirklich gibt und was es damit auf sich hat.

Meine Meinung:
Irgendwie konnte das Buch mich nicht überzeugen.
Die Idee an sich fand ich gar nicht mal schlecht, aber die Umsetzung hat mir gar nicht gefallen. 
Wie die meisten Dystopien beginnt auch „Nur 6 Tage“ mit einem Krieg. Übrig bleiben die Sieger, in diesem Fall sind es „russische“ Besatzer, die sich einige Bewohner als Arbeitskräfte halten. 
In welchem Jahr wir uns befinden wird nicht erwähnt.
Damit nicht zu viele Bewohner übrig bleiben haben diese neuen Besatzer London mit Biowaffen entvölkert, damit keine Gebäude beschädigt werden und sie ungehindert nach dem Artefakt suchen können.
Im Gegensatz zu Wilbur glaubt Cass nicht wirklich an dieses Artefakt.
Als plötzlich Peyto und Erin auftauchen ändert sich das und eine wilde Jagd beginnt.

Den Schreibstil fand ich persönlich nicht schön. Man konnte zwar flüssig durch die Seiten gleiten, aber mich hat es schon gestört, dass Cass sprachlich überwiegend primitiv dargestellt wurde. Meiner Meinung hätte man durchaus ein besseres Stilmittel finden können, um ihr bisheriges, recht beschwerliches, Leben zu untermauern.
Ihrem Bruder Wilbur ging es schließlich auch nicht besser, aber bei ihm wurde auf diesen Sprachtyp verzichtet.

Dystopie mit Science Fiction zu mischen hat mir hingegen sehr gut gefallen, obwohl der Autor auch hier das Rad nicht neu erfunden hat. Einige Elemente kamen mir doch sehr bekannt vor.


Fazit:
Von der Idee her nicht schlecht, aber sprachlich hatte ich mir in jedem Fall mehr versprochen.


Bewertung

Kommentare:

  1. Mich konnte das Buch auch überhaupt nicht überzeugen. Der Sprachstil war sehr störend und die Handlung etwas flach. Schade, denn die Ideen waren nicht die Schlechtesten...
    Einen schönen Sonntag! LG

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    1. Eigentlich fand ich das total schade, denn die Idee war wirklich gut.
      Liebe Grüße
      MacBaylie

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  2. Ich muss sagen mir ging es ganz ähnlich. Mir gefiel die Sprache im Buch auch überhaupt nicht. Schön, dass es anderen auch so geht.
    LG Meggie

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    1. Ich glaube bei diesem Buch ging es sehr vielen Lesern so.

      Liebe Grüße
      MacBaylie

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