Montag, 15. Oktober 2012

Buchmesse FaM 12.10.12


Buchmesse Frankfurt 2012 / Tag 1 von 2

Am Freitag den 12.10.2012 habe ich mich zusammen mit meinem Mann auf den Weg nach Frankfurt gemacht.

Nach ersten Orientierungsproblemen auf dem Messegelände - mir geht es jedes mal so, dass ich noch Leipzig im Kopf habe und ständig in die falsche Richtung laufe (kennt das jemand von euch?) - haben wir uns als erstes mit Tanja Geyer von „lesenundmehr“ getroffen. Hier noch mal einen lieben Dank an Tanja dafür, dass sie mich noch auf den letzte Drücker zur BdB-Bloggertour am Samstag überredet hat :-) Der Bericht dazu folgt später.




Jutta Wilke
Gleich im Anschluss haben wir dann Jutta Wilke, die ich schon von der Wohnzimmerlesung zu „Wie ein Flügelschlag“ bei Stefanie Leo kannte, getroffen. Weil ich wusste, dass sie da sein würde, hatte ich natürlich ihr neuestes Werk „Schwarz wie Schnee“ im Gepäck, welches sie mir signiert hat. Vielen Dank, liebe Jutta :-)







Sina Beerwald
Dann ging es, husch husch, zum Heyne Stand, wo ich ein Date mit Sina Beerwald hatte. Bei einem spontanen Facebook Gewinnspiel von Sina hatte ich in detektivischer Kleinarbeit ein paar Holzstühle auf Sylt ausfindig gemacht und ein Exemplar von „Hypnose“ gewonnen. Irgendwann schaue ich mir Sylt vielleicht auch mal live und in Farbe an ;-) 
Das Treffen war sehr herzlich und ich behaupte einfach mal, Sina Beerwald hatte wirklich eine Menge Spaß daran, ganz viele Leser und Blogger persönlich kennen zu lernen.




Wulf Dorn
Als Schmankerl kam noch hinzu, dass Wulf Dorn auch gerade dort rum stand. In Leipzig hatten wir uns leider ganz knapp verpasst, aber nun hat es endlich geklappt und das auch noch ganz unverhofft. Ich liebe Überraschungen :-)
Und weil ich natürlich kein Buch zum Signieren von ihm dabei hatte, habe ich mich kurzfristig entschlossen ein Signaturbuch ins Leben zu rufen und es von Wulf Dorn eröffnen zu lassen. In weiser Voraussicht befand sich ein passendes Büchlein in meinem Rucksack.  





Oliver Uschmann
Weiter ging es dann bei Oliver Uschmann, der aus seinem Buch „Log Out“ gelesen hat. Seine Bücher, und auch die Art, wie er sie präsentiert, sind immer etwas ganz Besonderes. Leider kommt seine unkonventionelle Art, die sich auch in den Charakteren seiner Bücher wieder findet, nicht bei allen Lesern so gut an, was ich gar nicht verstehen kann. Aber wie heißt es so schön? Man kann es nicht jedem recht machen. Ich persönlich habe immer sehr viel Spaß (und viele Erinnerungen) bei Uschmanns Geschichten :-) Man muss wohl doch schon mal eine Nacht im finstersten Wald, weitab von Wanderwegen und Lichtquellen verbracht haben, um ihn und seine Protagonisten verstehen zu können ... 
... oder Festivalbesucher sein ;-) 
Dazu aber mehr am Ende dieses Berichts, denn am Abend gab es noch eine zweite Lesung von Oliver Uschmann im Frankfurter „Nachtleben“.



Gabriella Engelmann
Anschließend haben wir Gabriella Engelmann getroffen, die mir eine virtuelle Tasse Seeluft überreicht hat - sie war vor kurzem auf Sylt und hatte mir Nordseeluft versprochen :-)
Obwohl, ganz so virtuell war es dann gar nicht, denn sie hat mir eine hübsche luftige Tasse in mein Büchlein gezaubert :-)
Begegnungen mit Gabriella sind einfach immer zauberhaft. Und ein bisschen unheimlich - sie wusste auf anhieb, dass es inzwischen unser drittes Treffen war. Hut ab!


Ursula Poznanski stand als nächstes auf dem Plan. 




Heike Eva Schmidt
Auf dem Weg dorthin wurden wir jedoch unverhofft von einer freundlichen Dame „angesprungen“ und quasi genötigt einen Schlehenlikör zu vertilgen :-) Vielen Dank noch mal dafür, denn der Likör war wirklich super lecker und außerdem wurde ich an ein Buch erinnert, das ich schon beinahe wieder vergessen hatte. Auf irgendeinem Blog - mir fällt leider der Name gerade nicht ein - hatte ich was über „Schlehenherz“ von Heike Eva Schmidt gelesen und es hörte sich sehr interessant an. Werde ich auf jeden Fall noch lesen. Noch mal danke fürs Ansprechen!






Ursula Poznanski
Nun aber zu Ursula Poznanski:
Bei ihrer Lesung war es erwartungsgemäß wieder sehr voll. Da ich aber schon das Hörbuch von „Die Verratenen“ kannte, war es nicht ganz so schlimm, dass man nicht alles verstehen konnte. Die Schlange zum Signieren war natürlich dementsprechend lang, sodass es dieses mal leider nicht mit einer Signatur geklappt hat. 
Wir hatten doch keine Zeit! 
Aber immerhin habe ich schon „Erebos“ und Saeculum“ signiert zu Hause im Schrank stehen.








Sebastian Fitzek
Warum wir keine Zeit hatten? Ich hatte noch ein "Date" mit Herrn Fitzek, den ich bis dahin noch nie live gesehen hatte. Herr Tsokos hätte eigentlich auch dort sein sollen, aber er musste eiligst weg, um noch rechtzeitig bei der Geburt seines Kindes dabei zu sein ... Nabelschnur durchschneiden ... abgeschnitten :-) 
Also fand das Interview „nur“ mit Sebastian Fitzek statt. Er hat sich aber wacker geschlagen. 
Gerne hätte ich an diesem Tag auch noch Arno Strobel getroffen, dann wäre das „Olper Trio“ perfekt gewesen. Als Sebastian Fitzek, Wulf Dorn und Arno Strobel in Olpe gelesen haben, musste ich leider Arbeiten und konnte nicht dabei sein. Man kann eben nicht alles haben ;-) 





Dann habe ich, dank dem sicheren Auslöser-Finger meines Mannes, auch noch ein paar Impressionen für euch :-) Alleine hätte ich wohl nur Wackelbilder ... oder gar keine - irgendwie vergesse ich immer Fotos zu machen :-( 

Essen und Trinken muss auch sein


Büro :-)





















Schnitzkunst

Eule mit Heiligenschein

















Da fühlt man sich sehr klein :-)









Großer böser Wolf
















Als wäre das alles nicht schon genug gewesen, hatte ich auch noch ein sehr nettes Gespräch mit Gerd RuebenstrunkBei leckerem Cappuccino haben wir über Neuerungen, Planungen und alles Mögliche, was ich jedoch noch nicht verraten darf, geplaudert.
Im Januar wird es dann dazu eine Überraschung auf meinem Blog geben. :-)

Außerdem haben wir an diesem Tag auch endlich mal einige andere liebe Blogger getroffen. Z.B. ChrischiD und Natalie77, und Steffi von Lies und Lausch (die wir in Leipzig schon kennen lernen durften) flitzte auch mal kurz um uns herum. 
MacBaylie, Namen und Gesichter?  ... das passt irgendwie nicht ganz zusammen :-( Falls ich irgendjemanden übersehen, vergessen oder sonst was angetan oder nicht angetan habe, meldet euch einfach. Ich bin sicherlich an ganz vielen von euch vorbei geflitzt ohne es zu wissen. Asche auf mein Haupt!

So, das war unser erster Tag (Freitag) auf der Buchmesse. Wir hätten uns noch viel, viel mehr anschauen können, wenn denn die Zeit ausgereicht hätte. Schade eigentlich, aber es war ein wunderbarer Tag.
Der Bericht von Samstag folgt dann spätestens in den nächsten Tagen. Denn ob ich es morgen schon schaffe, kann ich nicht versprechen.

Jetzt hätte ich beinahe die Lesung von Oliver Uschmann am Abend im Frankfurter "Nachtleben" vergessen. 
Da ging es um das gemeine Festivalleben. :-)
Um 19 Uhr sollte es losgehen, was sich aber etwas verzögert hatte, weil Herr Uschmann ein Problem mit seinem Mietwagenschlüssel und der Parkgarage hatte. Allein die Geschichte dazu war schon ein Knaller. 
Auf jeden Fall hatten wir noch einen schönen Abend mit Punk, Metall und Bier :-) 
Bebilderte Festivalgeschichten, bei denen es viel zu Lachen gab, haben unseren Messetag zur vollen Zufriedenheit beendet.
Fotos habe ich dazu leider keine, weil irgendwann mal Schluss sein musste mit der Schlepperei ;-)


Liebe Grüße
MacBaylie



Kommentare:

  1. Was für'n schöner Blogbeitrag zur Messe.
    Danke und lieben Gruß
    Barbara

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    1. Freut mich, dass es Dir gefallen hat.
      Der Samstag folgt demnächst :-)

      Liebe Grüße
      MacBaylie

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  2. Oh, ein toller Beitrag . . . da werde ich ja gleich noch neidischer . . . doch dieses Jahr war mein Sohn einfach noch zu klein. Aber nächstes Jahr möchte ich unbedingt auch dabei sein.
    Ist dein Signier-Büchlein schon voll geworden? ;-) gute Idee

    lG Favola

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    1. Wie wäre es denn im März mit Leipzig? ;-)

      Nein, voll ist mein Büchlein noch lange nicht ... aber ich arbeite dran :-)

      Liebe Grüße
      MacBaylie

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    2. Hm, sehr gerne, doch Leipzig ist ein bisschen gar weit weg . . . ich wohne ja in der Schweiz . . .

      lG Favola

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  3. Was für ein opulenter Beitrag und wie schon im Frühjahr reich und bunt bebildert.
    Vielen Dank für's neidisch machen *lach* und das gefühl, definitiv zur falschen Zeit krank zu sein.

    Naja, ich hoffe dann auf den Herbst 2013 und freu mich, dass Du eine erlebnisreiche , wenn auch anstrengende Zeit in Frankfurt hattest :)

    LG Morgaine

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    1. Ich hoffe, es geht Dir inzwischen wieder besser?
      Wie sieht es denn im März mit Leipzig aus - da könnten wir uns doch wieder treffen :-)

      So anstrengend fand ich es gar nicht.

      Liebe Grüße
      MacBaylie

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    2. Naja, ich bin immer noch mehr oder weniger lang an die Couch gefesselt und muss erstmal das MRT jetzt in ein paar Tagen abwarten. Endlich kommt dann Licht in'S Dunkel.

      Leipzig wird wohl nächstes Jahr eher nicht klappen (wenn dann ganz, ganz spontan), denn das ist die Zeit, in der Thomas Abgabe/Verteidigung für's Diplom hat und wir jetzt noch gar nicht planen können, wer, wo, wann usw. Dafür müssen wir ja dann auch Urlaubstage wieder "wegplanen"

      Ich werde also spontan sehen, ob wir uns sehen. ;o)
      Aber bis dahin sollte die Sache mit dem Bein schon mal geklärt/geheilt sein :D

      LG Morgaine

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  4. Guten Morgen,

    Dein Bericht gefällt mir wirklich gut. Ich hatte ja leider nur Samstag Zeit und konnte somit Sebastian Fitzek von meiner Liste streichen. Den hätte ich nämlich auch sehr gern endlich mal persönlich kennengelernt. Na ja, man kann nicht Alles haben. Bin gespannt, was Du über Samstag schreiben wirst. Schade, dass wir uns nicht erkannt haben!
    LG Conny

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    1. Beim nächsten Mal erkenne ich dich sicher, oder Du mich :-) (ich gebe mir jedenfalls Mühe) Inzwischen gibt es ja auch, dank einer Zwangsmaßnahme meines Mannes, das ein oder andere Foto von mir. (Ich hasse Fotos)

      Liebe Grüße
      MacBaylie

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  5. Achja da werden wieder Erinnerungen wach an die wunderbare Buchmesse.
    LG (ab jetzt deine neue "Verfolgerin")

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