Samstag, 28. Juli 2012

Sterbestunde - Michael Hübner


Sterbestunde - Michael Hübner 

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (15. Mai 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442474183
ISBN-13: 978-3442474189
Preis: 8,99 €




Kurzbeschreibung: (die nicht zu viel verrät)
Sven Becker, Kommissar bei der Koblenzer Polizei, wird von seinem Urlaub abberufen und soll sich mit seinem Kollegen Dennis um einen ungeklärten Autounfall kümmern. Bei der Recherche im Altenheim, wo das Unfallopfer als Pfleger gearbeitet hat, entdecken sie Ungereimtheiten, die sie zu weiteren Ermittlungen veranlassen. Bevor sie jedoch weiter nachhaken können verschwindet der Heimdirektor plötzlich samt Familie und ist nicht mehr auffindbar. Was geht in diesem Heim vor und was hatte der junge Pfleger mit der ganzen Sache zu tun und was bedeuten die verschlüsselten Aufzeichnungen in dessen Notitzbuch?
Meine Meinung:
‚Sterbestunde‘ ist meine erste Begegnung mit Michael Hübners Thrillern aber wahrscheinlich nicht meine letzte.
Zu Beginn möchte ich jedoch alle interessierten Leser darauf hinweisen, den originalen Klappentext besser nicht zu lesen oder aber eine Zeit verstreichen lassen, bis man sich nicht mehr dran erinnern kann. Meiner Ansicht nach raubt man sich ansonsten einen wirklichen Aha-Moment und die Chance selber miträtseln zu dürfen.
Der Thriller ist wirklich spannend und sehr emotional geschrieben. Manchmal vielleicht ein bisschen zu emotional, was Sven Becker angeht. Vielleicht würde man ihm diese „Schwäche“ besser verzeihen können, wenn man genaueres über einen vergangenen Fall, der ihm arg zu schaffen gemacht hat, wüsste. Denn dort beginnt sein Leidensweg anscheinend. Zugegebenermaßen widerfahren ihm reichlich schwer zu verkraftende Schicksalsschläge, aber als Kommissar müsste man sich da, meiner Meinung nach, in manchen Dingen anders verhalten. Natürlich sind auch Kommissare nur Menschen, aber trotzdem. Nun gut, im weiteren Verlauf (ich verrate natürlich nichts) hat er ja dann auch ziemlich die Kurve gekriegt.
Nichtsdestotrotz  hat mir das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil saugt einen gradezu an der Geschichte fest und das Ende ist ausgesprochen stimmig und beantwortet alle aufkommenden Fragen. 
Ob es ein Wiedersehen mit Sven und dem anhänglichen Zeitungsreporter Koschny geben wird oder überhaupt geben kann, müsst ihr selber erlesen.
Fazit:
Ein spannender, äußerst stimmiger Thriller, der den Leser auch nach der letzten Seite nicht wirklich loslässt, denn das, was hier beschrieben wird könnte und wird wahrscheinlich nicht nur Fiktion sein.


Bewertung

Kommentare:

  1. Das Cover ist ja schon wieder so 'Hach, MUSS ich haben'. ;-) Werde ich mir vormerken, danke für den Tip.

    Liebe Grüße
    Marleen

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    1. Hihi, dabei sieht das Cover wesentlich blutiger aus, als es in der Geschichte vorkommt :-)
      Aber es fühlt sich auch gut an.

      Liebe Grüße
      MacBAylie

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