Montag, 5. März 2012

Gebannt - Unter fremdem Himmel - Veronica Rossi



Heute gibt es wieder eine ganz frische Meinung zu einer wirklich schönen Geschichte.


Gebannt - Unter fremdem Himmel - Veronica Rossi

Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Teil 1 einer Trilogie
Verlag: Oetinger (März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3789146206
Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Preis: 17,95 €
Ein kurzes Vorwort zu Kurzbeschreibung!
Ich muss gestehen, dass ich mir dieses Buch in erster Linie des Covers wegen ausgesucht habe und die Kurzbeschreibung vorher gar nicht gelesen habe. (Bei manchen Covern kann ich einfach nicht widerstehen - bisher habe ich bei dieser Auswahltaktik aber auch erst ein Mal daneben gelegen)
Leser, die sich gerne von einer bezaubernden Geschichte überraschen lassen wollen, lesen die Kurzbeschreibung besser nicht.
Ich verstehe zwar, dass den Lesern mit diesen Kurzbeschreibungen - ganz besonders bei Trilogien - auch etwas weitreichender Appetit gemacht werden soll, aber spannungstechnisch gesehen würde ich mir ein bisschen mehr Zurückhaltung wünschen.
Kurzbeschreibung:
Getrennt durch zwei Welten, geeint im Überlebenskampf, verbunden in unendlicher Liebe. Die siebzehnjährige Aria lebt in einer Welt, die perfekter ist als die Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, die realer ist als jede Perfektion und in der wilde Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. Aria will ihre verschollene Mutter wiederfinden, Perry ist auf der Suche nach seinem Neffen, an dessen Entführung er sich die Schuld gibt. Aria versucht, vor Perry zu verbergen, dass ihre Gefühle ihm gegenüber sich wandeln. Doch Perry hat dies längst schon entdeckt, aber nicht nur bei Aria, auch bei sich selbst. In diesem ersten Band ihrer Trilogie schreibt Autorin Veronica Rossi über große Gefühle und tödliche Abenteuer, über Mut und Sinnlichkeit und über eine Heldin, die ihre Stärke entdeckt. Dieses Buch ist zutiefst romantisch und packend und so aufregend, dass man es nur schwer aus der Hand legen kann vor Ungeduld, zu erfahren, wie es auf der nächsten Seite weitergeht!
Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch beendet hatte, hätte ich liebend gerne sofort weiter gelesen. Mir hat die Geschichte von Aria und Peregrine wirklich sehr gut gefallen. 
Es gibt einige Bücher, wo ich im Nachhinein der Meinung war, die Protagonisten hätten mehr Gefühl vermitteln können, wenn sie in der Ich-Form berichtet hätten. (extrem hatte ich diesen Gedanken bei „Göttlich Verdammt“) aber hier hat es auch in der Dritten Person hingehauen. Mir hat besonders Perry (Peregrine) total gut gefallen. 
Aber auch Aria kam gut rüber. Wie sie die neue Welt, in der sie sich plötzlich wiedergefunden hat, die sie sonst nur unwirklich über ihr Smarteye, einem Gerät, dass die Siedler am Auge tragen, um in verschiedene Welten einzutauchen, tragen, entdeckt hat. Ihre Ängste vor Unbekanntem, vor Krankheiten und der Wirklichkeit.
Deutlich gemacht wurde auch der Kontrast der beiden Welten. Die einen praktisch steril von allem abgeschottet, während die anderen täglich um ihr Überleben kämpfen müssen. Da bleibt es nicht aus, dass ein Aufeinandertreffen nicht gerade Freudentänze bei den Beteiligten heraufbeschwört.
Der Schreibstil ist sehr schön. Einfach aber auch zielgerichtet, sodass es mir schwer fiel, das Buch wieder aus der Hand zulegen. Die Abwechselnden Perspektiven von Aria und Perry hatten da sicher auch ihr Zutun.
Ein paar Kleinigkeiten habe ich auch zu beanstanden, obwohl ich da im Moment noch etwas zurückhaltender sein möchte, denn mein Vorab-Leseexemplar entspricht noch nicht der kauffertigen Ausgabe und ich denke, da wurde der ein oder andere Fehler sicher noch ausgemerzt.
Mittlerweile habe ich auch schon einige Lesermeinungen zu „Gebannt“ mitbekommen. Einige Leser sind unter anderem der Ansicht, dass die beiden Welten nicht ausführlich genug beschrieben werden. So ganz kann ich dem nicht widersprechen, aber mir hat gerade das sehr gut gefallen. So konnte ich meiner Fantasie wieder einmal fast freien Lauf lassen und mir meine eigenen Biosphären, Wüsten, Berg und Waldlandschaften vorstellen. Und ich glaube, es mir mir auch ganz gut gelungen :-)
Interessant finde ich auch, dass es einige Menschen mit besonderen Fähigkeiten gibt (Der leichte Fantasyeinschlag in diesem Buch). Horcher, Seher und Witterer, deren Fähigkeiten sich dem Namen nach von selber erklären. Hier sollte nur darauf geachtet werden, dass diese Fähigkeiten nicht mit zu vielen Störfaktoren behaftet werden, ansonsten könnte es unglaubwürdig wirken. 
Ein kurzes Wort noch zum Cover, das ich ja, wie bereits erwähnt, wunderschön finde. Ich frage mich nur, warum das Mädchen, welches doch sicherlich Aria darstellen soll, blond ist. Aria hat laut Beschreibung schwarzes Haar.
Fazit:
Ein wahrlich gelungener Auftakt einer dezent fantasy-geschwängerten Dystopie.
Eine sich zart entwickelnde Liebe, die vor scheinbar unüberwindlichen Hürden steht, muss sich gegen Vorurteile, Unwissenheit, Borniertheit und Intrigen behaupten. 


Bewertung

Kommentare:

  1. klingt echt toll :D hachh eifersucht packt mich ich will das buch auch ^^

    deine rezi macht lust auf mehr :D

    LG

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  2. Klingt sehr interessant, ich denke, dass dieses Buch demnächst auch bei mir landen wird!

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  3. Oh je - das wandert dann wohl sofort auf den WZ :o) Danke für die Infos...

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  4. Das Buch ist ein heißer Kandidat für den Buchkauf im April. Klingt wirklich interessant, danke für die Rezension :-)

    LG
    Marleen

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