Montag, 6. Februar 2012

Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner - Kerstin Gier




Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner - 
Kerstin Gier







Broschiert: 288 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Paperback); 
Erschienen: 11. November 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3785760505
Preis: 12,99 €







Klappentext:
Kati ist mit Felix glücklich, aber nach fünf Jahren hat sich der Alltag in ihr
Liebesleben geschlichen – und damit die Zweifel: Ist es überhaupt eine gute
Idee, mit ihm alt werden zu wollen? Als sie Mathias kennen lernt und sich in
ihn verliebt, wird Katis Leben plötzlich kompliziert. Und turbulent. Besonders,
als sie von einer Straßenbahn erfasst wird und im Krankenhaus wieder zu sich
kommt. Exakt einen Tag, bevor sie Felix das erste Mal begegnet ist – fünf
Jahre zuvor.        
Würden Sie alles genauso machen, wenn Sie die letzten fünf Jahre noch einmal leben könnten? Was würden Sie ändern? 
Dieses Mal möchte Kati alles richtig machen – und sich für den richtigen Mann entscheiden. 
Ein Roman über die große Liebe und das kleine Glück. Und über die Schwierigkeiten, das Schicksal zu überlisten.
Meine Meinung:
Heute muss ich mal mit Anmerkungen zum Cover beginnen. Rosa ist jetzt nicht wirklich meine Farbe, aber dieses Cover und dieses Eselchen finde ich einfach nur zauberhaft. (Und wie man sieht auch inspirierend)
Außerdem hatte ich beim Lesen der Szenen, in denen Kati "dialektet", immer Kerstin Giers Stimme im Ohr (sie hat's im Dezember beim Bastei Lübbe Verlag vorgelesen) und hätte mich kringeln können vor Lachen :-)
Nun aber zur Geschichte. Den Klappentext fand ich von Anfang an sehr ansprechend, und ich war total gespannt, was Kerstin Gier daraus macht.
Meine Neugier wurde befriedigt und Kerstin Gier hat mich nicht enttäuscht. Die Story ist genauso zauberhaft wie das Cover.
Ich muss zugeben, dass ich schon ein bisschen, wie soll ich sagen, entrüstet war, als ich erfahren habe, dass Felix seine Frau „Eselchen“ nennt. Hört sich zwar irgendwie niedlich an, aber auch irgendwie ... ich weiß nicht, das wäre glaube ich nichts für mich.(Ich stehe generell nicht auf Kosenamen) :-)
Vielleicht war das auch der Grund, warum ich es erstmal nicht ganz so „dramatisch“ fand, als Kati sich mal eben „unsterblich“ in Mathias verliebt hat. 
Die verschiedenen Schmetterlingsstadien in Katis Bauch haben mir sehr gut gefallen - sehr süß beschrieben. Eben diese ganzen Unsicherheiten, die einem in die Glieder fahren, wenn man frisch verliebt ist.
Zwischendrin tat mir Felix dann aber doch immer öfters leid.
Hach, das war so ein schönes Hin und Her, dass man als Leser seine Freude daran hatte. 
Die ganzen seltsamen Dinge, die einem (in unserem Fall Kati) dann in diesem Schwebezustand widerfahren, wie z.B.  SMS an falsche Absender verschicken, stottern, dummes Zeug reden ... , sind eigentlich alle normal und menschlich, aber von Kerstin Gier einfach nur göttlich beschrieben, sodass man des öfteren laut auflachen muss und/oder die meiste Zeit über zumindest ein relativ unnormales Grinsen vor sich herträgt.
Die Idee, alles noch mal anders machen zu können, finde ich echt schön, aber ich denke, die meisten Leute würden gar nicht so viel ändern. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass man einfach gar nicht alles ändern kann, dass es eventuell doch sowas wie Schicksal gibt? Man weiß es nicht.

Fazit:
Ich hatte viel Spaß mit dem "Eselchen".
Ein Buch das gute Laune macht. Lustig, humorvoll, zauberhaft und mit liebenswerten Charakteren ausgestattet. Das mit seiner Aussage und seinem Schluss, jeden Menschen mindestens einmal im Leben zum Nachdenken anregen wird.





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