Donnerstag, 19. Januar 2012

Schuld währt ewig - Inge Löhnig


Hallo liebe Leser.
Damit es hier nicht ausschließlich jugendlich zugeht, lasse ich heute mal eine Krimi-Rezension einfließen.




Schuld währt ewig - Inge Löhnig

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: List Taschenbuch (10. November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548610692
ISBN-13: 978-3548610696


Klappentext:
Eine einzige Sekunde hat Susannes Leben für immer verändert. Ein Kind ist tot. Für die junge Frau ein Alptraum, der nie endet, eine Suche nach Sühne, die vergebens ist. Dann sterben zwei Menschen. Sie wurden ermordet. Auch in ihrer Vergangenheit gibt es ein düsteres Geheimnis, eine Schuld, die für immer bleibt. Kommissar Dühnfort verfolgt einen Täter, der auf grausame Weise für seine Vorstellung von Gerechtigkeit sorgt. Ein Rächer, der Gleiches mit Gleichem vergilt und keine Gnade kennt.
Meine Meinung:
Ich hatte meinen Einstieg in die Dühnfort-Reihe mit „So unselig schön“ dem dritten Fall vom Kommissariat Dühnfort und Co, und war überrascht, dass es mir so gut gefallen hat, denn eigentlich sind Krimis nicht unbedingt mein Lieblingsgenre. Aber auch mit „Schuld währt ewig“ hat Frau Löhnig mich erneut überzeugen können. Vielleicht sogar noch ein kleines bisschen mehr, als mit dem Vorgänger.
Das Thema schuldlos schuldig finde ich sehr spannend und meiner Meinung nach hat Frau Löhnig das sehr gut umgesetzt. Die Charakterisierung von Sanne hat mir in diesem Zusammenhang besonders gut gefallen. Sie hat vor sechs Jahren auf den kleinen Ludwig aufgepasst und er ist durch einen Sturz aus seinem Hochbett zu Tode gekommen. Sanne selber erinnert sich an die schrecklichsten Sekunden in ihrem Leben aber nicht mehr und leidet sehr darunter. Sie geht sogar so weit, dass sie sich selber bestraft, indem sie alles vermeidet, was auch nur im entferntesten an Glücklichsein erinnern könnte.
Neben Tino Dühnfort und Gina, die nun endlich etwas näher zusammenrücken durften (wenn auch vorerst noch heimlich) hat mir auch Alois sehr gut gefallen, und das, obwohl er es dem Leser wirklich nicht immer leicht macht ihn zu mögen. Das heißt, mögen muss man ihn nicht mal, aber er ist gut dargestellt worden.
Zu den verschiedenen Mordfällen möchte ich eigentlich gar nichts verraten, ich denke der Klappentext macht das schon viel zu ausführlich. 
In vielen relativ kurzen Kapiteln wird man durch die Geschichte gezogen und mag das Buch nicht mehr weglegen, ohne noch schnell ein weiteres Kapitel zu lesen, selbst, wenn man eigentlich schon gar keine Zeit mehr hat :-)
Das sagt im Grunde doch schon genug über das Buch aus.
Fazit:
Es ist spannend, gefühlvoll, nachvollziehbar, authentisch, überraschend und streckenweise sogar humorvoll geschrieben.








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