Mittwoch, 18. Januar 2012

Der Krähenturm - Kerstin Pflieger





Der Krähenturm - Kerstin Pflieger





Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (19. Dezember 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442476798
ISBN-13: 978-3442476794
Preis: 12,00 €



Beschreibung:
1771
Icherios Ceihn, der junge Gelehrte kann sein Glück kaum fassen, als er nach Heidelberg gehen und dort endlich sein Medizinstudium beginnen soll.
Im Gegenzug soll er sich für Anselm von Freyberg, den Chronisten der Karlsruher Kanzelei des Ordo Occulto , ein bisschen im Magistratum umsehen und Bericht erstatten. Worum es geht und wonach Icherios wirklich Ausschau halten soll, weiß er allerdings nicht. 
Wichtig für ihn ist, dass er dort auch nach dem Mörder seines Freundes Vallentin suchen kann, an dessen Tod er sich immer noch für schuldig hält, denn kurz vor seiner Abreise nach Heidelberg findet er wichtige Dokumente, die sein Freund ihm hinterlassen hat. 
Auch will er dort nach einer Möglichkeit suchen, wie er seine Verwandlung in einen Strigoi, die durch einen Vampirbiss hervorgerufen wurde, wieder rückgängig machen kann. 
Was ihn jedoch alles in Heidelberg erwartet hätte er niemals für möglich gehalten.
Meine Meinung:
Icherios zieht auch in diesem Buch wieder alles Magische, an das er trotz seines Aufenthalt in Dornfelde, immer noch nicht so richtig glauben kann, an.
Er wird konfrontiert mit Hexen, Nixen, Schattenwesen, Vampiren und Dozenten, die langweiligen, überholten Lernstoff vermitteln wollen. 
Er verbringt eine schreckliche Andreasnacht, gewinnt neue Freunde und verliert auch einige. Er weiß nicht, wem er noch trauen kann und was hinter all diesen verwirrenden Machenschaften steckt, denen er immer wieder ausgesetzt wird. Mit jedem Schritt, den er vorwärts kommt, wird er postwendend einen zurückgeworfen. 
Als Leser leidet man mit ihm, will ihn anschubsen oder auch stoppen, wenn er sich wiedermal zu tief in Dinge wagt, die nicht gut für ihn ausgehen können.
Kerstin Pflieger schreibt wirklich spannend, beschreibt schön aber nicht zu ausschweifend, sodass dem Leser auch genügend Raum für eigene Fantasien bleibt. Das gefällt mir sehr gut.
Neue Charaktere werden sachte aber ausreichend eingeführt. So ist es dann auch kein Problem sie zu verstehen, und man kann deren Belange gut folgen.
Über den ein oder anderen würde ich in einem eventuellen Nachfolger gerne noch mehr erfahren, aber für diese Geschichte haben sie alle ihr Bestes gegeben :-)
Fazit:
Eine spannende, temporeiche Geschichte, der man sicher auch gut folgen kann, ohne den Vorgänger zu kennen. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass man „Die Alchemie der Unsterblichkeit“ nicht lesen sollte. Man sollte :-)
Ein würdiger Nachfolger von „Die Alchemie der Unsterblichkeit“.



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