Dienstag, 24. Januar 2012

Blood Magic - Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut - Tessa Gratton



 Blood Magic 
- Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut - 
Tessa Gratton




Keine Vampire :-)
Ich muss gestehen, dass ich anhand des Covers und des Titels doch irgendwo mit versteckten Vampiren gerechnet hatte - die aber dann „glücklicherweise“ nicht erschienen sind ;-)
Hier geht es um reine Magie. Blutmagie. Was bedeutet, dass die Zauberkraft im Blut liegt und Zaubersprüche mit Blut besiegelt werden müssen.



Originaltitel: Blood Magic 
Originalverlag: Random House, US
Aus dem Amerikanischen von Anne Brauner 
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Ab 13 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Seiten: 448
ISBN: 978-3-570-15286-7
Preis: 17,99  €
Verlag:cbj 


Kurzbeschreibung:
Silla hat vor kurzem ihre Eltern verloren und ist verständlicherweise ziemlich am Boden. Besonders schlimm für sie ist, dass alle glauben, ihr Vater wäre durchgedreht und hätte seinen und den Tod der Mutter zu verantworten.
Erst, als ein geheimnisvoller Umschlag vor ihrer Haustür auftaucht, beginnt Silla wieder am „Leben“ teilzunehmen, denn darin findet sie ein Buch, geschrieben in der Handschrift ihres Vaters. Darin notiert sind eine ganze Reihe von Zaubersprüchen. Zuerst denkt Silla, ihr Vater wäre wirklich verrückt geworden. Als sie aber einen der Sprüche testet und sogar Erfolg hat, beginnt ihre Suche nach der Wahrheit. Schnell bezieht sie auch ihren Bruder Reese mit ein.
Dann ist da auch noch Nick, der vor kurzem in das Haus am Friedhof eingezogen ist. Auch er scheint magische Wurzeln zu haben, die er aber bislang erfolgreich vergessen hatte.
Meine Meinung:
Viel mehr möchte ich eigentlich gar nicht zum Inhalt sagen.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Silla und Nick (Ich-Form) erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. So war man als Leser doch immer auf dem Laufenden, wie es in der jeweiligen Gefühlswelt aussah. 
Zusätzlich gibt es noch einige Tagebucheinträge einer gewissen Josephine. Sehr geheimnisvoll.
Es gibt auch einige Passagen, die in der Handschrift des Vaters abgedruckt sind. Hier muss ich sagen, dass ich einige Schwierigkeiten hatte diese zu entziffern, besonders störend habe ich das gegen Ende empfunden.
Ansonsten hat mir der Schreibstil und die Aufteilung wirklich gut gefallen. 
Das Buch ist spannend, poetisch und manchmal auch hoffnungslos naiv.
Ein kleines Zitat möchte ich auch anführen, da erkennt man eigentlich recht gut den Stil:
Zitat:
----Mein Herz machte es sich wieder in meiner Brust gemütlich, wo es hingehörte. Es ging ihm gut.
Reese drehte sich auf den Bauch und grinste mich an. „Silla, es war unglaublich. Ich bin geflogen. Unter meinen Flügeln war der Wind so zäh wie Wasser. Ich konnte nicht fallen: Es gab gar nicht genug Gewicht in der Welt, um mich runterzudrücken!“
„Wow“, flüsterte ich und wurde gegen meinen Willen grün vor Neid.---- 
Zitat Ende.
Was Silla, Nick und Reese so alles herausfinden, und wie sich das Verhältnis zwischen Silla und Nick entwickelt, verrate ich natürlich nicht, aber es wird auf jeden Fall einige Überraschungen geben.
Die paar Fehler, die mir aufgefallen sind, wie z.B. hier und da ein Wort zu viel, der ein oder andere Rechtschreibfehler, ein Messer, das klirrend im Gras landet oder die geschlossenen Augen von Reese, die Silla erkennen konnte, obwohl sie hinter ihrem Bruder stand, konnte ich gut verschmerzen.
Fazit:
Alles in allem aber ein schönes Buch mit einer etwas anderen Geschichte, das ich trotz seiner kleinen Schwächen sehr gerne gelesen habe.  

Wertung

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